Marktkommentar: Griechenland Szenario wird immer besorgniserregender

ActivTradesDie Augen der Gläubiger sind ganz auf Griechenland und seine Zukunft gerichtet. Mit jeder Stunde, die vergeht, wird das Szenario immer besorgniserregender. Die Lösung, die vor ein paar Tagen ganz nahe schien, hat sich wie eine Fata Morgana wieder aufgelöst und die Möglichkeit, dass Griechenland den Euro verlässt, steigt weiter an. Die gemeinsame Währung hat daher den Handelstag am Freitagabend mit 1,117 gegenüber dem Dollar  geschlossen; einem Verlust von 1,5%.
 

Im Falle eines Austritts Griechenlands ist ein Anstieg der Volatilität leicht vorherzusehen, während es nicht so offensichtlich ist, in welche Richtung sich der Euro bewegen wird. Einerseits würde ein Grexit sicherlich eine von Draghi mehrmals als nicht reversibel genannte Niederlage für Europa und seine Währung bedeuten. Andererseits – und insbesondere aus deutscher Sicht – könnte ein Grexit aber auch als das Ausscheiden des schwächsten Glieds der Kette und als ein (sehr riskanter) Versuch betrachtet werden, ein schon allzu lange hinausgeschobenes Problem zu lösen.
 

Bei den Edelmetallen bleibt die Lage unabhängig von den griechischen Turbolenzen äußerst heikel, da der gesamte Bereich eine Phase struktureller Schwäche durchlebt. Beim Gold  hat die letzte Woche einen Rückgang der Preise von fast 2% verzeichnet, wodurch sie im Bereich von 1.175 $ landeten. Silber  verlor ebenfalls und kehrte unter 16 $ zurück; dem niedrigsten Stand der letzten zwei Monate. Bei Palladium hingegen lässt sich geradezu von einem Zusammenbruch sprechen, da die Preise jetzt die 7. Woche in Folge fielen. Allein im letzten Monat hat der Preis von Palladium nahezu um 15% nachgegeben und ist von 775 $ auf 679 $ gesunken. Diese Negativwelle hat die im Jahresverlauf 2014 erzielten Gewinne annulliert und das Metall auf den tiefsten Stand der letzten beiden Jahre zurückgeworfen.


Von Carlo Alberto De Casa

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