FXCM: Euro testet die 1,36 zum US-Dollar – EZB lässt sich alle Optionen offen

Scheinbar hatten nach den Andeutungen von EZB-Präsident Mario Draghi in den vergangenen Tagen zu einer neuen Liquiditätsspritze im Euroraum einige Marktteilnehmer mit konkreten Beschlüssen schon auf dem heutigen Treffen gerechnet. Die EZB allerdings beließ heute erst einmal alles beim Alten. Weitere Zinssenkungen wurden zwar thematisiert, vor dem Hintergrund der sich aufhellenden Konjunkturdaten aus der Euro-Zone fanden diese aber keine Grundlage.

Viel spannender war die Frage, ob die EZB neue LTROs anstoßen würde bzw. diese eine Option darstellen, um den sich abzeichnenden Liquiditätsengpässen an den Kreditmärkten entgegenzuwirken. Draghi betonte erneut, dass LTROs tatsächlich eine Option darstellen und das Arsenal der EZB bzgl. solcher Maßnahmen reichlich gefüllt ist.

Interessanterweise reagierte der Euro hierauf mit steigenden Kursen und übersprang kurzzeitig sogar die 1,36 zum US-Dollar. Und das, obwohl der Spielraum seitens der Inflation für quantitative und den Euro folglich schwächende Maßnahmen eigentlich eine gegenteilige Reaktion hätte bewirken müssen. Dies lässt sich nur so erklären, dass die Marktteilnehmer eben mit Konkreterem gerechnet haben.

Positiv für den Euro wirkte sich auch die gewonnene Vertrauensfrage von Italiens Premier Letta aus, die eine sich stabilisierende, politische Situation in Italien erwarten lässt. Noch allerdings konnte die Marke von 1,36 EUR/USD nicht nachhaltig überwunden werden. Die Chancen dafür in dieser Woche halte ich auch aufgrund der Tatsache, dass die Veröffentlichung der US-Arbeitsmarktdaten verschoben wurde, für gering.

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