Oster-Hausse in Frankfurt

Bernstein Bank:

So kann es aus Sicht der Bullen weitergehen: Der DAX hat sich im frühen Handel auf den höchsten Stand seit Oktober 2018 vorgearbeitet. Der deutsche Leitindex eroberte quasi mühelos die Marke von 12.100 Zählern. Einmal mehr sorgte die Hoffnung auf eine Einigung im Zollstreit zwischen China und den USA für Auftrieb.

DAX im Rallye-Modus

Nach dem Sturm auf die Marke von 12.000 Zählern schien der deutsche Leitindex in der eher ruhigen Karwoche zuletzt kaum zu stoppen. Mit einem Plus von rund 0,8 Prozent markierte er bei 12.115 Zählern seinen Höchststand. Der ZEW-Index hatte zunächst kaum einen Einfluss auf das Geschehen an der Börse.

Noch ein kleiner Hinweis für Anleger, die kontrazyklisch investieren wollen: Der Volatilitätsindex VDAX rutschte am Morgen auf 12,13 Punkte und damit so tief wie seit 15 Monaten nicht mehr. Derzeit sehen die Börsianer also alles nur rosig. Doch wo bleiben die Käufer, wenn alle schon eingestiegen sind?

 

 

 

Immer wieder Zoll-Hoffnung

Den stärksten Impuls für den Dienstagshandel in Frankfurt verpasste wieder einmal China. Der CSI 300 Index kletterte um 2,8 Prozent auf 4.086 Zähler. Eine kleine Höchstmarke verbuchte auch der Nikkei in Tokio: Er schloss 0,2 Prozent fester auf der Schnapszahl von 22.222 Punkten. Im Handel hatte der japanische Leitindex den höchsten Stand seit vier Monaten erzielt.

Für Kauflaune sorgte einmal mehr die Hoffnung auf eine Lösung im Zollstreit zwischen den USA und China. So berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf ungenannte Insider, dass die Volksrepublik wohl bereit sei, Zölle auf US-Agrarprodukte auf andere Erzeugnisse zu verlagern. So könne die US-Regierung dies vor der Wahl 2020 den Landwirten als Erfolg verkaufen.

 

 


 

 

Goldman Sachs enttäuscht

Von der Börse New York hatte es kaum Rückenwind gegeben. Alle drei Leitindizes hatten am Montag 0,1 Prozent verloren. Der Dow Jones stand zur Schlussglocke bei 26.384 Punkten, der marktbreite S&P 500 bei 2.905 Stellen und der Composite-Index der Technologiebörse Nasdaq bei 7.976 Zählern. Für Sand in der Börsen-Maschinerie sorgten die Quartalszahlen von Goldman Sachs. Ein schwaches Ergebnis im Finanzmarkthandel brockte der Investmentbank zu Jahresbeginn einen Gewinneinbruch ein. Außerdem verfehlten die Erträge im Aktienhandel die Hoffnungen der Analysten.

Nachrichten im Überfluss

Wir sind gespannt, wie der Dienstag weiterläuft. Potenziell kursbewegende Nachrichten gibt es jedenfalls in Hülle und Fülle.

In der Berichtssaison legt unter anderem Johnston&Johnston Zahlen vor (etwa 12.40 Uhr deutscher Zeit). Am späten Abend sollen etwa ab 22.00 Uhr Netflix und IBM ihr Ergebnis zum ersten Quartal präsentieren.
Um 15.15 Uhr meldet sich die Federal Reserve zum Thema Industrieproduktion und Kapazitätsauslastung zu Wort. Die Vorhersage für die Industrie liegt bei – 0,1 Prozent.
Den Abschluss bilden die Ölbestandsdaten des American Petroleum Institute um 22.30 Uhr.

 

 

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