FXCM: DAX mit wenig Impulsen – US-Arbeitsmarktdaten wirken weiter nach

FXCMDer deutsche Leitindex startete unspektakulär in die neue Handelswoche und sucht nach den durchwachsenen US-Arbeitsmarktdaten vom vergangenen Freitag seine aktuelle Richtung. Überraschend ist dies nicht, denn heute wurden keine wichtigen Wirtschaftsdaten veröffentlicht. Einzig das Sentix-Anlegervertrauen der Eurozone fiel besser als erwartet aus und markierte den höchsten Stand seit April 2011. Doch weitere Impulse blieben Fehlanzeige, der DAX tänzelt um die Marke von 9.300 Punkten.
 

Aktuell stellen sich die Marktteilnehmer die Frage, wie die US-Arbeitsmarktdaten denn nun zu interpretieren sind. Da nun sowohl die Zahlen für Dezember als auch für Januar die Erwartungen nicht erfüllen konnten, werden nun erste Stimmen laut, die eine weiter voranschreitende Drosselung der Anleiheaufkäufe durch die US-Notenbank auf den kommenden Sitzungen nicht sehen. Doch ich denke, dass die FED hier keinen Spielraum haben dürfte, denn es geht an erster Stelle um ihre Glaubwürdigkeit. Und diese stünde bei einer Abkehr vom nun eingeschlagenen geldpolitischen Kurs auf dem Spiel. Auch wenn die Federal Reserve auf ihrer letzten Sitzung die Schwellenländer-Währungen und die dortigen Verwerfungen nicht zum Thema machte, so schweben die Entwicklungen dort weiter wie ein Damokles-Schwert über dem Markt. In diesem Zusammenhang wird die morgige Antrittsrede der neuen Fed-Chefin Yellen doch spannender als viele dies vielleicht erwarten.
 

Für den DAX hat sich meine skeptische Haltung nicht geändert: einen erneuten Test der 9.000er Region erachte ich als sehr wahrscheinlich. Erst ein DAX über der Marke von 9.350 Punkten (an der er heute zwei Mal scheiterte) würde einen Rücklauf über 9.500 Punkte und eine erste Entspannung der Situation bedeuten.

 

Von Jens Klatt

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