Gute Laune in Frankfurt

Bernstein Bank: Alles so rosig am deutschen Aktienmarkt: Angeschoben von einer festen Wall Street hat sich der DAX am Freitagvormittag in der Gewinnzone gehalten. Dabei trotzte der Leitindex negativen Daten aus der deutschen Konjunktur. Nun stützt eine mögliche Einigung zwischen Mexiko und den USA die Kurse. Außerdem wirken US-Zinsfantasien weiter nach.

 

DAX trotzt schlechten Konjunkturdaten
Kauflaune bei deutschen Aktionären – der DAX hat sich zuletzt über der Marke von 12.000 Zählern gehalten und damit ein Plus von 0,8 Prozent verbucht.

Nicht einmal schlechte Konjunkturdaten aus der Bundesrepublik trübten die positive Stimmung: Die deutschen Exporte sind im April um 3,7 Prozent gegenüber dem Vormonat gefallen, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Das ist der stärkste Rückgang seit August 2015.

Die Importe schrumpften um 1,3 Prozent. Auch die Unternehmen fuhren ihre Produktion im April so stark herunter wie zuletzt im August 2015, wie das Bundeswirtschaftsministerium ergänzend meldete.

 


 

Gewinne in Asien
Auch in Asien griffen die Anleger zu. Zwar blieben die chinesischen Börsen wegen des Drachenbootfestes geschlossen. Doch die chinesische Zentralbank betonte, sie könne falls nötig mit geldpolitischen Eingriffen die Konjunktur stützen. Der Nikkei 225 in Tokio verabschiedete sich mit einem Plus von 0,5 Prozent bei 20.885 Punkten ins Weekend.

 

New York schließt im Plus
Die Kurse an der Wall Street waren am Donnerstag ebenfalls geklettert. Der Dow-Jones-Index schloss mit einem Gewinn von 0,7 Prozent bei 25.723 Punkten. Der S&P 500 stieg um 0,6 Prozent auf 2.843 Zähler. Und der Nasdaq Composite zog um 0,5 Prozent an auf 7.615 Stellen.

 

Nun stützt Mexiko die Kurse
Für gute Laune sorgte Mexiko. Washington prüft offenbar im Handels- und Grenzstreit mit Mexiko einen Aufschub bei der Verhängung von Zöllen. Mexiko wolle mehr Zeit für die Verhandlungen, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf Insider. Eigentlich sollen die Sonderzölle ab Montag greifen.

Nun aber will Mexiko 6.000 Nationalgardisten an die Grenze verlegen, um den Zustrom von Illegalen in die USA einzudämmen.

Zudem fror Mexiko die Bankkonten von 26 Menschen-Schleppern ein.

 


Die Politik könnte hier übrigens CFD-Tradern interessante Chancen im mexikanischen Peso bringen. Der Nebenkriegsschauplatz Mexiko ist zudem ein Beleg dafür, dass die klare Kante der USA in der Politik und das Schwingen der Strafzoll-Peitsche zur Durchsetzung nationaler Interessen durchaus wirken können.

Viele Anleger ziehen natürlich eine Querverbindung zu China.

 

Das bringt der Tag
Bleibt der Blick auf einen recht aufgeräumten Terminkalender. Um 14.30 Uhr steht der offizielle US-Arbeitsmarktbericht im Fokus.

Wird die Federal Reserve im Falle schlechter Jobdaten mit einer Zinssenkung eingreifen oder nicht?

Die Reaktionen des Marktes werden Aufschluss darüber geben – halten Sie also die regelmäßigen Markt-Updates im Blick und den direkten Marktzugang offen.

 


 

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