Marktkommentar: “Das Risiko eines harten Brexits wächst von Tag zu Tag”

XTBDas GBPUSD-Paar prallte letzte Woche an der psychologisch wichtigen 1,27-Marke ab. Angesichts der mit dem Brexit verbundenen Unsicherheiten ist es jedoch fraglich, inwieweit die GBP-Erholung nachhaltig ist. Insbesondere die Schwäche der US-amerikanischen Währung seit Ende vorletzter Woche dürfte hier eine wesentliche Rolle spielen. Der Hauptgeschäftsführer des BDI (Bundesverbandes der Deutschen Industrie) sagte am Montagmorgen in der Rheinischen Post: “Das Risiko eines harten Brexits wächst von Tag zu Tag”. Außerdem fügte er hinzu: “Wir vermuten, dass die Auswirkungen eines harten Brexits deutlich gravierender sind, als die britische Regierung das ihren Bürgern aktuell sagt”.

Es gibt also weiterhin ein großes Fragezeichen, was die zukünftigen Beziehungen zwischen Großbritannien und der EU angeht. Doch die Zeit drängt, denn die Verhandlungen im Herbst stehen kurz bevor und die zunehmende Besorgnis scheint nicht unbedingt für einen reibungslosen Ablauf zu sprechen. Solange sich daran nichts ändert, könnte das Erholungspotenzial für das GBP begrenzt sein.

In Deutschland rückte das Thema Renten jüngst wieder in den Vordergrund. Finanzminister Olaf Scholz schlug eine Stabilisierung des Rentenniveaus bei 48% bis 2040 vor. Einige Ökonomen halten dies allerdings für unrealistisch und kritisierten dieses Ziel. Der stellvertretende SPD-Bundesvorsitzende Ralf Stegner sprach sich in der “Welt” in diesem Kontext für Lohnerhöhungen und höhere Beiträge von Reichen aus: “Fakt ist, dass die großen Vermögen bei uns zu gut wegkommen. Das muss sich ändern… Diejenigen, die sehr viel Geld haben, profitieren davon, wenn wir hier stabile soziale Verhältnisse haben.”

Die positiven Effekte eines höheren Rentenniveaus für die Gesamtwirtschaft und des Einzelnen dürften einleuchtend sein. Inwieweit die höheren Kosten aber letztendlich kompensiert werden können bzw. wie schnell eine Umsetzung möglich ist, bleibt momentan noch unklar.

 


 

 

Der DE30 eröffnet zu Beginn der neuen Handelswoche mit einem bullischen Gap und sorgt nach dem letzten Abverkauf wieder für etwas bessere Stimmung am deutschen Aktienmarkt. Auch in der ersten Handelsstunde knüpfen die Bullen an die frühen Gewinne an. Aktuell notiert der DE30 bei 12.461 Punkten, das entspricht einem Tagesgewinn von 0,54%. Damit liegen wir über der ersten wichtigen Widerstandszone bei 12.430 Punkten (siehe D1-Chart). Entscheidend wird jedoch wie immer der Schlusskurs sein.

Bis heute Abend gibt es also noch Spielraum für Überraschungen. Sollte die Aufwärtsdynamik aber weiter anhalten, könnte mehr Aufwärtspotenzial freigesetzt werden.

Bewegungen unterhalb des genannten Bereiches (nun Unterstützung) könnte möglicherweise eine neue Verkaufswelle mit sich bringen.

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