4 Wege, auf denen Investoren zu einer nachhaltigen Zukunft beitragen können

AXA IM: Der Klimawandel zählt zu den größten Herausforderungen der Zukunft. Am kommenden Sonntag, den 22. April, rückt der Earth Day 2018 den Schutz unserer Lebensgrundlagen wie jedes Jahr einen Tag lang in den Fokus der Öffentlichkeit. Auch für Fondgesellschaften ist der Earth Day ein relevantes Datum – denn immer mehr professionelle wie private Anleger legen Wert darauf, auch mit Investments zu einer nachhaltigen Entwicklung der Gesellschaft beizutragen. AXA Investment Managers (AXA IM) treibt sozial verantwortliches Investieren (SRI) schon seit der Jahrtausendwende voran und hat sein Engagement auf diesem Gebiet zuletzt weiter ausgebaut – etwa wenn es um den Klimaschutz geht.

„Oberflächlich betrachtet scheinen Klimafragen unkompliziert“, erklärt Matt Christensen, Global Head of Responsible Investing bei AXA IM. „Es gibt aber Grauzonen, die sorgfältig geprüft werden müssen.“ Daher nutzt AXA IM unter anderem die folgenden vier Instrumente zur präzisen Bewertung von Klimarisiken und -chancen.

1. Ökologische Investments herausfiltern

In der traditionellen Finanzanalyse werden die Risiken und Folgen des Klimawandels nicht berücksichtigt, sodass Risiken und Erträge unter Umständen falsch eingeschätzt werden. AXA IM bewertet daher konsequent auch ökologische, soziale und governancebezogene Faktoren (ESG-Faktoren). Diese ESG-Scores berechnet die Fondsgesellschaft für mehr als 6.000 Unternehmen weltweit. Auf dem Prüfstand stehen unter anderem die Projekte der Emittenten, die Verwendung der Erlöse sowie die Nachverfolgbarkeit der Wirkung.

2. Messung und Verringerung des CO2-Fußabdrucks

Der „grüne Anteil“ der Portfolios ist inzwischen messbar und sichtbar. Ganz konkret kann der durchschnittliche prozentuale Anteil der Geschäftsaktivitäten eines Emittenten mit positiver Wirkung für die Energiewende mit Hilfe bestimmter Indikatoren nachverfolgt und überwacht werden. Zu diesen Parametern zählen beispielsweise der Technologiemix eines Unternehmens, seine Investitionsstruktur sowie die Bedeutung und die Reserven fossiler Brennstoffe.

Aus diesen Faktoren lässt sich der CO2-Fußabdruck ermitteln. Im Anschluss können Investoren durch die selektive Auswahl einzelner Aktien und Anleihen erfolgreich den CO2-Fußabdruck ihres Portfolios senken – ohne dabei ganze Sektoren ausschließen zu müssen. Im vergangenen Jahr hat sich AXA IM deswegen entschieden, bestimmte Investments in Unternehmen zu verkaufen, deren Kohleaktivitäten zu umfangreich erschienen – gemessen an den CO2-Emissionen sowie am Klimarisiko.

3. Abstimmungsverhalten und Engagement

AXA IM hat seine Leitlinien zur Corporate Governance überarbeitet, um zu unterstreichen, wie wichtig Klimawandel-Management für alle Unternehmen sein sollte. Bei Hauptversammlungen steht das Abstimmungsverhalten konzernweit mit der Klimapolitik im Einklang. AXA IM nutzt daher konsequent auch Stimmrechte, um verantwortliches Unternehmensverhalten zu fördern: Zum Schutz des Klimas werden entsprechende Aktionärsanträge unterstützt.

Im vergangenen Jahr stimmte AXA IM bei 15 wichtigen Öl- und Gasunternehmen sowie Versorgern in den USA für klimawandelbezogene Beschlüsse und berichtete auch darüber. Wenn Unternehmen den Klimawandel nicht angemessen berücksichtigen, behält der Asset Manager sich vor, gegen andere Beschlüsse zu stimmen – beispielsweise bei den Themen Jahresbericht und -abschluss, Wahlen von Boardmitgliedern und Vergütungsplänen.

4. Zusammenarbeit

Zusammen mit anderen Investoren plant AXA IM die Teilnahme an der „Global Climate 100+“-Initiative. Diese möchte auf die 100 größten Treibhausgasemittenten einwirken, die für 85 Prozent der jährlichen Treibhausgasemissionen verantwortlich sind und Vermögenswerte in Höhe von 5,5 Billionen US-Dollar repräsentieren. Ziel ist es, Emissionen zu senken, eine klimabezogene Finanzberichterstattung zu etablieren und die Governancepraktiken im Umgang mit Klimawandelrisiken zu verbessern.

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