Sichere Häfen sind wieder gefragt; Öl unter Druck

ThinkMarketsTrump befindet sich wieder einmal auf dem Schleudersitz, nachdem er den Direktor des FBI gefeuert hatte. Er gab an, dass die Maßnahme ergriffen wurde, um das öffentliche Vertrauen in das FBI wiederherzustellen. Sowohl die Demokraten als auch Republikaner haben ihre Frustration über dieses Belangen gezeigt. Für Anleger ist die Neuigkeit von Bedeutung, da Präsident Trump sich mit beiden Parteien alliieren muss, um den Gesetzentwurf für die Steuerreform zügiger zu verabschieden. Jegliche unnötige Eskalation der Spannung bringt nicht besonders viel Hilfe für die Unterstützung des Anleger-Sentiments. Das letzte was diese sehen wollen ist, dass der Steuergesetzentwurf durchwegs aufgeschoben wird und das der Albtraum der Aufhebung  von Obamacare wiederkehrt.

 

Sichere Häfen sind wieder gefragt, da geopolitische Spannungen wieder in den Mittelpunkt treten, nachdem Nordkoreas Bote bestätigt hatte, dass der Staat entschlossen ist, seine Atomtests durchzuführen. Sowohl das Edelmetall Gold, als auch der japanische Yen haben sich gestärkt, da Anleger auf Nummer Sicher gingen.
 

Das schwarze Gold – Öl, erlangt auch etwas Leben, nachdem die API Daten bestätigten, dass die Bestände eine etwas ermutigendere Zahl zeigen. Allerdings hat die US-Rohöl Bestandzahl die im Laufe des Mittwochs veröffentlicht wird, die meiste Bedeutung. Wenn die Zahl bestätigt, dass die Bestände noch immer ein Hauptanliegen sind, da die Produktionssenkung der Ölkartelle als Möglichkeit von Nicht-OPEC Produzenten genutzt wird, könnten dem Ölpreis mehr Unannehmlichkeiten bevorstehen. Die besorgniserregende Angelegenheit ist, dass niemand wirklich weiß, wie lange es dauern wird, bis das Überangebot an Öl nachlässt. Daher würde eine Zahl die die Märkte enttäuscht, den Weg zum Level von 42,18 ebnen. Erinnern Sie sich, dass der tägliche Zeitraum den Abwärtstrend bestätigt, da wir unter dem 200-, 100- und 50-Tage-Durchschnitt traden – ein Maß, das klar hilft, die Richtung des Trends zu bestätigen.
 

Die Schwäche im Euro ist nach Macrons überwältigendem Sieg unter Anlegern das Gesprächsthema schlechthin. Wir haben nun schon einige Male erwähnt, dass der Markt nach einem neuen Antrieb lechzt, sodass EUR/USD  steigen kann. Die Antwort darauf,könnte am Mittwoch getätigt werden, wenn der Direktor der Europäischen Zentralbank seine erste Rede nach dem Ergebnis der Wahl Frankreichs hält. Die meisten Fragen würden den Anleihekauf der EZB betreffen. Die Inflation diente als Schutzschild, welches Draghi in der Vergangenheit verwendet hatte, um die Position der EZB zu schützen. Allerdings hat der Präsident zuvor bereits lose Kommentare über den anstehenden Tapering-Prozess gemacht. Trader werden dieses Belangen eindringlich analysieren, um Hinweise über die kommende hawkishe Haltung zu erhalten. Es wäre interessant, wenn Draghi auf neue oder existierende Barometer hinweisen würde, die Anlegern helfen könnten, durch die Stürme zu navigieren, welche bereits in den USA während des sogenannten Taper Tantrums herrschten.
 

In den USA sind Anleihetrader sich sicher, dass die Fed den Zinssatz im Juni erhöhen wird. Trotz des Fakts, dass das Lohnwachstum nach wie vor leblos ist – doch dies ist sowieso nicht auf der Agenda der Fed. Eine bedeutende Zahl auf die man achten sollte, sind die US-Einzelhandelsumsätze die im Laufe dieser Woche fällig sind. Es wäre optimal, wenn diese Zahl bestätigt, dass das höhere Lohnwachstum einheitlich mit den Verbraucherausgaben ist.
 

Es gab eine weitere gute Nachricht über die französische Wirtschaft. Die Daten des französischen Industriesektors sind wieder stark hochgeschnellt, und verzeichneten die beste Zahl in fast vier Monaten. Doch das Land braucht mit Sicherheit eine Menge an guten Neuigkeiten, um die BIP-Zahl zu unterstützen, die sich in diesem Jahr bis jetzt als nicht herausragend erwies. Allerdings hoffen Anleger, dass die Verbesserung des Weltwirtschaftswachstums das Wirtschaftswachstum Frankreichs fördert.
 

Autor: Naeem Aslam

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