Hohes Risiko UK

ActivTrades: Große UK Zeitungen berichten gerade darüber, dass am Dienstag die Brexit Rede von PM Theresa eine kompromisslose Position favorisieren könnte: Vollständigen Kontrolle über Einwanderung, Souveränität zur EuGH Entscheidungsfindung und Bereitschaft, die Zollunion zu verlassen. In einem Artikel für die Sunday Times macht Brexit-Minister David Davis deutlich, dass die Verhandlungen über Drittland-Freihandelsabkommen oberste Priorität haben würden. Insgesamt repräsentieren die Berichte eine hochrisikopolitische Strategie für die erste Verhandlungsposition des Vereinigten Königreichs und stehen mit dem Markt im Einklang der anfängt, einen harten Brexit vollständig einzupreisen. Passen sie auf!

Am wichtigsten ist die Frage nach der Bereitschaft der Premierministerin, auf die Mitgliedschaft in der Zollunion zu verzichten. Ein vollständiger Ausstieg aus der Zollunion wäre wirtschaftlich fatal und würde die Investitionen in große britische Exportsektoren beeinträchtigen. Es bleibt abzuwarten wie die EU reagiert, aber die Strategie birgt ein hohes Risiko. Dies wäre ein Ansatz für den Binnenmarktzugang, den die EU-Staats- und Regierungschefs bisher strikt abgelehnt haben und Unternehmen könnten Krisenpläne in einem frühen Stadium der Verhandlungen auslösen, was einen späteren UK freundlichen Deal bedeutungslos machen würde.

 

Drittland-Deals der britischen Regierung sind hochkomplex und es wäre sehr schwierig, sie unter dem derzeitigen politischen Zeitplan zu verhandeln. Die Vorteile der Suche nach Drittlanddeals sind auch angesichts des zunehmenden für Protektionismus und Verlangsamung des Welthandels fragwürdig.

Eine weitere Verschlechterung der politischen Rhetorik zum Brexit ist einen wichtigen Katalysator für eine weitere Schwäche des Sterling und bringt Modelle beim GBP/USD  bis zu 1,06 oder EUR/GBP  in die Nähe der Parität.

Achten sie auf Theresa May’s Rede!

Malte Kaub

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