Große Ereignisse bei drei interessanten Märkten

XTBDie jüngsten Faktoren waren alles andere als EUR-freundlich: Brexit-Unsicherheiten, italienische Haushaltspläne, schwache Konjunkturdaten (vor allem EMIs enttäuschten). Nicht einmal die schwächeren US-Daten oder die negativen Äußerungen von US-Präsident Donald Trump über die Fed kontnen den EURUSD daran hindern, zurück auf 1,14 zu fallen.

 

Könnte es für den EUR noch schlimmer kommen? Es sieht alles danach aus. Eine wichtige Rolle spielt hier die EZB. Die Zentralbank versprach das QE-Programm (Anleihekäufe) bis Ende 2018 zu beenden und signalisierte eine Zinserhöhung für Herbst 2019.

Die Politik kann sich jedoch sehr schnell ändern und die Unsicherheiten, die den Euro belasten, reduzieren. Das haben wir bereits früher beobachten können, doch für die EURUSD-Erholung ist es absolut entscheidend, dass die EZB an ihrem Plan festhält. Zinsentscheid der EZB: Donnerstag, 13:45 Uhr, Pressekonferenz beginnt um 14:30 Uhr.


Kann der EURUSD die 2018-Tiefs verteidigen? Viel wird von der Botschaft der EZB abhängen. Quelle: xStation 5

Beim Goldpreis war in letzter Zeit eine Erholung zu sehen, allerdings könnte diese durch die hohe 10-jährige US-Anleiherendite gebremst werden. Beachten Sie, dass sich die US-Anleihen trotz des Einbruchs an den Aktienmärkten stark erholt haben. Dies liegt vor allem daran, dass die Marktteilnehmer erwarten, dass die Fed als Reaktion auf die starke Wirtschaft ihren geldpolitischen Kurs beibehält.

 

Die US-Konjunktur war im zweiten Quartal mit einem Anstieg von 4,1% sehr stark. Dieses Tempo ist nicht nachhaltig und es wird angenommen, dass sich das US-Wachstum auf ein Niveau von 3,3% (immer noch hoch) verlangsamt hat, wobei der Preisdruck ebenfalls schwächer ausfallen dürfte (PCE-Kernrate: Rückgang von 2% auf 1,8% erwartet). Üblicherweise sind schwächere US-Daten positiv für den Goldpreis, da sie in einen schwächeren USD und einer rückläufigen Anleiherendite resultieren. BIP-Update (Q3) aus den USA: Freitag, 14:30 Uhr.


Der Goldpreise konnte sich nach einem höheren Tief erholen. Die 1.235 USD-Marke ist ein kurzfristiger Widerstand und steht einer größeren Rallye im Weg. Quelle: xStation 5

Zuallerletzt haben wir die zweite Runde der Präsidentschaftswahlen in Brasilien. Erinnern wir uns daran, dass der Favorit der Anleger, Jair Bolsonaro, die erste Runde deutlich gewann. Dies führte zu einem Rückgang des USDBRL (unterbewerteter Real erholte sich) und hatte eine große Rallye beim Zucker- und Kaffeepreis zur Folge. Der Bolsonaro-Sieg dürfte damit so gut wie eingepreist sein, da die Umfragen ihn zu 57% bis 60% unterstützen.

 

In diesem Kontext sollten auch kleine Gewinnmitnahmen nicht ausgeschlossen werden. Der USDBRL konnte seine Abwärtsbewegungjedoch bei 3,70 stoppen. Dieser Unterstützungsbereich verhinderte bisher eine weitere Aufwertung des Reals. Ein positives Wahlergebnis für Bolsonaro wird nun als Voraussetzung für ein tieferes USDBRL-Paar gesehen. Dies könnte sich dann auch entsprechend auf den Zucker- und Kaffeepreis auswirken. Die Wahlen finden am kommenden Sonntag (28. Oktober) statt.


Nach der ersten Runde der Präsidentschaftswahlen ging der USDBRL zurück, allerdings wurde die Bewegung bei 3,70 gestoppt. Könnte der Sieg von Bolsonaro zu einem Bruch dieses technischen Niveaus führen? Quelle: xStation 5​​​​​​​

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