Kapitalanlagegesellschaft (KAG) ist der Oberbegriff für Investmentgesellschaften, meist Fondsgesellschaften. Hier wird das Geld verschiedener Anleger gesammelt und auf meist vorbestimmten Märkten investiert. Beispiele für solche Anlagen sind der Aktienmarkt, Immobilienmarkt, internationale Währungsmarkt etc. Kennzeichnend ist, dass dies auf Risiko und Rechnung der Anleger geschieht, die Gesellschaft also lediglich als Verwalter ohne Verlusthaftung auftritt, solange die…

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KAGG ist die Abkürzung für eine Sammlung von Gesetzen, welche die Rechte und Pflichten von Kapitalanlagegesellschaften (KAG) regeln.

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Die Kansas City Board of Trade wurde 1856 gegründet und war von ihrer Funktion erst mit einer Handelskammer vergleichbar. Aufgrund ihrer Lage im weltgrößten Anbaugebiet für Weizen zwischen Kansas und Missouri begann bald der Handel mit Weizen, erst in Cash, später dann auch in Kontrakten durch Müller, Bauern, Kaufleute, Händler, Makler.Heutzutage wechseln jährlich mehr als…

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Unter Kapital versteht man meist die Summe aller finanziellen Mittel, die einem Unternehmen für seine wirtschaftliche Tätigkeit zur Verfügung steht. Dabei unterscheidet man zwischen Eigenkapital (Anlagegelder der Aktionäre, Stammeinlagen der Eigner etc.) und Fremdkapital (Kredite, Bürgschaften etc.). Je nach Betrachtungsweise können auch natürliche Ressourcen wie Landbesitz, Bodenschätze und Patente zum Kapital zählen. Nicht zu vergessen…

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Kapitalanlagegesellschaft (KAG) ist der Oberbegriff für Investmentgesellschaften, meist Fondsgesellschaften. Hier wird das Geld verschiedener Anleger gesammelt und auf meist vorbestimmten Märkten investiert. Beispiele für solche Anlagen sind der Aktienmarkt, Immobilienmarkt, internationale Währungsmarkt etc. Kennzeichnend ist, dass dies auf Risiko und Rechnung der Anleger geschieht, die Gesellschaft also lediglich als Verwalter ohne Verlusthaftung auftritt, solange die…

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Kapitalanlagegesellschaft (KAG) ist der Oberbegriff für Investmentgesellschaften, meist Fondsgesellschaften. Hier wird das Geld verschiedener Anleger gesammelt und auf meist vorbestimmten Märkten investiert. Beispiele für solche Anlagen sind der Aktienmarkt, Immobilienmarkt, internationale Währungsmarkt etc. Kennzeichnend ist, dass dies auf Risiko und Rechnung der Anleger geschieht, die Gesellschaft also lediglich als Verwalter ohne Verlusthaftung auftritt, solange die…

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Kapitalberichtigungsaktien werden von der Kapitalgesellschaft in einem festgelegten Verhältnis an die Aktionäre ausgegeben. Beispielsweise im Verhältnis 10:1, dann bekommen die Aktionäre für jeweils 10 Aktien eine weitere Aktie hinzu. Erforderlich ist die Ausgabe solcher Aktien, wenn Rücklagen oder Gewinne des Unternehmens in zusätzliches Grundkapital umgewandelt werden und somit neue Aktien emittiert werden. Die Kapitalberichtigungsaktien wirken…

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Das Kapitaldeckungsverfahren ist eine Variante der Finanzierung von Rentenverpflichtungen und Versicherungsleistungen. Die Beiträge der Mitglieder bzw. der Versicherten werden am Kapitalmarkt investiert, meist mit geringem Risiko, z. B. in Form von Staatsanleihen. Aus diesen Beträgen und den erzielten Gewinnen wird das sog. Deckungskapital für eine Person aufgebaut. Aus diesem Deckungskapital werden dann die späteren Ansprüche…

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Erklärung Kapitaleinkünfte: Kapitaleinkünfte sind die „Früchte“ aus der Kapitalnutzung. Diese Einnahmen können sich etwa aus Zinsen oder Gewinnen aus Kapitalanlagen (z.B. aus Immobiliengeldanlagen) zusammensetzen. Dazu zählen auch Gewinne aus Wertpapierbesitz (z.B. Dividenden aus Aktien) oder Zinsgewinne aus Festgeldanlagen. Die Bank erstellt dabei jährlich eine Bescheinigung über Kapitalerträge. Für den Sparer-Freibetrag sowie für Kapitaleinkünfte geltender Werbungskostenpauschbetrag…

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Unter dem Kapitaleinsatz versteht man den Geldbetrag, der benötigt wird, um eine Aktie oder einen Optionsschein zu kaufen.

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Eine Kapitalerhöhung bedeutet zunächst nur eine Erhöhung des haftenden Eigenkapitals in einem Unternehmen. Dies kann durch Einzahlungen bestehender Anteilseigner, durch das Hinzuziehen stiller Teilhaber oder auch durch den Einbezug neuer Anteilseigner erfolgen.   Die Kapitalerhöhung insbesondere bei Aktiengesellschaften unterliegt strengen gesetzlichen Regelungen und muss in der Regel durch die Hauptversammlung beschlossen werden. Auch der Verzicht…

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Durch eine Kapitalerhöhung kann eine Aktiengesellschaft ihr Grundkapital aufstocken. Dazu werden neue Anteilsscheine aufgelegt und zum Verkauf angeboten. Jeder Altaktionär des Unternehmens erhält dabei das Recht auf den Bezug einer bestimmten Menge der neuen Wertpapiere. Bei einer bedingten Kapitalerhöhung erfolgt die Ausgabe neuer Anteilsscheine in Form von Optionsanleihen oder Wechselschuldverschreibungen. Da bei diesen Papieren unklar…

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Durch eine Kapitalerhöhung kann eine Aktiengesellschaft ihr Grundkapital aufstocken. Im Falle einer ordentlichen Kapitalerhöhung werden dabei neue Aktien durch das Unternehmen herausgegeben und zu einem festen Preis angeboten. Jede verkaufte Aktie lässt das Grundkapital um deren Wert anwachsen. Altaktionäre müssen bei einer Kapitalerhöhung eine bestimmte Zahl an neuen Aktien zum Erwerb angeboten bekommen. Die Zahl…

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Die Kapitalertragssteuer wird auf erzielte Kapitalerträge erhoben und ist in jedem Land unterschiedlich geregelt. Sie wird beispielsweise auf Erträge aus Zinsen oder Dividenden fällig. Meist wird die Steuer gleich von der Bank bzw. der depotführenden Stelle im Inland bei jeder Gutschrift von Erträgen berechnet und anteilig abgeführt. Je nach gesetzlicher Regelung und individuellen Faktoren, wie…

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Kapitalgesellschaften sind eigenständige juristische Körperschaften, die im Gegensatz zu Personengesellschaften nicht auf der persönlichen Haftung aller oder einzelner Anteilseigner basieren. Klassische Kapitalgesellschaften sind die GmbH und die AG. Beiden Gesellschaften ist gemein, dass die Anteilseigner jeweils nur bis zur Höhe des von Ihnen eingebrachten Eigenkapitals haften. Die Entscheidung für die Gründung einer Personen- oder Kapitalgesellschaft…

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Bei der Kapitalherabsetzung wird im Gegensatz zur Kapitalerhöhung das in der Kapitalgesellschaft bestehende Eigenkapital vermindert. Häufig geschieht die Kapitalherabsetzung bei Kapitalgesellschaften mit dem Zweck, die Hemmschwelle für neue Investoren zu senken. Diese können so für die gleiche Investitionssumme größere Anteile und damit Mitbestimmungsrechte erwerben. Im Allgemeinen ist die Kapitalherabsetzung jedoch gerade bei wirtschaftlich gesunden Unternehmen…

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Kapitalkosten sind Kosten, die einem Unternehmen durch den Einsatz von Kapital entstehen. Man unterscheidet zwischen Eigenkapitalkosten (z.B. Ausschüttung der Dividende) und Fremdkapitalkosten (v.a. Zinsen). Kapitalkosten sind eine vor allem in der Investitionsrechnung eine nicht unerhebliche, zu berücksichtigende Größe.

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Im Gegensatz zur Risikolebensversicherung dient die Kapitallebensversicherung nicht nur dem Schutz der Hinterbliebenen beim Tod des Versicherungsnehmers, sondern auch dem Vermögensaufbau. Die Kapitallebensversicherung wird daher bevorzugt zur Altersvorsorge eingesetzt. Erlebt der Versicherungsnehmer ein vorbestimmtes Datum, so erhält er den Versicherungswert ausbezahlt, stirbt er vorzeitig so wird die zu diesem Zeitpunkt bestehende Versicherungssumme an die Hinterbliebenen…

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Der Kapitalmarkt ist ein spezieller Teil des Finanzmarktes. Er umfasst den Rentenmarkt, auf dem langfristige Kredite gehandelt werden, und den Aktienmarkt, wo Beteiligungskapital angeboten wird. Damit dient der Kapitalmarkt allgemein dazu, Unternehmen oder staatliche Einrichtungen mit Finanzmitteln für Investitionen zu versorgen. Der Kapitalmarkt ist die Gesamtheit aller Transaktionen und Institutionen, welche nach mittel- und langfristigem…

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Variante einer variabel verzinslichen Anleihe (Floating Rate Note) – Die Zinszahlung erfolgt in der Regel zum Kupontermin.

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Kapitalrücklagen sind Rückstellungen aus dem überschüssig erwirtschaften Gewinn eines Unternehmens, die für einen bestimmten Zweck vorgesehen sind. Die Kapitalrücklage ist in der Bilanz als eine gesonderte Position des Eigenkapitals aufzuführen. Kapitalgesellschaften müssen Kapitalrücklagen bilden.

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Als Kaptialschnitt wird die Reduzierung des Eigenkapitals eines Aktienunternehmens bezeichnet. Dieses kann durch starke Verluste eines Unternehmens erfolgen, bei denen das Eigenkapital/Grundkapital als Finanzierungsmittel genutzt wird. Das Grundkapital ist das in Aktienanteile aufgeteilte Eigenkapital.

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Eine im Produkt eingebaute Funktion zum Kapitalschutz. Durch die Kapitalschutz-Funktion wird dem Anleger der nominale Geldbetrag garantiert, die es in das Produkt eingebracht hat (Agio und Disagio meist nicht inbegriffen). Kapitalschutz wird beispielsweise bei Garantiezertifikaten gewährt.  

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Für die betriebswirtschaftliche Rechnungslegung ist das Anlagevermögen definiert als Wirtschaftsgüter, die einem Unternehmen langfristig und dauerhaft zur Nutzung dienen, z.B. Maschinen, Gebäude und Grundstücke (§ 247 Abs. 2 HGB). Sie werden in der Bilanz auf der Aktivseite aufgeführt. Das Anlagevermögen unterliegt bestimmten Aktivierungsgeboten und –verboten und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (§§238 ff HGB). Die Alternative ist…

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Definition Kapitalverkehrskontrolle: Bei einer internationalen Kapitalverkehrskontrolle handelt es sich um eine Handlung, um den grenzüberschreitenden Kapitalverkehr zu beschränken. Man will also verhindern, dass in großem Maße Kapital aus einem Land abgezogen wird. Damit würde nämlich das Risiko einer Finanzkrise einhergehen. Hierfür kann es unterschiedliche praktische Instrumente zur Durchführung geben (z.B. Meldepflichten für grenzüberschreitenden Kapitalverkehr, Besteuerung…

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Eine Kapitalverwässerung erfolgt in einem Aktienunternehmen, wenn sich das Eigenkapital durch zusätzliche Eingaben erhöht. Hierbei werden zusätzliche Aktien durch Einlagen ausgegeben. Durch eine Kapitalverwässerung vermindert sich der innere Wert einer Aktie.

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Das Vega gibt die Veränderung der Schwankungsintensität (Volatilität) des dem Optionsschein zugrundeliegenden Basiswertes auf die Optionsscheinprämie an. Das Vega zeigt, um wie viel sich der Preis des Optionsscheins ändert, wenn sich die Volatilität des Basiswerts um 1 Prozent ändert. Beispiel: Steigt die Volatilität der X-Aktie um einen Prozentpunkt, so würde bei einem Vega von 0,3…

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Bei der Kassa-Futures-Arbitrage werden die zwischen den Kassa-und Terminmärkten existierenden Kursdifferenzen ausgenutzt, um Gewinn zu erzielen. Dieses Investitionsverhalten wird als Arbitrage bezeichnet, Händler, die diese Gewinnmöglichkeiten nutzen, werden Arbitrageure genannt.Ein Kassageschäft liegt vor, wenn an einer Börse ein Kauf oder Verkauf innerhalb von zwei Tagen abgeschlossen ist. Hierbei müssen die Lieferung und Zahlung abgeschlossen sein.…

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Definition Kassa-Gap: Unter dem Kassahandel versteht man den Vertragsabschluss an der Börse. Hierbei kann es sich um einen Kauf oder Verkauf beliebiger Titel handeln (z.B. Wertpapiere, Devisen). Signifikant für den Kassahandel ist die Tatsache, dass der Vertrag sofort bzw. spätestens innerhalb von zwei Börsentagen erfüllt werden muss. Ein Gap (engl. Lücke) entsteht dann, wenn ein…

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Am Spot Market werden die innerhalb sehr kurzer Zeit zu erfüllenden Transaktionen ausgehandelt und durchgeführt. Die Lieferung oder Zahlung aufgrund dieser Geschäfte ist meist per sofort fällig, die Abrechnung erfolgt je nach Börse und Basiswert innerhalb weniger Tage. Dies ist besonders im Bereich der Rohstoffe wichtig, da hier zwischen dem Spot-Markt und dem sog. Termin-Markt…

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Die Kassabörse ist eine Börse, an der alle Geschäftsvorfälle in einem sehr kurzen Zeitraum abgeschlossen werden. Alle verkauften Warengüter und Waren müssen innerhalb von 2 Tagen geliefert werden. Werden Geschäfte innerhalb von mehr als 2 Tagen abgeschlossen, müssen diese auf dem Terminmarkt gehandelt werden.

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Ein Kassageschäft liegt vor, wenn an einer Börse ein Kauf oder Verkauf innerhalb von zwei Tagen abgeschlossen ist, das heißt, dass Lieferung und Zahlung abgeschlossen sind. Sollten diese Geschäftsvorfälle länger als 2 Tage dauern, sind sie auf dem Terminmarkt zu handeln.

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Der Wertpapierhandel kennt zwei Arten der Geschäftsabwicklung, den Kassa- und den Terminhandel. Während beim Terminhandel die Erfüllung des Geschäftes auf einen künftigen Zeitpunkt, oft Monate später, fixiert wird, muss beim Kassahandel das Geschäft maximal zwei Börsentage später abgewickelt werden.

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Der Kassakurs wird auch als Einheitskurs bezeichnet. Im Gegensatz zu Wertpapieren, die zum variablen Handel zugelassen sind und deren Kursfeststellung permanent erfolgt, wird für alle anderen Papiere einmal am Tag ein einheitlicher Kurs zur Abrechnung aller Kauf- und Verkaufsaufträge ermittelt. Die Kursfeststellung erfolgt meist mittags. Zum Kassakurs wird zudem bei kleinvolumigen Orders und auf expliziten…

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Sowohl für den Kassa- als auch für den Terminhandel existieren dafür vorgesehene Handelsplattformen. Während am Terminmarkt Geschäfte mit zeitlich nachgelagerter Erfüllung abgeschlossen werden, werden auf dem Kassamarkt jene Geschäfte abgewickelt, bei denen Auftrag und Erfüllung zeitlich eng zusammen liegen. Der Kassamarkt wird auch als Effektivmarkt bezeichnet.

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Eine Kassaposition ist das Eingehen einer Position am Kassamarkt, also die Aufgabe einer Kauf- oder Verkaufsorder im Kassa- oder Effektivhandel, die dann zum jeweiligen Kassakurs abgerechnet wird. Dabei wird kein Handel auf Termin, sondern eine kurzfristige Abwicklung des Handelsgeschäfts angestrebt.

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Der Kassatag ist der Termin zur Erfüllung der von einem Börsenteilnehmer getätigten und noch offenen Geschäfte. An diesem Tag werden beispielsweise Wertpapiere aus ausgeübten Optionen geliefert und offene Posten beglichen.

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Sie ermöglicht einen intervalutarischen Vergleich der verschiedenen Länder mit einem Warenkorb der gleichen Größe und Güte.

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Die Abkürzung CFO steht für den englischen Ausdruck Chief Financial Officer. Er bezeichnet im deutschen den Kaufmännischen Geschäftsführer bzw. Finanzvorstand. In den vergangenen Jahren fand der Begriff CFO – wie auch die Abkürzung CEO – zunehmend Verbreitung im deutschen Sprachraum. Beiden Bezeichnungen kommt aber in Deutschland keinerlei rechtliche Bedeutung zu.

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Eine Kaufoption ist eine bestimmte Form des Engagements am Terminmarkt. Dabei ist der Erwerber einer Kaufoption, auch Call-Option oder einfach nur Call genannt, berechtigt, zu einem vorab fixierten Zeitpunkt ein Basisobjekt zu einem festgelegten Kurs vom Verkäufer der Option zu erwerben. Basisobjekte können letztendlich alle handelbaren Güter oder Wertpapiere sein. Beide Parteien können sich so…

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NULLEin Kaufoptionsschein ist ein handelbares Wertpapier, das dem Käufer die Abwicklung einer Kaufoption zu vorab fest definierten Parametern verbrieft. Während früher der (Kauf-) Optionsschein oft als Anhängsel einer niedrig verzinsten Anleihe emittiert wurde und hierin auch seinen Ursprung hat, werden heutzutage diese Papiere alleine ausgegeben und gehandelt.

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Eine Kaufpreisabsicherung ist ein Termingeschäft, bei dem der Käufer ein Basisobjekt zum aktuellen Zeitpunkt bezahlen, jedoch erst zu einem späteren Zeitpunkt geliefert bekommen möchte. Grund sind z. B. vom Käufer erwartete Preissteigerungen. Eine einfache Form der Kaufpreisabsicherung, englisch Long Hedge, ist der Erwerb einer Kaufoption auf das Basisobjekt.

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Der Begriff Kaufsignal stammt aus der Finanzanalyse. Er findet insbesondere in der Chartanalyse Verwendung, wo der historische Kursverlaufs von Wertpapieren oder Indizes Muster liefert, die dann unter Anwendung der Charttechnik interpretiert werden. Das Ergebnis dieser Interpretation kann dann ein Kaufsignal liefern, d. h. aufgrund des bisherigen Kursverlaufs wird auf eine positive Kursentwicklung geschlossen. Kaufsignale werden…

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Der Keil bzw. die Keilformation ist eine Formation der technischen Analyse und beschreibt den Trend eines Wertpapierkurses. Die Begrenzungslinien der Fluktuationen im Chart sehen dabei aus wie ein Keil.

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Definition des Begriffs Kerb Trading: Damit wird ein nachbörslicher Handel bezeichnet. An der LME ist damit eine gewisse Zeitspanne nach der Sitzung (am und pm) gemeint. Andere Metall Terminbörsen nutzen den Begriff Kerb-Trading hingegen nicht. Urpsrünglich stammt der Begriff vom früheren Ablauf von Warenterminmärkten.

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KGaA ist die Abkürzung von ‘Kommanditgesellschaft auf Aktien‘. Es handelt sich um die spezielle Variante einer unternehmerischen Gesellschaftsform. Im Gegensatz zu einer Aktiengesellschaft, deren Vorstand durch die Hauptversammlung gewählt wird, besteht der Vorstand einer KGaA aus den persönlich haftenden Gesellschaftern oder Komplementären. Die Kommanditisten sind rechtlich Aktionären gleichgestellt, ihre Haftung auf das Aktienkapital beschränkt. Obwohl…

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Bei einem Kick-back handelt es sich um die Rückvergütung von Beiträgen im Rahmen von Geschäften über einen oder mehrere Zwischenhändler an diesen bzw. diese. Dies ist im Finanzbereich bei Banken und Versicherungen typischerweise bei den Provisionierungssystemen der Fall, also z. B. der Rückvergütung eines Provisionsanteils einer Versicherung an die das Geschäft vermittelnde Bank. Nach einem…

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Erklärung Kirchensteuer: Als Mitglied einer Religionsgemeinschaft sind Anleger in Deutschland verpflichtet, unter anderem auf Kapitalerträge (z.B. Tagesgeldzinsen, Aktienhandel) Kirchensteuern zu bezahlen. Zunächst einmal muss man wissen, dass auf solche Kapitalzuflüsse 25 % Abgeltungssteuer zu entrichten sind. Zusätzlich werden auf Grundlage dieses Betrages der Solidaritätszuschlag (davon 5,5 %) und die Kirchensteuer (davon 8-9 %) fällig. Die Höhe der…

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Bezeichnung im Devisenhandel für den Neuseeland-Dollar mit dem internationalen Devisenkürzel “NZD”

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Ein Minderheitsaktionär ist ein Einzelaktionär (auch Kleinaktionär) oder eine Gruppe einheitlich handelnder Kleinaktionäre, die wegen ihres geringen Volumens an Aktienbesitz die besonderen Rechte eines Minderheitenschutzes (Minderheitsrechte) gegenüber den Mehrheitsaktionären in Anspruch nehmen können. Sie besitzen nur eine geringe Beteiligung am Aktienkapital eines Unternehmens und haben dadurch kein gewichtiges Mitsprache- und Stimmrecht. Bei einer Gesellschaftumwandlung oder…

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Micro Caps ist eine Bezeichnung für Aktien mit sehr geringer Marktkapitalisierung. Häufig liegt der Börsenwert dieser Unternehmen noch deutlich unterhalb des Wertes der sog. Small Caps, und ihre Kapitalisierung kann oft nur wenige Millionen Euro oder Dollar betragen. Es sind häufig sehr marktenge Nebenwerte, die oft ein erhöhtes Investitionsrisiko darstellen, aber ggf. auch ganz besondere…

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Knock-In Discount-Zertifikate bieten im Vergleich zu Discount-Zertifikaten einen etwas geringeren Abschlag. Allerdings besitzen Knock-In-Discount-Zertifikate auch einen größeren Sicherheitspolster. Unterhalb des Caps befindet sich bei diesem Zertifikattyp noch eine weitere Kursschwelle. Es werden nur dann Aktien ausgeliefert (statt eines Barausgleichs), sollte die Knock-In Schwelle während der Laufzeit nicht einmal berührt worden seien. Wurde Sie berührt erfolgt…

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Sonderform eines Discount-Zertifikats, die im Vergleich zu normalen Discount-Zertifikaten einen geringeren Kursabschlag (Discount), dafür aber ein zusätzliches Sicherheitspolster gewährt. Das Zertifikat ist mit einer Kursobergrenze (Cap) ausgestattet. Wird dieses Kursniveau während der Laufzeit vom Underlying erreicht oder überschritten, und notiert das Underlying am Bewertungsstichtag unterhalb des Cap, so wird das Underlying dem Anleger angedient. Geschieht…

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Liegt der Zinssatz am Festsetzungsdatum eines Caplets über dem Outstrike, erfolgt für diesen Caplet keine Auszahlung.

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Knock-out-Papiere gehören in den Bereich der Derivate, sind also Zertifikate, Optionen, Turbos, etc. Sind derartige Hebelprodukte mit einer so genannten Kursbarriere, d.h. einer Knock-out-Schwelle, versehen, verfällt das Knock-out-Papier wertlos, sobald der zugrundeliegende Basiswert diese Barriere über- bzw. unterschreitet. Manche Knock-out-Papiere besitzen zusätzlich eine Stop-Loss-Schwelle und können so zumindest gegen einen geringen Restwert verkauft werden.

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Die Knock-Out-Schwelle ist der Kurs des Basiswerts, ab dem eine Option oder ein Zertifikat entweder wertlos verfällt oder evtl. mit einem meist geringen Restbetrag abgegolten wird. Ein Zertifikat mit Knock-out-Schwelle wird daher auch KO-Zertifikat oder Knock-Out genannt. In den Details dieser spekulativen Anlageinstrumente gibt es wichtige Unterschiede, die durch den Emittenten festgelegt werden. Beispielsweise kann…

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Derivatives Finanzprodukt, das die Spekulation auf deutliche Kursbewegungen mit kleinem Einsatz erlaubt. Von den Emittenten werden Knock-out-Zertifikate zur Spekulation auf steigende und auf fallende Kurse angeboten. Unter- bzw. überschreitet der Kurs des Underlying ein bestimmtes Niveau (Knock-out-Schwelle), so verfällt das Zertifikat sofort wertlos. Ein Totalverlust für den Anleger ist die Folge. Einige Knock-out-Zertifikate sind allerdings…

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Hebelprodukte (von Banken auch WAVE XXL, Mini-Future, Knock-Outs oder Turbos genannt) sind hochspekulative Anlageprodukte. Hebelprodukte ermöglichen dem Anleger indirekt auf Margin zu spekulieren. Das Delta liegt bei diesen Produkten weit über 1. Der einfache Hebel bei diesen Produkten gibt an, um wie viel Prozent sich des Hebelprodukt verändert, wenn das Underlying eine Änderung um 1%…

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KGaA ist die Abkürzung von ‘Kommanditgesellschaft auf Aktien‘. Es handelt sich um die spezielle Variante einer unternehmerischen Gesellschaftsform. Im Gegensatz zu einer Aktiengesellschaft, deren Vorstand durch die Hauptversammlung gewählt wird, besteht der Vorstand einer KGaA aus den persönlich haftenden Gesellschaftern oder Komplementären. Die Kommanditisten sind rechtlich Aktionären gleichgestellt, ihre Haftung auf das Aktienkapital beschränkt. Obwohl…

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KGaA ist die Abkürzung von ‘Kommanditgesellschaft auf Aktien‘. Es handelt sich um die spezielle Variante einer unternehmerischen Gesellschaftsform. Im Gegensatz zu einer Aktiengesellschaft, deren Vorstand durch die Hauptversammlung gewählt wird, besteht der Vorstand einer KGaA aus den persönlich haftenden Gesellschaftern oder Komplementären. Die Kommanditisten sind rechtlich Aktionären gleichgestellt, ihre Haftung auf das Aktienkapital beschränkt. Obwohl…

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Der Kommanditist ist Teilhaber und Gesellschafter an einer Kommanditgesellschaft (KG). Er hat bestimmte Rechte und Pflichten, die teils gesetzlich und teils durch die jeweiligen Gesellschafterverträge geregelt sind. Am Kapitalmarkt ist die Anlage an Geschlossenen Fonds, beispielsweise für Immobilien oder Schiffe, in Form einer KG-Beteiligung üblich. Der Anleger wird durch Beitrittserklärung zu der KG zum Kommanditist.…

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Als Kommissionär bezeichnet man einen Kaufmann, der Waren nicht auf eigene Rechnung, sondern gegen eine Provision im Auftrag des Eigentümers (Kommittenten) verkauft. Im Finanzmarktbereich ist der Kommissionär beispielsweise eine Bank, die für ihre (Privat-)Kunden Börsengeschäfte tätigt.

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Bei einem Kommissionsgeschäft handelt es sich um ein Geschäft in Waren oder Wertpapieren, das von zwei Partnern realisiert wird: einem selbständigen Kaufmann (Kommissionär), der im eigenen Namen, aber im Auftrag eines Kommittenten für dessen Rechnung handelt. Der Kommissionär erhält für den Geschäftsabschluss eine Provision. Als typisches Beispiel ist das Börsengeschäft der Banken im Auftrag ihrer…

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Kommissionshandel ist die Durchführung von Handelsgeschäften im eigenen Namen und auf fremde Rechnung. Im Finanzbereich ist dies regelmäßig bei der Auftragserteilung von Börsenorders seitens Bankkunden der Fall, die von den Banken gebündelt abgewickelt und dann für jeden Kunden einzeln abgerechnet werden.

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Kommunalanleihen sind festverzinsliche Wertpapiere, die von Kommunen ausgegeben werden. Mit dem Geld werden kommunale Vorhaben (z.B. dem Bau von Wohnungen, Straßen, etc.) finanziert.

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Ein Kommunalbrief ist ein festverzinsliches Wertpapier. Geldinstitute, die dazu ermächtigt wurden (z.B. Hypothekenbanken), geben diese aus, um das Kapital dann als Kredit öffentlich-rechtlichen Körperschaften (z.B. Gemeinden) zur Verfügung zu stellen.

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Kommunalobligationen sind meist von Hypothekenbanken oder Landesbanken ausgegebene festverzinsliche und börsengehandelte Wertpapiere. Sie dienen u. a. der Finanzierung öffentlicher Projekte, beispielsweise aus den Bereichen Infrastruktur und Verwaltung. Da der Staat bzw. staatliche Institutionen und Körperschaften hinter diesen Wertpapieren stehen, ist die Sicherheit von Zinsen und Rückzahlung sehr hoch, d. h. sie gehören i.d.R. der höchsten…

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Ein komparativer Kostenvorteil liegt in der Wirtschaftstheorie dann vor, wenn Land, eine Region, ein Unternehmen oder eine Person dazu in der Lage ist, ein Gut zu geringeren Opportunitätskosten zu produzieren als die Konkurrenz beziehungsweise anderweitig Opportunitäten auszunutzen, beispielsweise Zinsopportunitäten.

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Ein Komplementär ist der persönlich haftende Gesellschafter einer Kommanditgesellschaft, bzw. einer Kommanditgesellschaft auf Aktien.Unter dem Begriff Konsolidierung versteht man in der Finanzwelt verschiedene Dinge. An der Börse bezeichnet eine Konsolidierung eine sich stabilisierende Aktienkursentwicklung, nach vorherigen stärkeren Schwankungen. In der Bilanzrechung bezeichnet Konsolidierung das Zusammenfassen mehrerer Bilanzen zu einer Gesamtbilanz. Auch das Zusammenfassen mehrerer Kredite…

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Die Konjunktur beschreibt die allgemeine Situation der Volkswirtschaft eines Landes. Quantitativ messbar ist sie anhand verschiedener charakteristischer Kennzahlen, wie bspw. anhand des Bruttoinlandsprodukts. Auf lange Sicht durchläuft die Konjunktur jeder Volkswirtschaft Zyklen unterschiedlich langer Dauer. In diesen Zyklen wechseln sich Phasen mit einem wirtschaftlichen Aufschwung mit solchen Phasen ab, in denen sich die ökonomische Lage…

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Konjunkturdaten sind verschiedene statistische Zahlen zur aktuellen ökonomischen Situation einer Volkswirtschaft. Sie dienen in ihrer Summe dazu, zu bewerten, in welcher Phase des konjunkturellen Zyklus sich die Wirtschaft eines Landes momentan befindet. Daraus wiederum können Experten Prognosen über die weitere Entwicklung ableiten.   Beispiele für wichtige Konjunkturdaten sind die Zahlen zum wirtschaftlichen Wachstum, zur Arbeitslosigkeit,…

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Konjunkturindikatoren sind Zahlen, die auf den ökonomischen Zustand einer Volkswirtschaft schließen lassen. Dazu zählen beispielsweise Daten zum Wirtschaftswachstum, die Arbeitslosenquote, die Inflationsrate, die Handelsbilanz, die Auftragslage und Produktionsauslastung in den Unternehmen sowie diverse Stimmungsbarometer wie der ifo Geschäftsklimaindex des ifo Institut.   Wirtschaftswissenschaftler schließen aus diesen Zahlen darauf, in welcher Phase des konjunkturellen Zyklus sich…

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Konjunkturstimuli bezeichnen staatliche Eingriffe oder Maßnahmen, die in ihrer Folge einen positiven Einfluss auf die Konjunkturentwicklung besitzen und im Rahmen der Konjunkturpolitik eingesetzt werden. Hierzu zählen beispielsweise fiskal- oder geldpolitische Eingriffe wie die Erhöhung der Staatsausgaben oder Zinssenkungen. Auch Steuererleichterungen, Infrastrukturinvestitionen und höhere Mittel für Bildung werden unter den Begriff Konjunkturstimuli gefasst. In Deutschland wurde…

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Die wirtschaftlichen Aktivitäten sind in ihrem Verlauf in der Regel Schwankungen unterworfen. Dabei werden einzelne Phasen durchlaufen. Ein kompletter Durchlauf aller Phasen ist der Konjunkturzyklus. Die Phasen eines Konjunkturzyklus sind Aufschwung (Expansion), Hochkonjunktur (Boom), Abschwung (Rezession) und Tiefstand (Depression). Als Indikatoren für die unterschiedlichen Konjunkturphasen werden Umsätze der Unternehmen, Auftragseingänge in Industrie und Handel, Zahl…

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Ein Konkurs ist das Verfahren, das bei der Zahlungsunfähigkeit eines Unternehmens durchlaufen wird. Das Ziel dabei ist in der Regel, die Liquidation des insolventen Unternehmens. Gleichzeitig geht es darum, das noch vorhandene Vermögen möglichst gerecht unter dessen Gläubigern aufzuteilen. Der Vorteil des Konkurses für den zahlungsunfähigen Betrieb: Er wird von allen Schulden befreit – auch…

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Unter dem Begriff Konsolidierung versteht man in der Finanzwelt verschiedene Dinge. An der Börse bezeichnet eine Konsolidierung eine sich stabilisierende Aktienkursentwicklung, nach vorherigen stärkeren Schwankungen. In der Bilanzrechnung bezeichnet Konsolidierung das Zusammenfassen mehrerer Bilanzen zu einer Gesamtbilanz. Auch das Zusammenfassen mehrerer Kredite in einen Großkredit kann als Konsolidierung bezeichnet werden.

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Eine Konsortialbank ist ein Finanzinstitut, das sich mit einer oder mehreren anderen Banken zusammenschließt, um ein bestimmtes Projekt gemeinsam durchzuführen. Dies kann beispielsweise die Einführung (Emission) einer Aktie an der Börse sein. Die beteiligten Banken bilden dabei ein so genanntes Konsortium, bei dem die führende Bank der sog. Konsortialführer ist. Auch bei großen Projekten und…

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Für die Lösung größerer Finanzierungsaufgaben schließen sich wirtschaftlich und rechtlich selbständige Unternehmen (Konsorten), Banken, aber auch der Staat, zuweilen zu einem Konsortium zusammen, um die Risikolasten zu verteilen. Meist geschieht dies bei der Platzierung von Wertpapieren. Dieses Konsortium wird von einem oder mehreren Konsortialführern geleitet. Mit dem Erreichen des gesetzten Ziels wird das Konsortium wieder…

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Konten sind bei Banken geführte Verrechnungskonten für Geldgeschäfte und Transaktionen jeder Art. Dies gilt für private Girokonten und Sparkonten ebenso, wie für Geschäfts- und Darlehenskonten. Auch für Depots und Wertpapiergeschäfte sind Konten nötig, über welche die jeweiligen Geldbeträge abgerechnet werden. Mit Konten werden aber auch die einzelnen Rubriken und Kostenstellen innerhalb der Buchführung bezeichnet. Hierbei…

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Erklärung Kontoeröffnung: Unter Kontoeröffnung versteht man den Prozess der Kontoeinrichtung vom gestellten Antrag bis zum bestätigten Konto. Eine solche Kontoeröffnung kann auf der einen Seite über eine Direktbank mittels eines Online-Antrags durchgeführt werden. Auf der anderen Seite ist eine Kontoeröffnung über die Hausbank mithilfe des persönlichen Beraters möglich. Voraussetzung ist in jedem Fall die Bestätigung…

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Kontrakt (aus dem Lateinischen: contractus) ist eine aus der mittelalterlichen Kanzleisprache herrührende Bezeichnung für eine verbindliche Abmachung oder einen Vertrag. In diesem Vertrag wird zwischen zwei oder mehreren Parteien rechtlich verbindlich geregelt, dass eine Leistung zu erbringen oder zu unterlassen ist. Der Vertragsinhalt regelt insbesondere genau die Lieferung der Menge einer Ware mit einer bestimmten…

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Als Kontraktgegenstand wird das Handelsobjekt bezeichnet, welches bei Fälligkeit bzw. Ausübung eines Kontraktes anzudienen bzw. zu erhalten ist. In Warentermingeschäften (Futures, Optionen) können als Kontraktgegenstände die Basiswerte von Waren oder Finanzinstrumenten (Aktien, Anleihen, Devisen) definiert sein. Bei Aktienoptionen ist beispielsweise die Aktie der Basiswert, bei DAX-Futures ist es der DAX. Außerdem gibt es neben den…

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Der Begriff Kontraktgegenwert stammt aus dem Optionen- und Future-Handel. Er gibt den Wert eines einzelnen gehandelten Kontrakts pro Indexpunkt an, z. B. den Gegenwert in Euro pro Indexpunkt beim Handel von Futures an der Eurex.

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Die Kontraktgröße gibt bei Optionen und Futures an, wie viele Stücke des jeweiligen Basiswerts gekauft (Call) oder verkauft (Put) werden können. Je nach Underlaying und Emittent kann die Kontraktgröße unterschiedlich sein. Da der Kapitaleinsatz bei Futures meist deutlich geringer ist als die jeweilige Kontraktgröße, entsteht ein entsprechender Hebeleffekt auf die möglichen Gewinne und Verluste.

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Der Andienungsmonat (auch Kontraktmonat) bezeichnet den Monat, in welchem ein Termingeschäft zum Kassageschäft wird. Der Terminkontrakt läuft in diesem Monat aus und muss angedient (beliefert, bezahlt) werden.

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Der Kontraktwert ist meist ein Synonym für den Kontraktgegenwert. Er gibt den Wert eines einzelnen gehandelten Kontrakts pro Indexpunkt an, z. B. den Gegenwert in Euro pro Indexpunkt beim Handel von Futures an der Eurex. In manchen Fällen wird der Begriff Kontraktwert auch als Synonym für den Basiswert einer Option oder eines Futures verwendet.

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Bei einer Konversion werden die vereinbarten Konditionen einer Anleihe nachträglich modifiziert. Der Grund dafür können nicht vorhergesehene Veränderungen der Bedingungen an den Kapitalmärkten sein. Um die ausgegebenen Papiere an die neuen Marktbedingungen anzupassen, lassen sich etwa die Höhe des Zinssatzes, die Laufzeit oder Art und Ablauf der Tilgung korrigieren. Dadurch wird formal die alte Anleihe…

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Der Preisfaktor wird verwendet, um zu berechnen, wie viele Optionen benötigt werden, um ein Wertpapier am Terminmarkt abzusichern. Häufig wird der Preisfaktor für die Absicherung von Anleihen benötigt. Bestimmte Details von Anleihen, wie Restlaufzeit und Kupon, haben Einfluss auf den Preisfaktor. Der Preisfaktor wird auch als Umrechnungsfaktor oder Konversionsfaktor bezeichnet. Er wird von den Terminbörsen,…

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Ein Konzern ist ein Zusammenschluss von rechtlich selbstständigen Unternehmen zu einer wirtschaftlichen Einheit. Das HGB regelt in Deutschland was ein Konzern ist, wann er entsteht und nach welchen Regeln er sich in der Buchführung anschließend richten muss.

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Die Körperschaftsteuer besteuert die Einkommen von Körperschaften. Zu diesen werden Kapitalgesellschaften, Körperschaften des öffentlichen Rechts, gewerbliche Betriebe und Versicherungsvereine gezählt. Sie entspricht somit der Einkommenssteuer, die auf natürliche Personen angewendet wird. Die Körperschaftssteuer ist im Körperschaftssteuergesetz (KstG) verankert. Seit dem 01.01.2008 beträgt der Steuersatz 15 Prozent.

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Die Korrekturformation ist ein Begriff aus der Chartanalyse. Dort spricht man von einer solchen Formation, wenn die zeitliche Entwicklung eines Aktienkurses innerhalb eines längerfristigen Trends für kurze Zeit einen Verlauf einnimmt, der nicht diesem Trend entspricht. Befindet sich der Aktienkurs beispielsweise in einem Aufwärtstrend, wäre eine Korrekturformation ein vorübergehender Rückgang der Notierungen oder ein Seitwärtsverlauf…

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Die Korrelation ist ein statistisches Maß für Zusammenhänge, Zusammenwirkung von zwei Größen/Märkten/Werten – z.B. Korrelation Gold-Inflation

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Ein Range-Warrant ist eine Optionsschein-Variante. Der Anleger bekommt hier für jeden Handelstag, an dem der Kurs des Basiswerts innerhalb bestimmter Ober- und Untergrenzen notiert, einen bestimmten Betrag gutgeschrieben. Verlässt der Basiswert seine definierte Bandbreite hängt es von den Konditionen des Emittenten ab, ob für diese Tage lediglich keine Gutschrift erfolgt oder ob beispielsweise die Laufzeit…

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Kosten beziffern den in Geldeinheiten ausgedrückten Verbrauch von Materialien, Energie, Arbeit und Geld, um ein Gut zu produzieren, bzw. eine Dienstleistung herzustellen. Dabei kann man vor allem zwischen fixen Kosten (z.B. Zinsen für Kredite), variablen Kosten (z.B. Materialverbrauch i.A.), Einzelkosten (z.B. Materialverbrauch von genau einem Produkt) und Gemeinkosten (z.B. Kosten für die Verwaltung) unterscheiden.

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Die Kotierung eines Wertpapiers ist seine Zulassung zum amtlichen Handel an der Börse. Alternativ wird dafür auch der Begriff Quotierung benutzt. Die Kotierung muss bei der Zulassungsstelle der Börse beantragt werden, die dann über eine Genehmigung oder Ablehnung des Antrags entscheidet. Voraussetzung für eine Zulassung zum amtlichen Handel ist, dass der Antragsteller und seine Wertpapiere…

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Ein Kredit ist die leihweise Überlassung eines bestimmten Geldbetrags auf Zeit. Um einen Kredit zu bekommen muss man sowohl kreditwürdig sein, als auch Kreditsicherheiten aufweisen können. Außerdem ist ein Kredit i.d.R. entgeltlich, d.h. der Kreditnehmer hat Zinsen zu zahlen.

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Der Kreditbedarf ist die Differenz zwischen den Gesamtkosten eines Vorhabens und den zur Verfügung stehenden Eigenmitteln.

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Der Begriff Kreditderivate bezeichnet die Übertragung von mit Krediten verbundenen Risiken an einen Dritten, den sogenannten Sicherungsgeber. Der eigentliche Kreditvertrag wird durch eine solche Transaktion allerdings nicht berührt.

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Als Kreditgeber werden im allgemeinen diejenigen natürlichen wie juristischen Personen bezeichnet, die im Sinne eines Kreditvertrages als Gläubiger in Erscheinung treten. Der Kreditgeber leiht zu Beginn des Kreditvertrages Kapital an einen Kreditnehmer, dass er im Laufe der Zeit gegen Zins vom Schuldner, meist in Form von Raten, zurückerhält. Damit besitzt der Kreditgeber Zahlungsforderungen gegenüber dem…

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Unter Kreditgebühren versteht man die Gebühren, welche erhoben werden, wenn ein Kredit in Anspruch genommen wird. Dabei kann es sich um zum Beispiel um Bearbeitungsgebühren, Gebühren für die Verwaltung des Kredits oder auch Vermittlungsprovisionen handeln. Gebühren werden meist auch schon bei der Antragsstellung für einen Kredit erhoben.

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Man spricht von Kreditkonsolidierung, wenn ein Schuldner oder Darlehensnehmer einen neuen Kredit aufnimmt, um mit dessen Auszahlungssumme andere bestehende Kredite oder Darlehen zu tilgen. Wirtschaftlich ist die Aufnahme eines solchen Konsolidierungskredits, wenn dessen Konditionen vorteilhafter sind als die der bisherigen Kredite. Beispielsweise können Zinssenkungen für neue Kredite einen solchen Schritt sinnvoll erscheinen lassen.

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Bei der Kreditüberwachung, auch Kreditkontrolle genannt, werden der Kreditnehmer und ggf. die gestellten Sicherheiten während der Laufzeit des Kredits in regelmäßigen Abständen überprüft. Die Kreditüberwachung dient dazu, Änderungen der Bonität des Kreditnehmers oder der Werthaltigkeit der gestellten Sicherheiten rechtzeitig festzustellen. Insbesondere sollen alle Änderungen frühzeitig erkannt werden, die das Ausfallrisiko für den Kreditgeber erhöhen.

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Wer bei einer Bank einen Kredit beantragt, kann sich seine Kreditwürdigkeit dafür von einem Dritten quasi ausleihen. Man spricht in einem solchen Fall von einer Kreditleihe. Der Dritte kann zum Beispiel ein anderes Kreditinstitut, ein Unternehmen oder eine staatliche Behörde sein. Der Verleiher der Kreditwürdigkeit spielt die Rolle eines Bürgen: Er sichert der Bank, bei…

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Der Begriff Kreditlimit bezeichnet die maximale Höhe bis zu der Darlehen gewährt werden. Ein Kreditlimit ist insbesondere bei Giro- und Gehaltskonten sowie Kreditkarten üblich. Es richtet sich in der Regel nach der Bonität des (potentiellen) Kreditnehmers.

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Neben den laufenden, direkten Kosten eines Kredits (Zinsen, etc.) fallen bei der Kreditaufnahme noch Kosten in Form von Bearbeitungsgebühren, Kosten der Kontoführung, etc. an. Diese müssen bei der Kreditaufnahme und der finanziellen Kalkulation einberechnet werden.

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Als Kreditnehmer werden im allgemeinen diejenigen natürlichen wie juristischen Personen bezeichnet, die im Sinne eines Kreditvertrages als Schuldner in Erscheinung treten. Der Kreditnehmer erhält zu Beginn des Kreditvertrages Kapital, dass er im Laufe der Zeit gegen Zins an den Gläubiger (Kreditgeber) zurückbezahlt. Damit besitzt der Kreditnehmer Zahlungsverpflichtungen gegenüber dem Kreditgeber, bis der Kredit bezahlt und…

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Bevor eine Bank einem Unternehmen oder einer Privatperson einen Kredit gewährt, erfolgt in der Regel eine Kreditprüfung. Deren Zweck ist es, die Bonität des Antragstellers festzustellen, d. h. abzuschätzen, ob dieser in der Lage sein wird, das Darlehen zurückzuzahlen. Dazu wird zum einen untersucht, ob der Antragssteller prinzipiell das Recht besitzt, etwa für ein Unternehmen…

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Bei einem Kreditrating wird vom Kreditgeber (meist einer Bank) eine Einschätzung (ein Rating) der individuellen Bonität des Kreditnehmers vorgenommen. Ursache für das Kreditrating ist der Umstand, dass der Kreditgeber das Ausfallrisiko des Kredites durch Eigenkapitalbindung mittragen muss. Es wird also geprüft, ob in Zukunft die Tilgung und die Zinsen zum gewährten Kredit durch den Kreditnehmer…

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Bei einer Kreditrevision werden einzelne, gewährte Kredite auf ihre Risiken hin überprüft. Dabei wird beispielsweise das Risiko des Zahlungsausfalls, aber auch der Kreditnehmer selbst und die gestellten Sicherheiten überprüft und ggf. neu eingestuft. Je nach Ergebnis der Prüfung wird der Kredit einer bestimmten Risikoklasse zugeordnet.

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Das Risiko, dass ein Kreditnehmer seiner Verpflichtung zur Einhaltung der Kreditvereinbarung, beispielsweise der Zahlung der Kreditrate an den Gläubiger, nicht nachkommen kann, wird als Kreditrisiko bezeichnet. Es handelt sich um ein Risiko eines Verlustes (auch Kreditausfallrisiko genannt). Der Umgang mit dem Kreditrisiko ist für Kreditinstitute in Deutschland durch das Kreditwesengesetz geregelt.

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Bei der Kreditüberwachung, auch Kreditkontrolle genannt, werden der Kreditnehmer und ggf. die gestellten Sicherheiten während der Laufzeit des Kredits in regelmäßigen Abständen überprüft. Die Kreditüberwachung dient dazu, Änderungen der Bonität des Kreditnehmers oder der Werthaltigkeit der gestellten Sicherheiten rechtzeitig festzustellen. Insbesondere sollen alle Änderungen frühzeitig erkannt werden, die das Ausfallrisiko für den Kreditgeber erhöhen.

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Definition Kreditverbriefung: Eine Kreditverbriefung entsteht, indem Forderungen aus Kreditgeschäften von der früheren Kreditbeziehung gelöst werden. In der Folge kommt es zu einer Umwandlung von einem nicht handelbaren zu einem handelbaren Vermögenswert. Die entstehenden handelbaren Wertpapiere werden dann als Asset Backed Securities (ABS) bezeichnet. Das bedeutet so viel wie durch Vermögen besicherte Geldanlage. Für eine Kreditverbriefung…

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Definition Kreditverbriefungen: Von Kreditverbriefungen spricht man, wenn Forderungen aus Kreditgeschäften aus ihrer ursprünglichen Handelsbeziehung gelöst werden und im Gegenzug zu handelbaren Wertpapieren umgewandelt werden. Diese nennt man dann Asset Backed Securities (ABS), was auf Deutsch so viel wie "durch Vermögen besicherte Wertpapiere" bedeutet. Man unterscheidet hier zwischen der sogenannten True Sale Verbriefung (= direkter Kreditverkauf) und der…

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Das Kreditwesengesetz (KWG) enthält Gesetze für Banken, Kreditinstitute und Finanzdienstleister. Es führt beispielsweise Regelungen auf, die den Erhalt und die Funktion der Kreditwirtschaft sicherstellen sollen; es regelt Informations- und Auskunftspflichten und soll Gläubiger von Kreditinstituten vor dem Verlust ihrer Einlagen schützen.   Das KWG ist ein nationales Recht und gilt innerhalb der Bundesrepublik Deutschland. Es…

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Der Begriff Bonität ist gleichbedeutend mit Kreditwürdigkeit. Er dient etwa für Banken als Grundlage für die Beurteilung, ob und in welcher Höhe der durch die Bonität bewerteten Person oder dem bewerteten Unternehmen ein Kredit gewährt werden soll. Je höher die Bonität, desto einfach ist es in der Regel, einen Kredit zu bekommen. Zur Beurteilung der…

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Kreditzinsen sind die in einem Kreditvertrag aufgeführten Zinsen. Sie fungieren als eine Art Provision für die Dienstleistung des Verleihens von Geld. Außerdem besitzen sie in der Regel eine einkalkulierte Risikokomponente, für den Fall, dass der Kredit platzt. Daher werden für riskantere Kredite höhere Kreditzinsen verlangt.

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Definition Kreuzunterstützung: Von einer Kreuzunterstützung spricht man, sobald eine Aufwärtstrendlinie eine Unterstützungslinie, die horizontal verläuft, schneidet. Im gesamten Bereich dieses Kreuzungspunktes dominieren dann bullische Kräfte, die entsprechend zu einer positiven Unterstützung führen. Gegenläufig spricht man von einem Kreuzwiderstand, wenn eine Abwärtstrendlinie auf eine horizontale Widerstandslinie trifft (= starker Widerstand). Prinzipiell hat die untere Begrenzung eines…

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Definition Kreuzwiderstand: Von einem Kreuzwiderstand spricht man bei einer speziellen Konstellation des Trendkanals bei Langfristcharts. Voraussetzung ist dabei, dass sich zwei Trendkanäle kreuzen. Genauer gesagt muss eine Abwärtstrendlinie auf eine Widerstandslinie (horizontal) treffen. Die Folge ist ein nur sehr schwer zu überwindender Widerstand. Wird dieser unerwartet doch überwunden, ist mit erheblichen Kurssteigerungen zu rechnen. Der Kreuzwiderstand ist Teil…

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Kryptowährungen (auch Cryptocurrencies oder Kryptogeld) sind digitale Währungen deren Wert durch Mining generiert wird. Die Absicherung der Kryptowährungen erfolgt durch Kryptografie, wobei sämtliche Transaktionen in der sog. Blockchain gespeichert sind.Der Hashwert, also die eindeutige Prüfsumme, eines jeden Datensatzes in der Blockchain ist im jeweils nachfolgenden Datensatz gespeichert, was die Integrität der Währung und Transaktionen sichert…

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Definition Kumo: Kumo ist japanisch und bedeutet "Wolke". Mit dieser Wolke können Auf- und Abwärtstrends besser bestimmt werden. Der Kumo steht dabei im Fokus der sogenannten Wolken-Analyse mit der sich trendfolgende Long- bzw. Short-Trades optimal steuern lassen. Er ist Teil des Ichimoku-Indikators bzw. Indikator-Systems, welcher in der technischen Analyse Anwendung findet. Die Wolke besteht dabei aus zwei…

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Das chemische Element Kupfer gehört zu den Metallen und ist in verschiedenen Industriebereichen wegen seiner Eigenschaften beliebt. Es ist relativ weich und deshalb gut formbar, besitzt trotz dessen aber eine sehr zähe Struktur. Vor allem in der Installationstechnik (z.B. Heizungsrohre), für Präzisionsteile, bei Essbesteck, Kunstgegenständen, Münzen und Musikinstrumenten wird es verwendet. Zudem wird es seit…

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Mit dem Begriff Kupon bezeichnet man üblicherweise die Verzinsung des Nominalwerts eines Wertpapiers in Prozent. Seinen Ursprung hat das Wort in den Berechtigungsscheinen aus Papier, die früher den Wertpapieren beigelegt waren. Kupons, die von einem Bogen mit mehreren solcher Scheinen abgerissen wurden, berechtigten den Besitzer von Aktien oder Anleihen dazu, ihre Dividende bzw. ihren Zins…

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Der Kuponbogen beinhaltet die Erträgnisscheine und den sog. Erneuerungskupon zum Nachweis der Zinsberechtigung

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Der Kurs bezeichnet den Preis für ein bestimmtes Wertpapier an einer Börse. Er bildet sich durch Angebot und Nachfrage, und kann je nach Art und Umsatz des Wertpapiers Schwankungen unterliegen. Fondsanteile haben oft nur einen Kurs pro Börsentag, bei stark gehandelten Aktien kann sich der Kurs dagegen innerhalb von Sekunden ändern. Dabei ist meist zwischen…

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Das Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV) ist eine grundlegende Aktienkennzahl, die den aktuellen Börsenkurs einer Aktie seinem ausgewiesenen Buchwert (pro Aktie) gegenüberstellt. Damit zeigt das KBV an, ob eine Aktie teuer oder preiswert gehandelt wird. Ist das KBV gleich Eins, dann ist das Unternehmen mit dem Wert des Eigenkapitals bewertet. KBV Aktien können im Value Investing oft als…

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Das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) ist eine wichtige Kennziffer der Aktienanalysen. Das Kurs Gewinn Verhältnis berechnet sich aus dem aktuellen Marktkurs geteilt durch den ausgewiesenen oder zu erwartenden Gewinn pro Aktie. Das KGV gibt einen Hinweis darauf, wie hoch ein Unternehmen in Bezug auf seinen Gewinn bewertet werden kann. Ein niedriges KGV spricht für günstige Aktien.  …

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Wird der Aktienkurs eines Unternehmens durch den Cashflow je Aktie dividiert, ergibt sich das Kurs-Cashflow-Verhältnis (KCV). Es repräsentiert damit, wie eine Aktie an der Börse bewertet werden kann, und zwar mit welchem Vielfachen des Cashflows. Damit erhält man einen Indikator zur Liquiditätsbestimmung eines Unternehmens. Das Kurs-Cashflow-Verhältnis wird in der Fundamentalanalyse der Aktienbewertung verwendet.

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Erfolgen an der Börse aus bestimmten Gründen niedrigere Kursnotizen, dann ergibt sich ein Kursabschlag. Oft geschieht dies in der Folge von Dividendenausschüttungen oder nach der Ausgabe von Berichtigungsaktien. Auch der Verfall eines Bezugsrechtes kann zu einem Kursabschlag führen.

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Die Kursart beschreibt, auf welche Weise der Preis eines Wertpapiers im Handel festgestellt wird. Sie wird durch einzelne Buchstaben gekennzeichnet. Im Parketthandel unterscheidet man zwischen einer Preisfeststellung per Eröffnungskurs (E), Kassakurs (K) oder durch einen variablen Handel (V). Im elektronischen Handel XETRA gibt es die Kursarten Auction (A, Mittagsauktion), Continous Trading (C, fortlaufend), Final Auction…

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Ein Kursaufschlag wird in Prozent angegeben und ist der Aufschlag, den ein Zertifikat-Emittent beim Rückkauf des Wertpapiers zahlen muss. Wir ein Wertpapier also zu einem Basiswert von 100€ und einem Aufschlag von 50% ausgegeben, so muss der Emittent das Wertpapier für 150% (150€) des Wertes zurück kaufen, da er zu dem Wert des Wertpapiers (100€)…

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Die Kursbildung geschieht nach dem Prinzip des größtmöglichen Umsatzes. Sie repräsentiert den Preis, der durch die Marktteilnehmer unter den gegebenen Umständen für ein mit diesem Papier verbundenes Recht erzielt werden kann und steht symbolisch für das Verhältnis von Angebot und Nachfrage. An der Börse erfolgt die Kursbildung unter Mitwirkung der Kursmakler, der Maklerkammer sowie unter…

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Das Kursblatt wird von jeder Börse einmal täglich herausgegeben. In ihm sind die Notierungen der Kurse aller an dem Tag dort gehandelten Wertpapiere aufgelistet.

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Während der Börsenzeit erfolgt börsentäglich durch Kursmakler (vereidigte Börsenmakler) unter Mitwirkung des Börsenvorstandes die Kursfestsetzung der zum amtlichen Handel freigegebenen Wertpapiere. Die Kursfestsetzung wird im Kursblatt der Börse und auch in der Tageszeitung veröffentlicht. Man bezeichnet die Feststellung der Kurse auch als Börsennotierung.

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Die Kursfeststellung oder -findung im amtlichen Handel einer Börse erfolgt durch Kursmakler. Sie ermitteln den Kurs einer Aktie oder Anleihe aus den vorliegenden Angeboten und der Nachfrage nach dem betreffenden Wertpapier. Dabei gibt es mehrere Möglichkeiten der Kursfeststellung: Sie kann entweder nur einmal täglich erfolgen – dann spricht man von einem Einheitskurs für das Wertpapier.…

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Kurshinweise werden als Zusatzinformationen zum Börsenpreis gegeben. Es handelt sich um Kürzel, die im Börsenhandel mit einem Preis bekanntgegeben werden und somit zusätzliche Informationen geben, zum Beispiel darüber, wie die Kurse im Handelsverlauf zustande gekommen sind. (Beispiele von Kurshinweisen sind: G = Geld: Zu diesem Preis bestand nur Nachfrage; es fand kein Umsatz statt. B…

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Alle oder ein bestimmter Teil der an einer Börse gehandelten Wertpapiere werden ihrem aktuellen Kurs entsprechend in einem Kursindex (Zahl) zusammengefasst. Eine bestimmte Wichtung der Einzelwerte ist möglich. Dies geschieht täglich und sorgt damit für einen sogenannten Durchschnittskurs, der für den jeweiligen Handelsplatz aktuell zutreffend ist.

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Ein Kursmakler setzt aufgrund der eingegangenen Kauf- und Verkaufsaufträge an einer Börse die Kurse der jeweiligen Wertpapiere fest. Aufgrund der damit verbundenen Vertrauensstellung werden Kursmakler zum Teil streng überwacht bzw. vereidigt. Außerdem ist ihnen oft die Tätigung eigener Geschäfte untersagt. Allerdings werden heutzutage die Kurse meist durch computergestützte Programme ermittelt.

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Die Kursnotierung bezeichnet den amtlich festgestellten Preis eines Wertpapiers. Dieser wird im Verlauf des Handels an der Börse durch Kursmakler ermittelt – entweder fortwährend oder einmal täglich – und von der Börse in einem Kursblatt veröffentlicht.

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Unter Kurspflege werden Maßnahmen verstanden, die innerhalb einer zulässigen Bandbreite dazu dienen, den Kurs eines Wertpapiers zu stabilisieren. Diese Maßnahmen dürfen jedoch zu keiner Kursmanipulation führen. So werden bei unerwünscht starken Kurssteigerungen Verkaufsaufträge platziert, bei Kursstürzen werden die Werte gekauft. Vor allem nach Neuemissionen werden diese Maßnahmen von den Konsortialbanken ausgeführt.

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Unter Kurssicherung werden einerseits alle Maßnahmen von Importeuren und Exporteuren verstanden, die im grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr (Geld- und Kapitalanlagegeschäfte) mit dem Ausland das Wechselkursrisiko aufgrund schwankender Devisenkurse minimieren oder ausschalten sollen. Am Finanzmarkt andererseits wird Kurssicherung mittels Kauf oder Verkauf von Optionen oder Futures oder anderen Derivaten durchgeführt zur Absicherung von Wertpapierpositionen. Ziel ist es, den…

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Nicht immer ist es möglich, aufgrund der eingegangenen Kauf- und Verkaufsaufträge für ein Wertpapier einen Kurs festzulegen. Meist liegen dann die Vorstellungen beider Parteien zu weit auseinander oder, insbesondere bei marktengen Werten, fällt eine Seite komplett aus, d. h. es liegen gar keine Kauf- oder Verkaufsorder vor. In diesem Fall wird der Kurs durch den…

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Der Kurswert ist der Preis eines Wertpapiers oder einer Währung, der sich durch Angebot und Nachfrage an einer Wertpapierbörse ergibt. Im Gegensatz zum Nennwert, der mit der Emission bzw. bei Währungen per Definition festgesetzt wird, schwankt der Kurswert zum Teil erheblich. Aufgrund dieser marktbedingten Schwankungen wird der Kurswert bisweilen auch als Marktwert bezeichnet.

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Der Begriff Kursziel stammt aus der Finanzanalyse und wird z. B. in der Charttechnik häufig verwendet. Definiert ist das Kursziel eines Wertpapiers als Preis, den es als Resultat der zugrunde gelegten Analyse innerhalb einer bestimmten Frist erreichen sollte, jedenfalls in den Augen des Analysten. Kursziele sind dementsprechend heftig umstritten und werden bisweilen bei marktengen Werten…

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Kurszusätze sind Zusatzangaben an den festgestellten Kursen, die von den Kursmaklern veröffentlicht werden. Diese Bemerkungen (Kürzel) dienen dem Ziel, den sachkundigen Börsenteilnehmern und Anlegern weitere Informationen über die Börsennotierung sowie die Einschätzung der aktuellen Marktlage des jeweiligen Wertpapiers zu geben. Die Verwendung der Kurszusätze ist in §33 der Börsenordnung der FWB (Frankfurter Wertpapierbörse) geregelt. Kurszusätze…

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Als Kurzläufer werden festverzinsliche Wertpapiere (Schuldverschreibungen, Anleihen o. ä.) bezeichnet, die eine kurze Gesamt- oder Restlaufzeit haben. Meist ist diese nicht länger als vier Jahre. Die Kurzläufer sind in der Regel weniger kursanfällig, haben ein geringeres Kursrisiko und werden von den Anlegern in Phasen mit unsicherer oder nach oben gerichteter Zinsentwicklung bevorzugt.

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Eine Repartierung (Kürzung) von Aufträgen ist beispielsweise nötig, wenn eine Neuemission so stark überzeichnet ist, dass nicht alle Zeichnungsaufträge in vollem Umfang zugeteilt werden können. Die Aufträge müssen in diesem Fall repartiert (gekürzt) werden, mit der Folge, dass einige oder auch alle Zeichner nicht die volle Stückzahl, sondern nur einen Teil der gewünschten Aktien erhalten.…

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