wallstreet:online: Privatanleger bleiben cool

Smartbroker: Mehr als 4.000 User nahmen an der aktuellen Umfrage der wallstreet:online AG, Betreiberin mehrerer Finanzportale und Deutschlands größter Finanzcommunity, teil. Dabei zeigte sich, dass die Befragten mehrheitlich auf Ausgewogenheit bei ihrer Anlage achten.

Auf die Frage, ob die teilweise deutliche Konsolidierung vieler bekannter und bei Privatanlegern beliebter Werte des Technologiesektors eine Verschiebung weg von Growth- und hin zu (konservativeren) Value-Aktien bedeutet, fielen die Antworten sehr deutlich aus.

Für fast 43 Prozent der Antwortgeber steht fest, dass Ausgewogenheit wichtig ist und sie weiterhin in Tech-Aktien (Growth) investiert sind, genauso wie in klassische Industrie- und Dienstleistungswerte (Value Investing).

Lediglich etwas mehr als 8 Prozent der Umfrageteilnehmer gaben an, sich mehrheitlich von Unternehmen aus dem Technologiesektor getrennt zu haben. Damit lag dieser Wert noch unter der Zahl der Anleger (rund 9 Prozent), für die der vorherige Anstieg nur ein Hype war und die sich bei ihren Investments auf die sogenannte Old-Economy konzentrieren. Dagegen nutzten etwas mehr als 13 Prozent der Teilnehmer an der nicht repräsentativen Umfrage die Kursschwäche des Growth-Sektors, um Werte nachzukaufen.

 

 

“Diese Umfrage zeigt anschaulich, wie sich Privatanleger idealtypisch verhalten. Offensichtlich achten die Umfrageteilnehmer mehrheitlich auf ein ausgewogenes Portfolio aus einer Kombination von Wachstumswerten und Value-Investments. Die Mehrheit der Befragten agiert mit ruhiger Hand. Kurzfristige Käufe oder Verkäufe auf Basis von Marktschwankungen haben einen relativ kleinen Einfluss auf die Portfoliozusammensetzung. Das alles spricht für einen reflektierten Umgang und widerlegt die oft gegen Anleger vorgebrachte ,Casino’-Mentalität”, sagt Matthias Hach, CEO der wallstreet:online AG.

Zum Vorgehen:

Monatlich befragt wallstreet:online seine Community zu aktuellen Geschehnissen rund um die Themen Anlage, Börsen und Aktien. In der letzten Märzwoche 2021 lautete die Frage: In den vergangenen Monaten standen bei vielen Anlegern Growth-Aktien aus dem Technologiesektor auf der Einkaufsliste. Zuletzt kam es zu einer deutlichen Konsolidierung. Ist das der Anfang einer Sektor-Rotation weg von Growth- hin zu Value-Aktien? Insgesamt beteiligten sich 4.382 Personen an der nicht repräsentativen Umfrage.

Folgende Antworten standen zur Auswahl (Zahlen in Klammern entsprechen den gegebenen Antworten in Prozent und absolut):

  • Für mich ist Ausgewogenheit wichtig. Ich bin weiterhin in Tech-Aktien investiert, genauso wie in klassische Industrie- und Dienstleistungswerte (42,95 % / 1.882)
  • Ja, ich habe mich von Aktien von Tech-Unternehmen mehrheitlich getrennt (8,03 %/ 352)
  • Aktuell ist ein guter Moment, um günstig in Tech-Aktien einzusteigen, ich habe deshalb ordentlich nachgekauft (13,28 % / 582)
  • Der Anstieg der Tech-Werte war nur ein Hype. Ich stehe Technologiewerten grundsätzlich skeptisch gegenüber und bin eher in der “Old-Economy” auf der Growth-Seite investiert (9,01 % / 395)
  • Ich besitze überhaupt keine Aktien (26,72 % / 1.171).

 

Über die wallstreet:online-Gruppe:

Die wallstreet:online-Gruppe betreibt mit über 200 Mitarbeitern an den Standorten Berlin, Kiel, Leipzig, München und Zürich die Portale wallstreet-online.de, boersenNews.de, FinanzNachrichten.de und ARIVA.de. Mit rund 455 Mio. Seitenaufrufen (Stand 2/2021) ist die Gruppe der mit Abstand größte verlagsunabhängige Finanzportalbetreiber im deutschsprachigen Raum und die Finanz-Community Nr. 1.

Über die wallstreet:online capital AG ist das Unternehmen seit 20 Jahren im Online-Broker-Geschäft aktiv und verfügt daher über umfassende Expertise im Vertrieb von Kapitalanlageprodukten mit maximalen Rabatten. Zu den bekanntesten Produkten gehört FondsDISCOUNT.de, der größte bankenunabhängige Online-Discount-Anlagevermittler in Deutschland. Smartbroker wird ebenfalls von der wallstreet:online capital AG betrieben, die wiederum der einheitlichen staatlichen Finanzaufsicht (BaFin) unterliegt.

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