Leichtes Minus vor Datenflut

Bernstein Bank: Die Anleger in Frankfurt nehmen zu Ostern erst einmal Gewinne mit. Das ist nach einer netten Gewinnserie von sechs Tagen auch kein Wunder. News blieben anfangs dünn gesät. Außer der Tatsache, dass der Nasdaq 100 am Vorabend mit einem Rekordhoch ein bullishes Signal gesetzt hatte. Doch vor dem morgigen Börsenfeiertag steht noch einmal ein großer Strauß frischer Konjunkturdaten an.

Sinkende Kurse in Frankfurt

Trotz positiver Signale aus der deutschen Wirtschaft trennten sich viele Anleger von ihren Aktien. Für die meisten deutschen Anleger war an Gründonnerstag also wenig zu holen – außer sie handeln mit CFD bei Deutschlands besten CFD-Brokern. Für den DAX ging es im frühen Handel um rund 0,4 Prozent nach unten, der Index bewegte sich bis an die Marke von 12.100 Zählern heran. Damit blieb der Leitindex noch immer in Reichweite des jüngsten Jahreshochs von 12.304 Punkten.

Dabei lagen die Einkaufsmanagerindizes für Deutschland sämtlich über den Prognosen. Allerdings enttäuschten die europäischen Pendants.

Nachrichten-Flut vor Ostern
Angesichts des prall gefüllten Terminkalenders blieben die meisten Investoren in Lauerstellung.

 

  • So meldet in der US-Berichtssaison um 13.00 Uhr deutscher Zeit Philip Morris sein Ergebnis zum ersten Quartal.
  • Kurz nach 22.00 Uhr bildet American Express den Tages-Abschluss.
  • Auf der Konjunkturseite stehen um 14.30 Uhr die US-Einzelhandelsumsätze für den März an.
  • Dito die wöchentlichen amerikanischen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe und der Philadelphia-Fed-Index für den April.
  • Um 15.45 Uhr folgt der Markit-Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe und den Service.
  • Um 16.00 Uhr läuft der Index der US-Frühindikatoren für März über die Ticker sowie die Lagerbestände Februar.
  • An der Eurex steht außerdem der kleine Verfallstag für Aktienindex-Optionen auf dem Terminplan.

 

 


 

 

Abwarten in Asien
An den asiatischen Börsen hatten die Anleger am Morgen zudem auf Neuigkeiten aus den Verhandlungen zwischen China und den USA im Zollstreit gewartet. Außerdem hielten sich viele Broker vor der anlaufenden japanischen Berichtssaison zurück. So nahmen viele erst einmal Gewinne mit, nachdem der Nikkei in Tokio am Mittwoch auf den höchsten Stand seit Anfang Dezember gestiegen war. Am Donnerstag jedoch verbuchte der Nikkei ein Minus von 0,8 Prozent auf 22.080 Zähler.

Der CSI 300 verbrachte fast den gesamten Handel im Minus, letztlich schloss der Index mit den wichtigsten Aktien der Volksrepublik China mit 0,4 Prozent im Minus bei 4.072 Stellen.

 

Hightech-Hausse in New York
An der Wall Street hatten die Technologie-Aktien am Mittwoch den Takt vorgegeben. Der Nasdaq 100 gewann zum Schluss 0,3 Prozent auf 7.681 Zähler. Im frühen Handel hatte der Index mit rund 7.715 Stellen den höchsten Stand seiner Geschichte markiert. Bei der Hausse halfen deutliche Kursgewinne von Qualcomm und Intel: Apple wird eine Patentlizenz erwerben und auch Chips bei Qualcomm einkaufen.

Bei den Standardwerten war schon die österliche Feiertagsruhe zu spüren: Der Dow Jones Industrial sandte mit minus 0,01 Prozent auf rund 26.450 Punkte kaum Lebenszeichen aus. Der S&P 500 gab sogar um 0,2 Prozent nach auf 2.900 Stellen. Das Beige Book der Federal Reserve hatte keinen Einfluss auf das Geschehen.

 

 

 

 

Die Berichtssaison in den USA hatte unterdessen für die Anleger einen Dämpfer mitgebracht:
Der Computer-Gigant IBM hat am Anfang des Jahres eine überraschend deutliche Delle im Geschäft hinnehmen müssen. Der Umsatz im ersten Quartal verfehlte die Prognosen markant.

Wir sind gespannt, wie die Berichtssaison weiterläuft – die Bernstein Bank wünscht Ihnen und Ihrer Familie ein frohes Osterfest!

 

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