IG: Charttechnik Update – Dow Jones weiterhin in der Spur

IGDie Wall Street zeigt sich von den momentanen geopolitischen Risiken recht unbeeindruckt. Charttechnisch betrachtet konnte der Dow Jones Industrial Ende Mai mit einem Kaufsignal aufwarten. Allerdings steht in der heutigen Handelssitzung die Zinsentscheidung der US-amerikanischen Notenbank Fed im Mittelpunkt des allgemeinen Interesses. Überraschungen werden nicht erwartet.

 

Unmittelbar vor der eingangs erwähnten Fed-Sitzung sind auf dem New Yorker Börsenparkett Sorgen aufgekommen, dass die Währungshüter infolge einer überraschend gestiegenen Inflationsrate schneller den Leitzins erhöhen könnten als bisher erwartet. Für den Fall, dass die Bären kurzfristig die Oberhand gewinnen sollten, ist der Dow Jones Industrial mit einer soliden Kreuzunterstützung gut nach unten abgesichert. Die Oberseite der ehemaligen Seitwärtsbewegung bei 16.594/16.651 Punkten sowie die bezwungene linear steigende Widerstandslinie bei aktuell 16.570 Zählern geben den Bullen Rückendeckung.

 

Die technische Ampel steht trotz der genannten Bedenken hinsichtlich der weiteren US-Geldpolitik weiterhin auf Grün. Ende Mai wurden sämtliche Widerstände, die zur Kurszielbestimmung herangezogen werden könnten, eliminiert. Aus diesem Grund wurde die Höhe der einstigen Schiebezone berücksichtigt. Demnach bestünde für den Dow Jones Industrial weiteres Kurspotenzial bis 17.650 Punkten.

 

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Abb.: Dow Jones-Wochenchart / Quelle: IG Handelsplattform

 

EUR-USD: Unterstützung hält stand

 

18.06.2014 – 14:00 Uhr: Der EUR-USD bleibt charttechnisch betrachtet angeschlagen. Allerdings wehrt sich eine wichtige Unterstützung mit allen Mitteln. Bislang recht erfolgreich. Nach den jüngsten Kursverlusten ist die europäische Gemeinschaftswährung reif für eine Gegenbewegung.

 

Bei der erwähnten wichtigen Unterstützung handelt es sich um das Fibonacci-Retracement bei 1,3528 USD. Diese mathematisch abgeleitete Unterstützung wird seit mehreren Tagen von den Bären belagert. Bislang hält die besagte Chartmarke dem Abgabedruck stand. Vielmehr könnte es auf absehbarer Zeit zu einer Gegenoffensive kommen. Der modifizierte Relative Stärke-Index (RSI) signalisiert eine Übertreibung nach unten. Verlässt der Oszillator die überverkaufte Zone nach oben, wäre dies der Startschuss für eine Erholung.

 

Allerdings würde der EUR-USD auf ein großes Widerstandsmassiv zusteuern. Im Bereich bei 1,3705/1,3714 USD liegen momentan gleich drei Barrieren in Form einer waagerechten Trendlinie, der mittelfristigen Abwärtstrendlinie und zu guter Letzt der leicht fallende gewichtete 200-Tage-Durchschnitt. Erst oberhalb des Widerstandsbündels würde sich die technische Situation aufhellen.

 

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Abb.: EUR-USD-Tageschart / Quelle: IG Handelsplattform

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