Mit der Leitzinserhöhung zündet der DAX den Turboboost

ActivTrades: Für gewöhnlich ist der Februar aus statistischer Sichtweise eher ein schwieriger Monat, welcher den Anlegern und Investoren häufig Kopfzerbrechen bereitet.

Dieses Jahr scheint doch alles irgendwie anders zu sein.

Die Zentralbanken erhöhen die Zinsen aufgrund der Inflation im Rekordtempo und es scheint ein Wettstreit zwischen den Marktteilnehmern und den Zentralbanken ausgebrochen zu sein, wer in seinem Metier schneller die Leiter nach oben steigt.

 

Never fight the FED

Was ist aus der alten Börsenweisheit “Never fight the FED” geworden? Hat sie etwa ihre Gültigkeit verloren? Eines wird jedenfalls durch die Entscheidungen und Aussagen der Notenbanken deutlich.

Der eingeschlagene Weg wird nun konsequent weitergegangen.

Egal ob FED oder EZB, beide Zentralbanken sehen aktuell keine Veranlassung, den Weg der Zinserhöhungen zu beenden.

 

 

Den Markt scheinen diese Aussagen völlig kalt zu lassen, der deutsche Aktienindex schoss am Donnerstag nach Erhöhung der Leitzinsen um über 2% auf rund 15.520 Punkte nach oben.

Dem DAX fehlen nun nur noch etwas mehr als 5% Kursanstieg, um in diesem Jahr ein neues Allzeithoch zu erreichen.

Aus Sicht der Rendite konnte es für die Anleger bis dato in diesem Jahr tatsächlich nicht besser laufen.

 

Euro auf dem Weg die 1,10 US-Dollar zu überspringen

Der Euro indes beweist ebenfalls weiterhin seine Stärke, hat die europäische Gemeinschaftswährung doch bereits den Kurs bei 1,10 US-Dollar angetestet.

Taxierte der Euro im September noch unter der Parität, konnte sich die Währung stabilisieren und ist neben dem australischen Dollar so etwas wie die Währung der Stunde.

Immerhin konnte der Euro seit Ende September innerhalb von 5 Monaten um 15% zulegen.

Es scheint doch überraschend zu sein angesichts der alles andere als einfachen Lage in Europa mit der Energiekrise, einer drohenden Rezession und dem Krieg in der Ukraine.

Wie kann es also sein, dass der Euro derart an Stärke zulegen kann?

Zum einen war der Abverkauf unter die Parität wohl etwas überzogen, hat aber dazu geführt, dass die beschworene Negativität des Euroraums wohl bereits eingepreist ist.

Auf der anderen Seite ist zu beobachten, dass die Europäische Zentralbank mit ihrem Verringern der Geldmenge (Quantitative Tightening) ein schnelleres Tempo an den Tag legt, wie beispielsweise die FED das tut.

Durch Verringerung des Angebots bei gleichzeitigem Ansteigen der Nachfrage (durch die Zinserhöhung) führt dies zu steigenden Kursen.

Bleibt zu hoffen, dass keine Liquiditätsprobleme auftreten.

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