C2C bezeichnet den Handel (meist via Internet) zwischen Endverbrauchern. Das Kürzel steht für Consumer-to-Consumer. Handelsplattformen können beispielsweise Online-Auktionen oder Kleinanzeigen im Internet sein.

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Bezeichnung im Devisenahandel für das Währungspaar GBP/USD. Im Jahr 1866 wurde die erste telegraphische Kabelverbindung als Tiefseekabel durch den Atlantik verlegt (Cable = Kabel), sie verband von dann Großbritannien mit den USA. Die ersten GBP/USD-Transaktionen konnten bereits mit diesem Kabel abgewickelt werden.

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Der CAC 40 ist der Leitindex der Pariser Aktienbörse. Er beinhaltet die 40 führenden französischen und an der Pariser Börse gehandelten Aktiengesellschaften und wurde am 31. Dezember 1987 mit 1.000 Punkten aufgelegt.

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CAGR steht für Compound Annual Growth Rate. Diese Kennzahl gibt die durchschnittliche jährliche Wachstumsrate eines Investments an.

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Werden Optionsscheine mit gleichem Ausübungspreis so kombiniert, dass ein Optionsschein mit nahem Verfalldatum verkauft und ein anderer mit späterem Verfalldatum gekauft wird, so handelt es sich hierbei um einen horizontalen Spread. Ein horizontaler Spread wird auch Calendar Spread oder Time Spread genannt.

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Call ist die internationale Bezeichnung einer Kaufoption bzw. eines Kaufoptionsscheins. Mit dem Kauf erwirbt man das Recht, einen zugrunde liegenden Basiswert, zum Beispiel Aktien, zu kaufen. Bei europäischen Optionen wird für diese Transaktion beim Kauf des Calls ein fester Termin vereinbart, bei amerikanischen Optionen kann der Kauf jederzeit innerhalb eines bestimmten Zeitraums erfolgen. Der Preis…

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Eine Kaufoption ist eine bestimmte Form des Engagements am Terminmarkt. Dabei ist der Erwerber einer Kaufoption, auch Call-Option oder einfach nur Call genannt, berechtigt, zu einem vorab fixierten Zeitpunkt ein Basisobjekt zu einem festgelegten Kurs vom Verkäufer der Option zu erwerben. Basisobjekte können letztendlich alle handelbaren Güter oder Wertpapiere sein. Beide Parteien können sich so…

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Das Cap (englisch: Deckel) hat zwei grundsätzliche Bedeutungen: Es bezeichnet einerseits ein Finanzinstrument mit der Option, welches eine Begrenzung (Deckelung) eines Zinssatzes bei einer variabel verzinslichen Anleihe absichert. Gegen Zahlung einer Prämie wird dem Käufer eines Caps garantiert, dass während der Laufzeit der Anleihe ein bestimmter Zinssatz nicht überschritten wird. Wird dieser Grenzwert doch überschritten,…

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Der Begriff Capex steht als Abkürzung für den englischen Ausdruck Capital Expenditure. Er bezeichnet langfristige Investitionen eines Unternehmens, z.B. in Lagerhallen und Produktionsgebäude.

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Der Begriff Capex steht als Abkürzung für den englischen Ausdruck Capital Expenditure. Er bezeichnet langfristige Investitionen eines Unternehmens, z.B. in Lagerhallen und Produktionsgebäude.

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Das Capital-Asset-Pricing-Model (CAPM) versucht eine Erklärung der Preisbildung innerhalb von funktionierenden Kapitalmärkten im Gleichgewichtszustand. Laut dieser Theorie steht die zu erwartende Rendite für das Halten einer Aktie in einem Beziehungsverhältnis zum Risiko dieser Aktie, so dass eine höhere Rendite nur durch ein höheres Risiko erkauft werden kann.

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Definition Carry Trade: Beim Carry Trade versucht der Anleger, sich verschiedene Zinshöhen zu Nutze zu machen und dadurch Gewinne zu generieren. Dazu nimmt er in einem Land mit niedrigen Zinsen einen Kredit auf. Im Anschluss legt er das erhaltene Kapital in einem Land mit höheren Zinsen an. Das ist so lange profitabel wie die Zinsgewinne gegenüber…

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Der englische Begriff Cash Market bezeichnet im deutschen den sogenannten Kassa- oder auch Effektivmarkt. Sein wichtigstes Kennzeichnen ist der kurze Zeitraum zwischen Auftragserteilung und Auftragserfüllung. Dieser Zeitraum beträgt in Deutschland in der Regel 2 Börsenwerktage.

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Der Begriff Cash Price wird als Synonym für Spot Price verwendet. Er bezeichnet den gegenwärtigen Kurs- bzw. Marktwert eines an der Börse handelbaren Wertpapiers oder Rohstoffes, z.B. Aktien oder Gold.

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Der englische Begriff Cash-Flow bezeichnet im deutschen den Ausdruck Kassengewinn. Er beschreibt dabei die Differenz (Saldo) zwischen Erträgen und Aufwendungen, die im gleichen Zeitraum zahlungswirksam verwendet, d.h. zu Ein- bzw. Auszahlungen führen. Er dient häufig als Messgröße für die Zahlungskraft und die finanzielle Integrität eines Unternehmens.

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Der Begriff Cash-Flow je Aktie bezeichnet die Verteilung des Zuwachses an liquiden Mitteln innerhalb einer festgelegten Periode auf die einzelnen Aktien eines Unternehmens. Er berechnet sich aus dem gesamten Cash-Flow – der Differenz zwischen zahlungswirksamen Erträgen und Aufwendungen – dividiert durch die Gesamtzahl der im Umlauf befindlichen Aktien.

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Das Begriff Cash-Flow-Ratio ist eine Messgröße zur Ermittlung der Rentabilität einer Aktie. Er gibt dabei das Verhältnis zwischen Cash Flow je Aktie und dem aktuellen Kurswert der Aktie an.

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Lokomarkt (auch Spotmarkt, Cashmarkt oder Kassamarkt genannt) ist ein Teilmarkt einer Börse, an welchem Waren bei kurzfristiger oder sofortiger Lieferung und sofortiger Zahlung gehandelt werden (reine Kassageschäfte). In Deutschland beträgt der Zeitraum zwischen Lieferung, Abnahme und Bezahlung maximal zwei Börsentage. Der Lokomarkt wird sowohl an der Präsenzbörse als auch im elektronischen Handel Xetra der Frankfurter…

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Die CBOE Futures Exchange ist eine neue Futures-Börse, die zur Chicago Board Options Exchange gehört, kurz CBOE. DIE CBOE wurde 1976 gegründet. Heute ist sie vollelektronisch. Der Arm der CBOE für Future-Handel auf vollelektronischer Basis ist die CBOE Futures Exchange (CFE). Die CFE bietet Future-Handel auf Aktienindices und Volatilitätsindices für institutionelle Investoren, aber auch Privatinvestoren…

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Die CBOT Mini Contracts ermöglichen es kleineren Investoren, Privatinvestoren oder kleiner Firmen, die ihre Gelder absichern (hedgen) wollen oder allgemein ihre Risiko- und Portfoliomanagementstrategien und Finanzstrukturen optimieren möchten, an der CBOT über die elektronische Handelsplattform a/c/e SM zu handeln. Die sogenannten Mini-Sized Futures sind auf den Privat- und Kleinanleger zugeschnittene Formen von Futures, die die…

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Die Abkürzung CCI steht als Abkürzung für die französische Chambre de commerce et d’industrie. Sie ist in weiten Teilen vergleichbar mit der deutschen Industrie- und Handelskammer. Daneben wird der Ausdruck CCI in einer Reihe unterschiedlicher Bedeutung in vielen Unternehmensbezeichnungen verwendet.

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Der Begriff CDAX steht als Abkürzung für Composite Deutscher Aktienindex. Im Gegensatz zum bekannteren und einflussreicheren DAX, der lediglich eine Auswahl der 30 wichtigsten deutschen Aktien berücksichtigt, bezieht der CDAX alle an der Frankfurter Wertpapierbörse notierten deutschen Aktien in seine Berechnung mit ein. Seine Berechnung und Veröffentlichung erfolgt seit dem 22. April 1993.

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Der CECE-Index spiegelt die Aktienmärkte von Polen, Ungarn und Tschechien wider. Hierbei ist die Länderaufteilung: Polen 50 %, Ungarn 29 %, Tschechien 21 % zu beachten.

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Der Abkürzung CEO steht für den englischen Ausdruck Chief Executive Officer. Er bezeichnet den alleinigen Vorstand bzw. den Vorstandsvorsitzenden eines Unternehmens. Im Zuge der Globalisierung wird der Begriff zunehmend auch im deutschsprachigen Raum verwendet. Er hat rechtlich allerdings keinerlei Bedeutung und ersetzt nicht den Ausdruck Geschäftsführer bzw. Vorstand.

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Ein Certificate of Deposit (CD) ist ein durch eine Bank ausgestelltes Zertifikat, das die Einlage eines recht hohen Betrages, die meist kurzfristige Laufzeit und den Zinssatz verbrieft. Diese Wertpapiere sind für Investoren mit Termingeldern vergleichbar, können aber frei gehandelt und somit jederzeit zu Geld gemacht werden.

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CFDs (kurzform für Contract for difference, Differenzkontrakt) wurde in den 90er Jahren in London entwickelt, um die britische Stempelsteuer (stamp duty) für den Handel mit Aktien zu umgehen. Mit dem CFD-Handel ist eine neue Form des außerbörslichen Handels entstanden, wobei hier nicht mehr mit den Aktien selbst sondern lediglich mit Derivaten auf Aktien gehandelt wurde.…

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CFD Broker ermöglichen Tradern den gehebelten Handel verschiedener Basiswerte, ähnlich wie es auch bei Zertifikaten der Fall ist. Daher sind auch CFDs in die Gruppe der Derivativen Finanzinstrumente einzuordnen. Anders als beim Zertifikatehandel findet bei CFDs kein Börsenhandel statt. Es können immer nur die CFDs gehandelt werden, die der Broker bzw. der jeweils angebundene Market…

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Das CFD-Handelskonto ist ein Handelskonto, mit dem CFD gehandelt werden können. CFD, engl. Contracts Of Differences, sind Derivate, die sich auf die Differenz zwischen Geld- und Briefkurs beziehen. Da hierfür besonderes Börsenwissen notwendig ist, muss das CFD-Handelskonto erst vom CFD-Broker freigeschaltet werden.

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Die Abkürzung CFO steht für den englischen Ausdruck Chief Financial Officer. Er bezeichnet im deutschen den Kaufmännischen Geschäftsführer bzw. Finanzvorstand. In den vergangenen Jahren fand der Begriff CFO – wie auch die Abkürzung CEO – zunehmend Verbreitung im deutschen Sprachraum. Beiden Bezeichnungen kommt aber in Deutschland keinerlei rechtliche Bedeutung zu.

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Die Abkürzung CFTC steht für die Commodity Future Trading Commission. Sie bezeichnet im Deutschen die US-amerikanische Aufsichtsbehörde für den Termin-Handel. Die Behörde wurde 1974 gegründet und hat heute ihren Sitz in Washington, D.C. Ihre Hauptaufgabe besteht darin, die Ausführung des Commodity Exchange Act (Warenbörsengesetz) zu überwachen und gegebenenfalls zu regulieren.  

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Die Abkürzung CCI steht als Abkürzung für die französische Chambre de commerce et d’industrie. Sie ist in weiten Teilen vergleichbar mit der deutschen Industrie- und Handelskammer. Daneben wird der Ausdruck CCI in einer Reihe unterschiedlicher Bedeutung in vielen Unternehmensbezeichnungen verwendet.

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Das Chance-Risiko-Verhältnis – oft auch in der Kurzform CRV gebraucht – dient als Indikator für die Sinnhaftigkeit einer Anlage. Es wird berechnet durch die Division der erwarteten Rentabilität durch den größtmöglichen Verlust (Stop-Loss). Dieses Verhältnis hat maßgeblichen Einfluss auf die Investmententscheidung vieler privater und institutioneller Anleger.  

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Als Chart bezeichnet man die grafische Darstellung von Kursverläufen.

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Die Chartanalyse betrachtet den durch einen Chart (eine Grafik) dargestellten Kursverlauf einer Aktie und versucht aus dem Verlauf in der Vergangenheit Prognosen für den zukünftigen Verlauf zu gewinnen. Die tatsächliche Relevanz dieser Analysen konnte bisher weder bewiesen noch widerlegt werden.   Gleichzeitig nimmt die Chartanalyse dadurch Einfluss auf den Kurs, da viele Anleger ihr diese…

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Charttechnik ist der Sammelbegriff für die verschiedenen Methoden der Chartanalyse, die aus den zurückliegenden Entwicklungen eines Aktienkurses den zukünftigen Verlauf zu prognostizieren versucht.   Nähere Informationen im Themenbereich: Technische Analyse

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Die Chicago Board of Trade, kurz CBOT genannt wurde am 08. April 1848 von 83 Händlern gegründet. Inzwischen mehr als 50 verschiedene Basiswerte können an der CBOT vollelektronisch oder auf dem Parkett im wohl schönsten Gebäude von ganz Chicago gehandelt werden. Mit 184 Metern ist das Chicago Board of Trade das höchste Art Deco Gebäude…

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Die CME-Chicago Mercantile Exchange wurde 1898 ursprünglich als Chicago Butter and Egg Board gegründet und entwickelte sich 1919 zur Mercantile Exchange. Ursprünglich für den Handel mit Kontrakten von landwirtschaftlichen Gütern per Ausrufverfahren und reinem Präsenzhandel (Parkett) gegründet, bietet die CME neben dem noch heute betriebenen Parketthandel eine elektronische Handelsplattform – die CME Globex. Nichts kann…

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Der Abkürzung CEO steht für den englischen Ausdruck Chief Executive Officer. Er bezeichnet den alleinigen Vorstand bzw. den Vorstandsvorsitzenden eines Unternehmens. Im Zuge der Globalisierung wird der Begriff zunehmend auch im deutschsprachigen Raum verwendet. Er hat rechtlich allerdings keinerlei Bedeutung und ersetzt nicht den Ausdruck Geschäftsführer bzw. Vorstand.

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Die Abkürzung CFO steht für den englischen Ausdruck Chief Financial Officer. Er bezeichnet im deutschen den Kaufmännischen Geschäftsführer bzw. Finanzvorstand. In den vergangenen Jahren fand der Begriff CFO – wie auch die Abkürzung CEO – zunehmend Verbreitung im deutschen Sprachraum. Beiden Bezeichnungen kommt aber in Deutschland keinerlei rechtliche Bedeutung zu.

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Die Abkürzung COO steht für den englischen Ausdruck Chief Operating Officer. Er bezeichnet eine Person, die den operativen Geschäftsbereich eines Unternehmens leitet. Im Deutschen entspricht diese Position in etwa der eines Personalvorstandes.

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Die Abkürzung CTO steht für den englischen Ausdruck Chief Technical Officer und bezeichnet eine Person, die für die technische Entwicklung und Forschung eines Unternehmens verantwortlich zeichnet. Im Deutschen entspricht diese Bezeichnung in etwa der des Technischen Leiters.

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Erklärung Chinesische Notenbank: Die People’s Bank of China mit Hauptsitz in Peking ist die chinesische Notenbank und damit für die Währungs- und Geldpolitik der Währung Renminbi (Yuan) zuständig. Im Jahr 2016 verfügte die Chinesische Volksbank über etwa drei Billionen US-Dollar Währungsreserven. Zu den primären Aufgaben gehören: Währungsausgabe, Gestaltung/Durchführung der Geldpolitik und die Festlegung von Wechselkursen. Der aktuelle Leitzins…

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chipTAN, manchmal auch smartTAN Plus genannt, ist ein Verfahren für den TAN-Generator für Transaktionen bei Finanzdienstleistern. Dabei erhält der Nutzer einen TAN-Generator und kann mit Hilfe seiner bei der Kontoeröffnung erhaltenen Kundenkarte (z.B. EC-/Maesto-Karte) eine Transaktionsnummer (TAN) erzeugen. Für die Erzeugung der TAN muss der Nutzer einen von dem Finanzdienstleister angezeigten Code in den TAN-Generator…

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Churning (Umrühren, Umdrehen) bezeichnet die häufige und durch das Interesse des Anlegers nicht gerechtfertigte Umschichtung eines Kundendepots (Overtrading), wodurch der Broker oder der Vermittler sich höhere Provisionen und Spesen zu sichern versucht. In Deutschland ist diese Praxis nach § 32 Absatz 1 Nr. 1 des WpHG verboten.

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Der englische Begriff Clearing – zu deutsch etwa Verrechnung – bezeichnet die gegenseitige Aufrechnung von Forderungen und Verbindlichkeiten. Beim sogenannten Nettoclearing wird für beide Seiten ein Differenzbetrag aus den gegenseitigen Forderungen und Verbindlichkeiten gebildet und nur dieser Differenzbetrag tatsächlich verschoben. Auf europäischer Ebene existieren bereits mehrere so genannter Clearing Stellen, z.B. Euroclear oder Clearstream.

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Ein Clearing House bzw. eine Clearingstelle ist eine institutionelle Einrichtung zur Abwicklung der gegenseitgen Aufrechnung von Forderungen und Verbindlichkeiten, dem sogenannten Clearing. Bekannte Clearing Houses sind Euroclear und Clearstream sowie die Europäische Zentralbank.

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Die Clearinggarantie ist die garantierte Übernahme einer Zahlungsverpflichtung an der Terminbörse. Sie wird von der Clearingsstelle übernommen. Die Clearingsstelle überwacht die Erfüllung der Zahlungsverpflichtungen, die beim Ablauf von Termingeschäften entstehen. Kann ein Beteiligter seinen Verpflichtungen nicht nachkommen, so wird die Clearinggarantie wirksam.

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Die Abkürzung CLN steht für den englischen Ausdruck Credit Linked Note und wird im Deutschen mit Synthetische Unternehmensanleihe übersetzt. Das Besondere an einem CLN ist, dass die Rückzahlungshöhe von vorher festgelegten Ereignissen abhängig gemacht wird. Ein besonders häufiges Ereignis ist der Ausfall eines Referenzkredites. Tritt dieser Fall ein, so wird die CLN nicht oder nur…

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Der englische Begriff Closing bezeichnet den Abschluss einer Transaktion. Eine weitere Bedeutung stellt der Kursschluss eines Wertpapieres dar. Der Gegensatz zu Closing ist das ebenfalls englische Wort Opening.

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Closing Trade (Glattstellungstransaktion) ist eine Transaktion, bei der der Besitzer einer Short bzw. Long Position diese durch den Kauf bzw. Verkauf mit der gleichen Anzahl von Kontrakten, die die gleiche Fälligkeit haben, glattstellt.

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Unter Collar wird die vertragliche Festlegung eines Höchstzinssatzes und eines Mindestzinssatzes bei Kapitalbeträgen verstanden. Überschreitet ein Referenzzinssatz die Obergrenze (Cap), so erhält der Käufer vom Verkäufer die Betragsdifferenz zwischen Referenz- und Höchstzins. Bei Unterschreitung der Untergrenze (Floor) muss der Käufer dem Verkäufer die Betragsdifferenz zwischen Referenz- und Mindestzins erstatten. Somit hat ein Kreditnehmer beim Kauf…

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Den Begriff Collateralized Debt Obligation (CDO) könnte man vage mit Besicherte Schuldverschreibung übersetzen. CDOs gehören der Gattung der Kreditderivate an. Das bedeutet, dass ein Emittent diverse ihm geschuldete Kreditforderungen zu einem Wertpapierprodukt (CDO) zusammenfasst und diese weiterverkauft. Die durch CDOs (mit-)hervorgerufene Blase ist oft als Auslöser der Finanzkrise genannt. Durch fallende Hauspreise in den USA…

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Als Commodities werden materielle Waren (z.B. Getreide, Kaffee, Öl) sowie immaterielle Waren bezeichnet (z.B. Wertpapiere), die an Börsen gehandelt werden.

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Die Commodity Futures Trading Commission bezeichnet die US-amerikanische Aufsichtsbehörde für den dortigen Terminhandel. Die Behörde CFTC wurde 1974 gegründet und hat noch heute ihren Sitz in Washington, D.C. Ihre Hauptaufgabe besteht darin, die Ausführung des Commodity Exchange Act (Warenbörsengesetz) zu überwachen und gegebenenfalls zu regulieren.  

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Comex ist die Abkürzung für New York Commodities Exchange. Sie ist die größte Terminbörse für Edelmetalle und Buntmetalle. Außerdem werden auch Geldmarktpapiere gehandelt und alle mit der NYMEX über die Handelsplattform der CME Group verbundenen Geschäfte. Ursprünglich bestand die NYMEX aus zwei Gesellschaften, eine davon ist die COMEX, die heute wiederum Bestandteil der NYMEX ist.…

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In einem “Commodity Pool” wird angelegtes Privatkapital gebündelt und im Terminmarkt angelegt. Ein Commodity-Pool-Operator (CPO) ist -in den USA- folgerichtig die Bezeichnung für einen Fondsmanager, der für ein solches Unternehmen das Kapital seiner Anleger vor allem oder ausschließlich dort einsetzt. Er ist verpflichtet, sich bei der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) registrieren zu lassen.

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“Commodity-Trading-Advisor” (CTA) ist in den USA der Begriff für einen Anlageberater, der vor allem in Dingen des Terminhandels berät. Seine Aufgabe besteht darin, für seine Kunden den Terminhandel zu analysieren, eine Einschätzung über die Rentabilität bestimmter Investitionen in Geschäften des Terminmarktes abzugeben und gegebenenfalls Kunden an passende Broker oder Commodity-Pool-Operators weiterzuleiten. Wie diese müssen CTAs…

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der Compliance Code beinghaltet die Verhaltensrichtlinien der Banken, die den Umgang mit kapitalmarktrelevanten Informationen im Sinne der Fairness für alle Marktteilnehmer regeln – dafür werden in Firmen, die in irgendeiner Form mit Aktien Umgang oder Know-How haben sog. Compliance-Schulungen abgehalten, größere Firmen haben auch einen Compliance-Beauftragten oder eine ganze Abteilung Compliance.

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Der Begriff CDAX steht als Abkürzung für Composite Deutscher Aktienindex. Im Gegensatz zum bekannteren und einflussreicheren DAX, der lediglich eine Auswahl der 30 wichtigsten deutschen Aktien berücksichtigt, bezieht der CDAX alle an der Frankfurter Wertpapierbörse notierten deutschen Aktien in seine Berechnung mit ein. Seine Berechnung und Veröffentlichung erfolgt seit dem 22. April 1993.

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Im Gegensatz zum Parketthandel an der Präsenzbörse, sind die Teilnehmer an der Computerbörse nicht mehr persönlich anwesend, sondern tätigen Ihre Geschäfte von außerhalb der Börse via Computerbildschirm. Die Computersoftware stellt ein elektronisches Orderbuch zur Verfügung, das an den Terminals der Händler sofort eingesehen und bedient werden kann. Die Teilnehmer sind dabei online mit einem Zentralrechner…

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Beim Computerhandel – auch Computerbörse genannt – wird das klassische Börsenparkett durch einen zentralen Rechner und der Makler durch eine Software ersetzt. Dabei werden Nachfrage und Angebot auf elektronischem Wege gesammelt und verarbeitet. Bekannte Beispiele für den Computerhandel sind Eurex und die IBIS (elektronischer Aktienhandel). Nicht zu verwechseln ist der Computerhandel mit z.B. Aktien mit…

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C2C bezeichnet den Handel (meist via Internet) zwischen Endverbrauchern. Das Kürzel steht für Consumer-to-Consumer. Handelsplattformen können beispielsweise Online-Auktionen oder Kleinanzeigen im Internet sein.

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Contango ist ein Ausdruck, der am Terminmarkt gebräuchlich ist. Dort bezeichnet er eine Situation, bei der der Terminkurs – etwa für Optionen oder Futures – über dem aktuellen Handelskurs (Spot-Preis) liegt. Das Auftreten eines Contango ist ein Hinweis darauf, dass die Marktteilnehmer mit künftig steigenden Preisen für die gehandelten Wertpapiere oder Waren rechnen. Das Gegenstück…

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CFDs gehören zur weiten Gruppe der Derivate und sind sehr spekulative Finanzinstrumente. Ihrer Art nach sind es Differenzgeschäfte, bei denen auf eine Preisänderung des zugrundeliegenden Basiswerts (z. B. eine Aktie, ein Index oder ein Rohstoff) spekuliert wird. Hierbei kann sowohl auf steigende als auch auf fallende Kurse des Basiswerts spekuliert werden. CFDs eigenen sich nur…

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Der Abkürzung CFD steht für den englischen Ausdruck Contract of Difference und wird im Deutschen häufig als Differenzkontrakt bezeichnet. Seine Grundlage bildet die Spekulation zwischen Kauf- und Verkaufpreis eines Wertpapieres oder Rohstoffes. Von herkömmlichen Anlageformen unterscheidet sich CFD durch die Besonderheit, dass es nicht notwendig ist, die Wertpapiere bzw. Rohstoffe, auf die spekuliert wird, tatsächlich…

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Ein Convertible Bond ist eine Wandelanleihe. Diese werden von einer Aktiengesellschaft herausgegeben und sind mit einem festen Zinssatz versehen. Käufer der Wandelanleihen haben während der Laufzeit das Recht, die Anleihen in eine bestimmte Zahl von Aktien des beleihenden Unternehmens umzutauschen. Wie viele Aktien man für die Anleihe erhält, wird bereits beim Erwerb des Convertible Bonds…

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Die Abkürzung COO steht für den englischen Ausdruck Chief Operating Officer. Er bezeichnet eine Person, die den operativen Geschäftsbereich eines Unternehmens leitet. Im Deutschen entspricht diese Position in etwa der eines Personalvorstandes.

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Als Copex werden die Gesamtkosten für den operationalen Geschäftsbetrieb bezeichnet (Abkürzung für Collective Operational Expenditure).

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Corporate Bonds, auch Unternehmensanleihen oder Industrieanleihen genannt, sind Anleihen von deutschen oder auch internationalen Unternehmen mit deutschen Niederlassungen. Die Schuldverschreibungen sind alternative Finanzierungswege zu einem Kredit. Ein Corporate Bond kann am freien Markt emittiert werden, ohne Sicherheiten wie etwa bei Pfandbriefen hinterlegen zu müssen.   Der Zinssatz orientiert sich an der Bonität des Emittenten. Üblicherweise…

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Die Corporate Governance ist eine freiwillige “Unternehmenssatzung” – sie ist das eingeführte Regelwerk für eine verantwortungsvolle und vernatwortungsbewußte Führung und Leitung eines Unternehmens. Sie soll helfen Transparenz zu gewährleisten, Transparenz für Aktionäre sichern und das gemeinsame Handeln von Vorständen, Aufsichtsräten und Aktionären regeln und verbessern.

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Der Cost-Average-Effekt (Durchschnittskosteneffekt) tritt auf, wenn monatlich mittels einer festen Geldsumme (Sparbetrag) Fondsanteile und kleinere Bruchteile davon, aber auch Investmentzertifikate, Anleihen oder Aktien gekauft werden, ohne die Marktsituation zu bewerten. Es ergibt sich nämlich auf lange Sicht ein günstiger durchschnittlicher Einkaufspreis. In Zeiten eines Börsenhochs werden für den gleichen Geldbetrag weniger Anteile und bei Börsentiefs…

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Als Cost-of-Carry werden in Termingeschäften die sogenannten (effektiven) Haltekosten des Kontraktgegenstandes bezeichnet. Dabei wird der Kontraktgegenstand (zeitlich) im Bestand gehalten und ein Terminkauf nicht getätigt. Bei Coverd Warrants sind dies die Finanzierungskosten des Stillhalters für den Deckungsbestand. Sie ergeben sich aus der Differenz zwischen Refinanzierungskosten des Deckungsbestandes und den vereinnahmten Beträgen. In Warenterminkontrakten sind Cost-of-Carry…

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Erklärung CoT-Report: Der CoT-Report ist die Abkürzung für "Commitment of Traders Report". Dieser Bericht wird von der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) veröffentlicht. Der Report enthält dabei eine Beobachtung sowie eine detaillierte Dokumentation von Handelsaktivitäten sämtlicher großer Marktteilnehmer. Dazu zählen beispielsweise Banken, Industriekonzerne und Hedgefonds. Ziel ist die Schaffung von Transparenz über die Positionen im…

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Der Dividendenschein ist ein Teil des Bogens einer Aktie. Dieser, auch als Coupon bezeichnete Gewinnanteilsschein, berechtigt zum Bezug der Dividende.

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Eine Provision ist eine Gebühr für die Ausführung eines Geschäfts. Ein Börsenmakler erhält eine Provision dafür, dass er den Kauf oder Verkauf eines Wertpapiers ausführt. Diese nennt man auch Courtage. Die Bank berechnet eine Provision für die Annahme und Weiterleitung des Auftrags bzw. für die zur Abwicklung nötigen Buchungsvorgänge im Depot und dem Geldkonto des…

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Eine Covered Position (auch gedeckte Position genannt) ist eine Transaktion, die durch eine gleichwertige Transaktion ausgeglichen wird. Es kann sich um den Rückkauf eines vorher gekauften Kontraktes handeln, also die Glattstellung einer Verkaufsposition (Shortposition) durch eine Kaufposition (Longposition). Oder es wird nach dem Kauf eines Futures später eine Kaufoption mit gleicher Basis und gleichem Andienungstermin…

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Unter Covered Warrants werden gedeckte Optionsscheine (Untergruppe von nackten Optionsscheinen) verstanden, bei denen der Emittent (meist eine Bank) das zugrunde liegenden Basisinstrument entweder selbst im Bestand hat oder durch vertragliche Regelung auf den Bestand eines Dritten zugreifen kann. Dadurch, dass das Basisinstrument bereits im Umlauf (in einem Deckungsbestand, z.B. Sperrkonto) ist, wird durch die Ausübung…

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Als Covered Writer wird ein Optionsverkäufer bezeichnet, der den Basiswert für den geschriebenen Call (Kaufoption) besitzt, also gedeckt (engl. covered) ist. Der Optionsverkäufer (auch Stillhalter genannt) muss sich der Entscheidung des Käufers unterordnen und bis zur Ausübung der Option (Kaufoption/Call) stillhalten. Sein Gewinn ist dann die Optionsprämie (auch Optionspreis genannt), die bei Optionserfüllung fällig wird.

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Mittels eines Credit Default Swap (CDS) wird ein Kreditrisiko abgesichert. Zwei Vertragspartner vereinbaren einen CDS im Zusammenhang mit einem Kreditgeschäft. Gegen Zahlung einer Prämie wird von einer Seite der beiden Vertragspartner ein Ersatz dafür garantiert, dass sich das Rating der Kreditausreichung an Dritte durch den anderen Vertragspartner verschlechtert. Somit stellt der CDS eine Versicherung gegen…

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Die Abkürzung CLN steht für den englischen Ausdruck Credit Linked Note und wird im Deutschen mit Synthetische Unternehmensanleihe übersetzt. Das Besondere an einem CLN ist, dass die Rückzahlungshöhe von vorher festgelegten Ereignissen abhängig gemacht wird. Ein besonders häufiges Ereignis ist der Ausfall eines Referenzkredites. Tritt dieser Fall ein, so wird die CLN nicht oder nur…

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Credit-Spreads sind die Risikoprämien/Risikoaufschläge die der Emittent dem Käufer eines/r Bonds/Staatsanleihe bezahlen muss. Diese drückt sich in Aufschlägen auf die aktuellen risikolosen Zinsen sowie in Abschlägen im Preis aus. Dieser Risikoaufschlag (Credit Spread) stellt eine Versicherung dar, die der Emittent zahlt. Er versichert damit sein Ausfallrisiko (Zahlungsunfähigkeit).  

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Bei einem Ersatzsicherungsgeschäft wird eine Positionen im Portfolios durch Absicherung eines ähnlichen Basiswerts abgesichert. Dies kann nötig werden, weil es für den abzusichernden Basiswert keine Absicherung am Terminmarkt gibt. Es muss dann auf einen anderen Basiswert ausgewichen werden, dessen Kursverlauf im Regelfall sehr ähnlich zu der Entwicklung des abzusichernden Wertes verläuft. Besonders bei Rohstoffen kann…

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Definition Crowdfunding: Crowdfunding ist eine Möglichkeit der Finanzierung, die vor allem von Start-ups genutzt wird. Hierbei finanziert (“funding”) eine große Masse an Menschen (“crowd”), um die Idee bzw. das Projekt zu unterstützen. Organisiert werden solche Crowdfunding-Projekte häufig über das Internet. Dort wird das Vorhaben dargestellt und der benötigte Kapitalbedarf genannt. Sobald die Summe erreicht ist…

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Die Abkürzung CTO steht für den englischen Ausdruck Chief Technical Officer und bezeichnet eine Person, die für die technische Entwicklung und Forschung eines Unternehmens verantwortlich zeichnet. Im Deutschen entspricht diese Bezeichnung in etwa der des Technischen Leiters.

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Cum (lateinisch: mit) ist die Bezeichnung für Wertpapiere, denen Zins-, Dividenden- oder sonstige Bezugsscheine beigegeben sind und die am Euromarkt gehandelt werden.

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