So schützen Sie Ihr Vermögen vor der Inflation

Bankenverband: Letzten Sommer kostete die Kugel Eis bei meiner Berliner Lieblingseisdiele noch 1,60 Euro, jetzt sind es 1,90 Euro.

Ähnlich sieht es beim Einkaufen, Essen gehen oder Tanken aus: Die Preise sind in allen Lebensbereichen teils kräftig gestiegen.

Am ausgeprägtesten ist dem Statischen Bundesamt zufolge die Teuerung im Energiebereich, gefolgt von den Lebensmitteln.

Die wichtigsten Gründe für die Inflation von aktuell rund 7,5 Prozent sind der Krieg in der Ukraine, eine Teuerung von Energiepreisen um circa 40 Prozent sowie Liefer- und Produktionsengpässe.

Wie lange diese hohe Teuerungsrate anhalten wird, weiß niemand.

 


 

Dafür spielen zu viele unsichere Faktoren eine Rolle, wie zum Beispiel die Covid-Lockdowns in China oder die Dynamik der Weltwirtschaft.

Umso wichtiger ist es, Strategien zu entwickeln, um die Effekte der Inflation zumindest abzufedern.

 

Was heißt das für Sie als Verbraucherin oder Verbraucher?

Durch die starke Teuerung alltäglicher Produkte verlieren auch die Rücklagen, die Sie zum Beispiel auf dem Tagesgeld oder Girokonto verwahren, kontinuierlich an Wert, denn Sie können sich mit dem Geld zunehmend weniger leisten.

Was können Sie tun, um diese Situation abzufedern?

Natürlich bleibt es auch in der aktuellen Lage wichtig, sich einen Notgroschen für den Ernstfall bereitzuhalten.

Vermeiden Sie es jedoch größere Summen einfach auf einem Konto zu parken.

Die neusten Zahlen der Deutschen Bundesbank legen nahe, dass immer noch zu wenige Deutsche ihr Anlageverhalten angepasst haben.

So sind die Bestände an Bargeld und Sichteinlagen, etwa Einlagen auf dem Giro- und Tagesgeldkonto, gegenüber dem Vorjahr weiter gestiegen – ein Plus von 31 Milliarden Euro auf insgesamt 2.149 Milliarden Euro.

 

Was können Sie tun, um den Wertverlust Ihrer Ersparnisse abzufedern?

Investieren Sie einen Teil Ihres fürs Erste entbehrlichen Vermögens in Aktien oder in einen börsengehandelten Indexfond.

Hierbei können Sie höhere Renditen erzielen als bei Tages- oder Festgeldkonten.

Höhere Renditechancen bergen jedoch auch höhere Risiken.

 


 

Bringen Sie Zeit mit, um Kurseinbrüche und Schwankungen notfalls aussitzen zu können. So vermeiden Sie ausgerechnet zu einem ungünstigen Zeitpunkt Anteile verkaufen zu müssen, wenn die Kurse gerade gefallen sind.

Denn auch wenn Investitionen an der Börse ein gewisses Risiko mit sich bringen, werden Schwankungen oder Kurseinbrüche in der Regel über die Länge der Laufzeit ausgeglichen.

Im Schnitt dauert es fünf Jahre, bis sich starke Kursschwankungen nivelliert haben.

Aktuell befindet sich die Börse in einer sogenannten Korrekturphase.

Eine Kurskorrektur ist die Gegenreaktion zu einer vorherigen Kursbewegung, die bereits länger angehalten hat. In den letzten Jahren waren die Kurse zum Teil stark gestiegen und nun zuletzt gesunken.

Trotz der aktuellen Schwankungen sind die Perspektiven für langfristig orientierte Anleger gut.

Besonders bieten sich breit streuende Aktienfonds oder ein ETF-Indexfonds wie zum Beispiel der MSCI-World an, da hierbei zahlreiche Länder und Branchen in den Index einfließen und mögliche Risiken somit gering gehalten werden.

 


 

Auf den letzten 30 Jahre gesehen, beläuft sich das durchschnittliche Wachstum aller ETFs auf etwa 7 Prozent pro Jahr, trotz aller Börseneinbrüche.

ETFs zeichnen sich in der Regel durch recht geringe Kosten aus.

Je nach Vorliebe ist es außerdem möglich sich für ETFs zu entscheiden, die zum Beispiel insbesondere in „grüne“ Unternehmen investieren.

 

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