Wird der Dollar weiter fallen?

Bernstein Bank: Am Freitag wurden die US-Arbeitslosenzahlen für Mai veröffentlicht. Sie waren etwas schlechter als die Erwartungen der Analysten. Allerdings nicht so albtraumhaft wie im Vormonat. Aber selbst das reichte aus, damit der US-Dollar gegenüber allen Währungen zu fallen begann.

DXY

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Die Grafik zeigt den Dollar-Index (DXY). Aus technischer Sicht ist noch nichts Gravierendes passiert. Lediglich der kurzfristige Aufwärtstrend ist gestoppt. Auf der fundamentalen Seite ist jedoch nicht alles so gut. Die großen Investoren erkennen, dass die Fed bei solchen Arbeitslosenzahlen nicht einmal über ein Anhalten der Druckerpresse reden kann.

Das bedeutet, dass sich das Inflationswachstum in den USA in den kommenden Monaten zumindest nicht verringern, sondern eher weiter beschleunigen wird. Erinnern Sie sich daran, dass es bisher vor allem Industriegüter und Rohstoffe sind, die steigen.

Erst mit einer Verzögerung von ein paar Monaten wird es sich auf Konsumgüter auswirken. Zum Beispiel Neuwagen, Computer, Güter des täglichen Bedarfs.

Es ist nur fair, dass jeder sein Geld vor der Inflation schützen möchte. Es gibt nicht mehr viele Möglichkeiten. Wenn Sie Ihre abwertenden Dollars in Immobilien investieren wollen, ist es bereits zu spät. Sie steigen bereits in einem Rekordtempo an.

Investoren und Händler schauen sich stabilere Währungen an, ebenso wie die Rohstoffe, die noch nicht viel Zeit hatten, um im Wert zu steigen. Eine großartige Option ist es, das gelbe Metall zu kaufen, das tatsächlich zu einer Alternative zu Fiat-Währungen wird.

 

 

Aber die eigentliche Frage nach der Zukunft des amerikanischen Dollars wird sein, ob der Dollar-Index die 89 durchbricht. Der Chart wird einen Abgrund öffnen, in den man für eine sehr lange Zeit fallen kann, ohne eine Unterstützung zu sehen.

Was kann diesen Prozess aufhalten? Abgesehen von guten Arbeitsmarktdaten, die wir in den kommenden Monaten sehen könnten, lohnt es sich, den saisonalen Faktor im Auge zu behalten. Der Sommer und einige Feiertage stehen vor der Tür. Das könnte die Amplitude der Schwankungen an den Märkten verringern und sie in eine Flaute versetzen.

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