Société Générale emittiert neue Optionsscheine auf Rohstoffe

Der europäische Rettungsschirm für Spanien und die anhaltende Unsicherheit hin-sichtlich der weiteren Entwicklung in Griechenland beschäftigt nicht nur die Anleger in Europa, sondern drückt auch auf die Preise für Rohstoffe und Edelmetalle wie Kupfer, Gold und Öl. Kupfer verbilligte sich zu Wochenbeginn um bis zu 0,8 Prozent auf 1874 US-Dollar je Tonne. Der Preis für Öl der Sorte WTI gab um 0,8 Prozent auf 82,04 US-Dollar je Fass nach. Brent kostete mit 97,50 US-Dollar 0,5 Prozent weniger und auch der Goldpreis, der sich in den vergangenen Monaten analog der Rohstoffe Öl und Kupfer bewegt hat, ging in der Spitze um 0,4 Prozent auf 1589 US-Dollar je Feinunze zurück.

Experten rechnen damit, dass sich der aktuell übertriebene Rückgang der Preise relativieren sowie die Konjunkturerholung insbesondere in China und den USA fortsetzen wird und daher mit einem Preisanstieg vor allem bei Energierohstoffen und Industriemetallen zu rechnen sein dürfte. Die Société Générale baut daher ihre Palette an StayHigh- und StayLow-Optionsscheine auf Rohstoffe weiter aus. Die neuen Papiere – insgesamt werden 13 StayHigh- und 17 StayLow-Optionsscheine emittiert – beziehen sich auf Brent Future, Silber und Gold als Basiswerte. "Die neuen StayHigh- und Stay-Low-Optionsscheine eignen sich für renditeorientierte, risikofreudige Investoren, die auf eine bestimmte Kursrichtung des Basiswertes setzen wollen. Diese Produkte bieten ihnen überdurchschnittliche Renditechancen sowie Sicherheitspuffer bis zu den Kursschwellen", erklärt Peter Bösenberg, Zertifikate-Experte bei der Société Générale. "Bei Laufzeiten von nur wenigen Monaten sowie einem geringen Kapitaleinsatz können dabei Renditen im hohen zwei- bis dreistelligen Bereich erzielt werden. Allerdings steigt mit den Renditechancen natürlich auch das Risiko", so Bösenberg weiter.

StayHigh-Optionsscheine sind mit einem Knock-Out-Level ausgestattet, das unter dem Kurs des Basiswertes zum Zeitpunkt der Emission liegt. Erreicht oder unterschreitet der Kurs des Basiswertes während der gesamten Laufzeit dieses KO-Level nicht, erhält der Anleger bei Fälligkeit eine Rückzahlung in Höhe von 10 Euro. Wird das KO-Level jedoch zu irgendeinem Zeitpunkt während der Laufzeit erreicht oder unterschritten, wird der Optionsschein vorzeitig fällig. Anleger erhalten in diesem Fall einen Betrag von 0,001 Euro pro Optionsschein.

StayHigh-Optionsscheine richten sich an Anleger, die davon ausgehen, dass der Kurs des Basiswerts steigt, seitwärts tendiert oder zumindest nicht bis zur Barriere fällt. StayLow-Optionsscheine sind mit einem Knock-Out-Level ausgestattet, das über dem Kurs des Basiswertes zum Zeitpunkt der Emission liegt. Erreicht oder überschreitet der Kurs des Basiswertes während der gesamten Laufzeit dieses KO-Level nicht, erhält der Anleger bei Fälligkeit eine Rückzahlung in Höhe von 10 Euro. Wird das KO-Level jedoch zu irgendeinem Zeitpunkt während der Laufzeit erreicht oder überschritten, wird der Optionsschein vorzeitig fällig. Anleger erhalten in diesem Fall einen Betrag von 0,001 Euro pro Optionsschein.

Stay-Low-Optionsscheine richten sich an Anleger, die davon ausgehen, dass der Kurs des Basiswerts nicht bis zur Barriere steigt. Die Funktionsweise der Produkte wird am Beispiel des StayLow-Optionsscheins mit der WKN SG287L auf den Basiswert Brent Future deutlich: Der Käufer dieses Scheines erhält zum Ausgabepreis von 4,18 Euro bei Fälligkeit (15. März 2013) eine Rückzahlung in Höhe von zehn Euro, wenn der Basiswert während der gesamten Laufzeit ausschließlich unterhalb der festgelegten Kursschwelle von 110,00 US-Dollar notiert. Die maximale Rendite ergibt sich dabei aus der Differenz des Kaufpreises und des Auszahlungsbetrags, in unserem Beispiel wären das 5,82 Euro gleich 139,23 Prozent.

Weitere News Beiträge Weitere News Beiträge