FXCM: DAX ist hin- und hergerissen – Das Warten auf Donnerstag hat begonnen

FXCM: DAX ist hin- und hergerissen – Das Warten auf Donnerstag hat begonnen

Es bleibt auch zu Wochenbeginn dabei, ein eindeutiger Trend am Deutschen Aktienmarkt ist nicht zu erkennen. Kurz nach Handelseröffnung sah es so aus, als wollte der DAX kraftvoll in die neue Woche starten und den unteren Widerstand bei 9.800 Punkten als erfolgreich getestet hinter sich lassen. Aber schon am Mittag bröckelten die Kurse wieder ab und der DAX machte genau auf dem unteren Band seines Seitwärtstrends der vergangenen Wochen kehrt.

So könnte es bis zum Donnerstag auch weitergehen, wenn mit der Sitzung der Europäischen Zentralbank und den wegen des Feiertages in den USA vorgezogenen Arbeitsmarktdaten die wohl wichtigsten Termine der gesamten Woche anstehen.
 

Da allerdings von der EZB nach dem umfangreichen Paket von Anfang Juni vorerst keine weiteren geldpolitischen Lockerungen zu erwarten sind, die Kurse treiben könnten, kommt den US-Daten die größere Bedeutung zu. Denen allerdings sollte es schwer fallen, positive Impulse zu liefern.

Gute Zahlen schüren Zinsängste, während schlechte Zahlen den Glauben an einen Aufschwung in einer Zeit zunichte machen, in der die US-Notenbank ihre Geldpolitik in jedem Fall normalisieren wird. Das haben wir in der vergangenen Woche gesehen, als sich der Chef der St-Louis-Fed Bullard äußerte.
 

Bullard deutete an, dass sich die Notenbank näher an der Erfüllung ihrer geldpolitischen Ziele befindet, als der ein oder andere Marktteilnehmer das eventuell denkt. Die Reaktion war zunächst pessimistisch, der DAX verlor auf einen Schlag fast 1,5 Prozent, konnte sich dann jedoch wieder erholen. Das zeigt, dass den Börsianern eine restriktivere Fed und Liquiditätsverknappung gar nicht schmecken. Überzeugende US-Arbeitsmarktdaten wären damit Wasser auf Bullards Mühlen, der DAX sollte eher nachgeben.
 

Bei durchwachsenen Zahlen wird die Aussicht auf eine weiter lockere Geldpolitik der Federal Reserve mehr als überkompensiert dadurch, dass sie ihr Anleiheaufkaufprogramm QE sowieso Schritt für Schritt reduzieren wird, aber sich die Situation am US-Arbeitsmarkt nicht annähernd so robust darstellt wie erhofft.

Sollte der DAX die 9.800er Marke im Wochenverlauf nicht verteidigen können, ist in den nächsten Tagen ein Test der 9.500er Region sehr wahrscheinlich.

 

 

Von Jens Klatt

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