IG: Dax grenzt Verluste ein– Positive US-Konjunkturdaten sorgen für Entlastung

IG: Freundliche Vorgaben aus Fernost bescherten dem deutschen Aktienmarkt einen zunächst freundlichen Handelsauftakt. Dabei stützte unter anderem der japanische Nikkei, der mit einem Aufschlag von rund 1,2 Prozent die Börsenpforten schloss. Im weiteren Tagesverlauf kam der Dax dann zusehends unter Druck und markierte zur Mittagsstunde sein Tagestief bei 8.628 Zählern. Neben der noch unklaren Regierungsbildung in Deutschland, mittlerweile wird auch eine Minderheitsregierung der Union nicht mehr ausgeschlossen, wirkt sich auch am Donnerstag wieder der US-Haushaltstreit zwischen Demokraten und Republikanern negativ aus. Dabei rückt die Schuldenobergrenze zusehends näher. Sollte letztere nicht erhöht werden droht den USA im kommenden Monat der technische Zahlungsausfall. Die Vereinigten Staaten waren bereits im Mai diesen Jahres an die gesetzliche Schuldenobergrenze von 16,7 Billionen Dollar gestoßen und können sich seitdem nur mit Notmaßnahmen wie bspw. aufgeschobenen Pensionszahlungen über Wasser halten.

 

Neben den zuvor erläuterten Unsicherheitsfaktoren standen auch am Donnerstag wieder Konjunkturdaten von der anderen Seite des Atlantiks im Blickfeld. Dabei sorgten vor allem frische US-Arbeitsmarktdaten dafür, dass auch der deutsche Leitindex seinen Verlust sukzessive eingrenzen kann und zwischenzeitig wieder festes Terrain sondiert. So verringern sich die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA von 310K auf 305K, während im Vorfeld mit einem Anstieg auf 325K gerechnet worden war. Die Zahl der weitergeführten Anträge auf Arbeitslosenhilfe klettert nicht so stark wie erwartet von 2788K auf 2823K. Zuvor lag der Konsens noch bei einem Zuwachs auf 2840K. Das US-amerikanische Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist zum zweiten Quartal derweil um 2,5% gestiegen. Im vorhergehenden Quartal hatte das Wirtschaftswachstum noch bei 1,8 % gelegen. Am späten Nachmittag sorgen nochmal freundlich tendierende US-Börsen für zusätzlichen Halt. Nichtsdestotrotz verzeichnet der Dax bei derzeit 8.643 Punkten ein Minus von 0,3 Prozent. Der Euro verliert ebenfalls 0,3 Prozent auf 1,3487 US-Dollar. Selbiges gilt für Gold, das momentan 0,5 Prozent auf 1.326 US-Dollar pro Unze nachgibt.

Disclaimer

Diese Inhalte stellen keine Finanzanalyse dar. Es handelt sich um eine Werbemitteilung, welche nicht allen gesetzlichen Vorschriften zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen genügt und keinem Handelsverbot vor der Veröffentlichung der Analysen unterliegen. Diese Information wurde von IG Europe GmbH und IG Markets Ltd (zusammen IG) bereitgestellt. IG bietet ausschließlich eine beratungsfreie Dienstleistung. Der Inhalt dieser Werbemitteilung stellt keine Anlageberatung bzw. Anlageempfehlung (und darf nicht als solche verstanden werden) und stellt keinesfalls eine Aufforderung zum Erwerb von jeglichen Finanzinstrumenten dar. Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. IG haftet nicht für Folgeschäden, welche eventuell auf einzelne Kommentare und Aussagen zurückzuführen wären und übernimmt keine Gewähr in Bezug auf Vollständigkeit und Richtigkeit des Inhaltes. Folglich trägt der Anleger vollkommen alleinverantwortlich das Risiko für einzelne Anlageentscheidungen. CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 76% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Weitere News Beiträge Weitere News Beiträge