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Interview mit Florian Herfurth über das umfangreiche Angebot der Direkt-Anlage Österreich
Die Alpenrepubliken stehen nicht zu unrecht in dem Ruf, ein guter Platz für Kapital zu sein. Wie in der Schweiz, so wird auch in Österreich großer Wert auf Sicherheit, Bankgeheimnis und Gewissenhaftigkeit gelegt. Die Direkt-Anlage Österreich ist der Raiffeisenbank Reutte zugehörig und kann damit umfassende Standards bieten. Auch kam das Institut ohne Probleme durch die Finanzkrise. Auf Service wird ebenfalls eine hohe Priorität gelegt. David Ernsting, Herausgeber von broker-test.de, im Interview mit Florian Herfurth, Leiter der Direkt-Anlage Österreich.
Herr Herfurth, können Sie uns zu Beginn etwas über Ihre Geschichte und Philosophie als Broker erzählen?
Florian Herfurth: „Die Direkt-Anlage Österreich wurde im Jahr 1995 gegründet und ist damit einer der Pioniere im deutschsprachigen Markt. Unser Angebot gilt für Anleger und Trader aus Deutschland und Österreich. Dabei treten wir gemeinsam mit unseren Private-Banking-Einheiten aus Österreich und der Schweiz unter der Dachmarke „Bankhaus Jungholz“ auf. Der Schwerpunkt lag lange auf dem klassischen Wertpapierbereich, momentan wandeln wir uns zur Direktbank. Im Sommer diesen Jahres werden wir zum Beispiel Tages- und Festgelder, aber auch den CFD-Handel einführen. Unser aktuelles Gebührenmodell ist zugegeben etwas hoch. Deshalb senken wir die Preise für Orders von Verrechnungskonten im Durchschnitt um 35 Prozent, in der Spitze sogar bis über 70 Prozent. Auch für Neukunden bieten wir ein lukratives Test-Angebot: Sie können ein halbes Jahr nach Kontoeröffnung für nur 4,95 Euro Flatfee handeln, wobei fremde Gebühren weitergegeben werden. Auch die Konto- und Depotführung ist hier frei. Alle Infos dazu findet man auf unserer Internetseite www.daoe.at.
Unsere Philosophie unterscheidet uns deutlich von den meisten anderen Direktbanken oder Brokern. Unser Stammhaus, die Raiffeisenbank Reutte, ist eine der größten Raiffeisenbanken Österreichs. Damit bieten wir unseren Kunden zusätzlich die Sicherheit und Zuverlässigkeit der Raiffeisengruppe. Ein weiterer wesentlicher Punkt ist unsere so genannte „Stakeholder-Philosophie“. Dabei stehen – im Gegensatz zur reinen Gewinnmaximierung von börsennotierten Banken und Brokern – bei uns alle Anteilsgruppen im Fokus, nicht nur die Interessen der Aktionäre des eigenen Unternehmens: Insbesondere natürlich die Kunden, aber auch Mitarbeiter, die Öffentlichkeit oder unsere Geschäftspartner. Hierdurch können wir ein wirklich attraktives und ganzheitliches Angebot – wie eine leistungsstarke Produktpalette oder moderne Tradingtools – bieten, bei dem sich unsere Kunden sehr wohl fühlen.“
Gibt es Besonderheiten, die von deutschen Kunden beachtet werden müssen?
Florian Herfurth: „Anleger aus Deutschland können bei uns ein Konto so einfach und bequem mit dem Post-Ident-Verfahren eröffnen, wie sie es auch von deutschen Online Brokern kennen. Auch die gesetzliche Einlagensicherung ist in beiden Ländern mit 100.000 Euro identisch, wobei bei uns noch zusätzlich die österreichische Raiffeisen-Garantie-Gemeinschaft greift. Unsere Mitarbeiter sind auch speziell auf die Anforderungen von deutschen Kunden ausgebildet, wir bieten meines Wissens als einzige österreichische Bank einen Steuerreport nach deutschem Recht.
Ein klarer Vorteil einer Geldanlage in Österreich ist nach wie vor das Bankgeheimnis. Dieses bietet zwar keinen Schutz mehr in steuerlichen Angelegenheiten, allerdings schützt es weiterhin die Privatsphäre unserer Kunden und ist wesentlich sicherer als das deutsche Bankgeheimnis. Außerdem können sich deutsche Kunden von der EU-Quellensteuer befreien lassen. Anders als die deutsche Abgeltungsteuer wird in Österreich für Devisenausländer dann keine EU-Quellensteuer von Zinserträgen abgezogen. Bei Spekulationsgewinnen entfällt ein vergleichbarer, pauschaler Abzug grundsätzlich. Der Anleger kann also sein komplettes Kapital weiter investieren, wodurch ein Zinsvorteil entsteht. Diese Erträge beziehungsweise Gewinne müssen natürlich im Rahmen der nächsten Steuererklärung in Deutschland nachdeklariert werden.“
Neuerdings bieten Sie so genannte Platin-Portfolio-Zertifikate an. Wie arbeiten diese? An wen richten sie sich?
Florian Herfurth: „Die Platin-Portfolio-Zertifikate setzen auf unserer erfolgreichen Vermögensverwaltung, den „Platin Portfolios“ auf. Es gibt mittlerweile fünf verschiedene Strategien, von sehr defensiven bis chancenorientierten Anlagestilen. Anleger können sowohl Einmalanlagen tätigen sowie die Zertifikate monatlich, bereits ab 50,00 Euro, besparen. Die Anlagestrategie der Zertifikate wird von unseren Vermögensverwaltern vorgegeben, die dafür schon mehrfach ausgezeichnet wurden, zum Beispiel sieben Mal mit der Bestnote „Summa cum laude“ beim Elite Report des Handelsblatts. Das ist übrigens nur noch zwei weiteren Banken im gesamten deutschsprachigen Raum gelungen. Wir bieten dazu umfangreiches Informationsmaterial, das gerne telefonisch oder per Internet angefordert werden kann.“
Vor allem im Bereich der Fonds und ETFs besitzen Sie als Broker einen Schwerpunkt. Welche Angebote und Aktionen haben Sie in diesem Segment aktuell laufen?
Florian Herfurth: „Unser aktuelle Fonds-Aktion, die wir speziell zur Messe Invest 2011 aufgelegt haben, läuft mit dem Bankhaus Bauer Premium Select Fonds, ein weltweit investierender Dachfonds. Hier können Kunden während des Aktionszeitraums vom 18.03. bis 02.05.2011 75 Prozent des Ausgabeaufschlags sparen.
Außerdem bieten wir schon seit zwei Jahren unsere „ETF-Stars“ an. Anleger können dabei eine Auswahl von zehn ETFs zum Preis von nur 3,95 Euro per Internet-Flatfee handeln, wobei fremde Gebühren, wie zum Beispiel Courtage oder Transaktionsentgelt, noch hinzukommen können. Wir passen das Angebot alle sechs Monate an, die Nachfrage unserer Kunden ist dabei entscheidend. Die fünf umsatzstärksten Fonds der aktuellen Aktion sind dann weiter mit im Angebot, dazu zählen ETFs auf den Dax, den MDax sowie auf den Short-oder LevDax. Neu mit aufgenommen werden ETFs auf den TecDax, auf einen Index der speziell die BRIC-Märkte abdeckt sowie einen ETF dessen Index die kurzfristigen Bewegungen des Goldpreises abbildet.
Aber nicht nur im Fonds- oder ETF-Bereich sind regelmäßig Top-Aktionen im Angebot. Derzeit können unsere Kunden über SCOACH noch bis zum 30.04.2011 mehr als 500.000 Optionsscheine und Zertifikate für nur 4,95 Euro Flatfee pro Trade per Online-Banking handeln. Außerdem werden keine Börsengebühren beziehungsweise Handelsentgelte verrechnet. Die aktuellen Aktionen sind immer auch auf www.daoe.at zu finden.“
Zusätzlich bieten Sie Wertpapierkredite zu günstigen Konditionen an. Wie funktioniert ein solcher Wertpapierkredit und für welchen Anleger-Typ kommt er in Frage?
Florian Herfurth: „Im Prinzip ist es ganz einfach. Die in den Kundendepots befindlichen Wertpapiere dienen als Sicherheit für einen Kreditrahmen. Für die Höhe des Sicherungswertes der einzelnen Wertpapiere, dem so genannten Beleihungssatz, ist das Risiko der Papiere entscheidend. Bei Staatsanleihen mit höchster Bonität, Rating mindestens A-, gewähren wir 80 Prozent des Anlagebetrages als Kreditrahmen. Bei ATX- oder DAX-Werten liegt der Beleihungssatz dagegen bei 50 Prozent.
Der Kreditrahmen kann dabei flexibel genutzt werden. Manche Anleger investieren mit dem Wertpapierkredit in Anleihen, die einen höheren Zinsertrag erzielen als der Kredit selbst kostet. Andere wiederum nutzen kurzfristige Trading-Chancen und können dabei durch das größere Handelsvolumen auf den so genannten Hebeleffekt setzen. Einige Investoren verpfänden ihr Depot auch, um darüber Immobilien als Kapitalanlage zwischenzufinanzieren. Man muss allerdings klar sagen, dass ein Wertpapierkredit nur etwas für erfahrene Anleger ist, die genügend Kapital besitzen, um eventuelle Verluste zu verkraften. Im Fall einer negativen Kursentwicklung kann es auch verkommen, dass der Anleger zusätzliches Kapital nachschießen muss.
Sofern sich jemand für diese Anlageform interessiert, ist er bei der Direkt-Anlage Österreich auf jeden Fall an der richtigen Adresse. Wir bieten Wertpapierkredite bereits ab 2,125 Prozent Nominalzins an, womit wir meines Wissen Marktführer im deutschsprachigen Raum sind. Der Wertpapierkredit kann übrigens bereits ab 10.000 Euro beantragt werden.“
Sicherheit genießt bei Ihnen einen hohen Stellenwert. Wie wird diese gewährleistet? Wie sind Sie für Ihre Kunden erreichbar, wenn es ein Anliegen gibt?
Florian Herfurth: „Unser Haus erreicht das dreifache der gesetzlich geforderten Eigenkapitalquote und verfügt damit schon heute schon über die Eigenkapitalausstattungen der neuen Basel-3-Anforderungen. Aufgrund unserer konservativen Ausrichtung sind wir auch im Vergleich zu anderen Banken sehr gut durch die Finanzkrise gekommen. Die hohe Einlagensicherung habe ich auch schon angesprochen.
Wir bieten auch in hektischen Marktphasen eine sehr gute telefonische Erreichbarkeit, börsentäglich von 8:00 bis 20:00 Uhr. Für deutsche Anleger haben wir die Service-Hotline 01802 – 12 13 14 bereit gestellt, pro Gespräch fallen nur sechs Cent aus dem Festnetz an.
Bei uns arbeiten ausschließlich gut ausgebildete Bank- und Börsenfachkräfte. Unser Anliegen ist es, dem Kunden den bestmöglichen Service zu bieten, was wir über unser Komfort-Trading erreichen. Wir unterstützen den Anleger per Telefon bei seiner Entscheidungsfindung und Orderplatzierung.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Anleger und Trader, die Wert auf ein faires Preis-Leistungs-Verhältnis und sehr guten Service legen, bei der Direkt-Anlage Österreich bestmöglich aufgehoben sind.“
Vielen Dank für das Gespräch.
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