IG: S&P 500: Gefangen im Niemandsland / DAX: Warten auf den Aufwärtsimpuls

IGDer US-amerikanische Technologieindex Nasdaq hat erst kürzlich ein neues Jahreshoch erklommen und damit an der Wall Street die Vorreiterrolle übernommen. Der S&P 500 konnte sich zuletzt zwar seinen Rekordständen nähern, ein Kreuzwiderstand versperrt jedoch den Weg gen Norden.

 

Nach dem erfolgreichen Test der waagerechten Unterstützung bei 1.777/1.779 Punkten mit Hilfe des steigenden gewichteten 40-Wochen-Durchschnitts gelang dem US-Index eine Gegenbewegung, infolgedessen konnte auch die Trendlinie bei 1.810/1.813 Punkten zurückerobert werden.

 

Der S&P 500 bewegt sich nun in Richtung der Reihe aus mehreren Verlaufshochs bei 1.845/1.851 Punkten. Dieser Bereich wird durch die steigende Widerstandslinie bei aktuell 1.860 Punkten verstärkt. Gemeinsam mit der Unterstützung bei 1.777/1.779 Punkten hält sich der marktbreite Index somit noch in einer Seitwärtsbewegung auf. Bei Notierungen von rund 1.880 Punkten wäre diese Schiebezone nachhaltig nach oben verlassen.

 

Aus der Höhe der besagten Preisspanne leitet sich ein charttechnisches Kursziel von 1.925 Punkten ab. Dabei handelt es sich jedoch nur um eine kurzfristige Richtgröße. Mittelfristig bestünde weiteres Aufwärtspotenzial bis zur oberen Trendkanallinie bei momentan 2.100 Punkten.

 

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Abb.: S&P 500-Wochenchart / Quelle: IG Handelsplattform

 

DAX: Warten auf den Aufwärtsimpuls

 

24.02.2014 – 14:30 Uhr: Der deutsche Leitindex kommt seit letzter Woche nicht so recht vom Fleck weg. Kursrelevante Nachrichten sind derzeit Mangelware. Positive Konjunkturdaten könnten die momentane Seitwärtsbewegung beenden. Dies wäre für den DAX eine Initialzündung. Das Ziel, die 10.000-Punkte-Marke und höher, würde dann Realität werden.

 

Anfang Februar mussten sich viele Marktteilnehmer vom Traum von der 10.000-Punkte-Marke vorerst verabschieden. Infolge der Ende Januar begonnenen Korrektur bestand sogar zeitweise die Gefahr einer Trendwende. Zu diesem Zeitpunkt lag die Kreuzunterstützung bei 8.940/9.000 Punkten unter Beschuss der Bären. Die aus der unteren Trendkanallinie bei 8.940 Punkten, der waagerechten Trendlinie bei 8.952/8.982 Punkten sowie dem steigenden gewichteten 40-Wochen-Durchschnitt bei 8.997 Punkten bestehenden Verteidigungslinien konnten dem Abgabedruck standhalten.

 

Von diesem Unterstützungsbündel hat sich der DAX mittlerweile weit nach oben entfernt und die wichtige Chartmarke bei 9.425/9.426 Punkten zurückerobert. Die erwähnte Korrektur gehört nun der Vergangenheit an. Dennoch steht die technische Ampel nur auf Gelb. Das deutsche Börsenbarometer würde oberhalb der im Januar markierten Jahreshochs bei 9.792/9.795 Punkten ein neues Kaufsignal generieren. Laut den klassischen Indikatoren ist dies ein durchaus realistisches Szenario. Der Mix aus MACD, Momentum, RSI und Williams %R, der auf Monatsbasis berechnet wird, spricht derzeit für einen Sprung über die genannten Jahreshochs.

 

Bevor es in Richtung der 10.000-Punkte-Marke gehen kann, lautet das erste charttechnische Kursziel 9.900 Punkte. Diese Richtgröße haben wir aus der Höhe der Schiebezone – diese wurde nach oben durch den Widerstand bei 9.425/9.426 Punkten und nach unten durch die Unterstützung bei 8.952/8.982 Punkten begrenzt – abgeleitet. Mittelfristig besteht aus technischer Sicht auf Aufwärtspotential in Richtung 11.000 Punkte. Bei aktuell 11.600 Punkten liegt im Wochenchart die obere Trendkanallinie.

 

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Abb.: DAX-Wochenchart / Quelle: IG Handelsplattform

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