Mehr Verlust der RBS – Dollar und Märkte verlieren Hoffnung – Brexit vor weiterer Hürde

ThinkMarkets:

Der Freitag beginnt mit einem kleinen Wehmutstropfen, da eine gedämpfte Session auf der Wall Street Wellen über den Atlantik schlug, die nach Europa gelangt sind, wo sie nun die Stimmung beeinflussen. Die Märkte in Asien haben die Woche, trotz dass es eine starke Woche war, ebenfalls schwächer abgeschlossen. Die digitale Währung Bitcoin hat die meiste Aufmerksamkeit von Tradern erlangt. Diese haben die Währung am Freitag auf ein Rekordhoch befördert, auf dem sie nun die Gewinne derer sich Gold erfreut hatte spiegelt.

Der US-Finanzminister Steven Mnuchin gab mehr Details darüber, wie die Finanz- und Steuerpläne aussehen könnten. Es besteht kein Zweifel, dass Trader Handlungen und Ergebnisse sehen wollen, anstatt nur Worte zu hören, und dies hat ihr Tradingverhalten beeinflusst. Der Finanzminister war optimistisch gegenüber der Pläne zur erheblichen Steuersenkung und zu den Steuerreformen des Weißen Hauses, und er denkt, dass das BIP des Landes gesteigert werden kann.

Jedoch sind die Märkte ein wenig pessimistisch über seinen Optimismus, im Besonderen nachdem er sagte, dass bereits im Jahr 2017 das BIP des Landes auf 3% erhöht werden könnte. Nun fragt man sich mit Sicherheit ob dies möglich ist, weil nicht bekannt ist, wann diese Pläne tatsächlich in Kraft treten und vor allem, ob sie die Erwartungen der Investoren erfüllen werden.
 

Auf der Währungsfront hat der Dollarindex die meiste Zeit in Konsolidierung verbracht. Allerdings hat sich die Schwäche des Dollars als großer Vorteil für andere Derivative wie das Edelmetall erwiesen. In der Welt von Öl ist Rohöl wieder gesichert, nachdem die Daten von Donnerstagabend bestätigten, dass die Rohölbestände unerwartet gefallen sind.

In Europa liegt der Fokus in der Zwischenzeit wieder einmal auf Brexit, und es sind weitere Hürden aufgetaucht. Deutschland und Italien haben sich Frankreich zur Unterstützung des Plans der Europäischen Kommission angeschlossen, keine Handelsgespräche mit dem Vereinigten Königreich durchzuführen, es sei denn, das Land zahlt seine Rechnungen von 60 Milliarden Euro für den Austritt aus der EU. Diese Strategie widerspricht dem Narrativ von 2016, in dem die europäischen Regierungschefs sagten, dass sie bereit seien, auf gleichgestellter Ebene über den Handel zu sprechen.
 

Lassen Sie sich nicht täuschen, indem Sie denken dies sei die letzte Hürde, denn dem ist nicht so. Dies ist nur der Anfang, und das Schlimmste steht noch bevor. Die britische Premierministerin Theresa May war konsequent damit einen harten Brexit zu favorisieren, und es ist selbsterklärend, dass die europäischen Regierungschefs mit einer Aktion die durchaus bedeutenden Einfluss hat, reagieren würden.

Bezüglich der Erträge dreht sich alles um die Royal Bank of Scotland. Allerdings hat die Bank den Verlust von 6,96 Milliarden Pfund für 2016 angekündigt. Die Kosteneinkommensquote ist der Bereich, in dem die Bank extrem gut abschneidet. Die Bank ist nach wie vor engagiert, die Kosten zu kalkulieren. Die Bank hat angekündigt, dass sie in den kommenden Jahren einen weiteren Kostenbereich von fast 2 Milliarden Pfund sieht, was ihr Engagement beweist, sich zu verbessern.

Es gibt jedoch noch zu viele Schuldenüberhänge und man sollte sich nicht zu früh freuen. Das Problem mit der Justizbehörde ist noch nicht vollständig geklärt, und bevor es nicht vollständig gelöst ist, denken wir, dass die Bank sich in einer ungünstigen Lage gegenüber anderer Banken befindet. Investoren warten darauf, dass die Bank eine Dividende ausschüttet. Es wirkt, als wäre die Bank dabei sich zu erholen, doch wir denken, dass es noch einige Jahre dauern wird, bevor es irgendeine Art von Dividende geben wird.

Autor: Naeem Aslam

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