Das englische Wort Raider bedeutet im Deutschen Angreifer oder Räuber. In der Ökonomie steht der Begriff für externe Finanzinvestoren, die ein Unternehmen feindlich übernehmen wollen – also ohne die Zustimmung der Unternehmensleitung.

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Ähnlich der Modelle der deutschen Sparkassen und Volksbanken, haben sich auch die österreichischen Raiffeisen-Banken organisiert. Zusätzlich über die gesetzliche Sicherung hinaus, sind die Einlagen der Raiffeisen-Kunden abgesichert. Mit der Raiffeisen-Kundengarantiegemeinschaft Österreich (RKÖ), die im Jahr 2000 gegründet wurde, garantiert das Bankenkonsortium in Ergänzung zur österreichischen gesetzlichen Einlagensicherung bis zu 100 Prozent der Kundeneinlagen. Die RKÖ…

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Ein Range-Warrant ist eine Optionsschein-Variante. Der Anleger bekommt hier für jeden Handelstag, an dem der Kurs des Basiswerts innerhalb bestimmter Ober- und Untergrenzen notiert, einen bestimmten Betrag gutgeschrieben. Verlässt der Basiswert seine definierte Bandbreite hängt es von den Konditionen des Emittenten ab, ob für diese Tage lediglich keine Gutschrift erfolgt oder ob beispielsweise die Laufzeit…

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Der Kurszusatz ratB enthält zwei Informationen: rat steht für rationiert (oder repartiert) und bedeutet, dass über dem Kurs limitierte Kaufaufträge und unter dem Kurs limitierte Verkaufsaufträge nur teilweise, also nicht in der gewünschten Stückzahl ausgeführt werden. B steht für Brief und bedeutet, dass nur Angebote bestehen, aber keine Umsätze stattfinden (die Angebote überwiegen die Nachfrage…

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Rate of Change oder auch Momentum genannt, ist ein in der (Aktien-)Chartanalyse verwendeter Begriff. Er kann speziell bei der Zyklusanalyse eines Charts von Bedeutung sein. Mathematisch gesehen stellt dieser eine Preisänderung in Bezug zu einer vorher festgelegten Zeitperiode grafisch dar. Dabei wird durch den Betrag und die Lage des Indikators die Geschwindigkeit und Richtung eines…

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Das Kürzel ratG ist ein Kurszusatz, mit dem ein Makler die Notierung einer Aktie versehen kann. Es steht für den Begriff “rationiert Geld”. Der Hintergrund ist ein starker Überhang an Kaufaufträgen für das Wertpapier oder ein Mangel an Verkaufsangeboten. Schließt der Börsenmakler aus diesem Ungleichgewicht am Markt, dass sich die anstehenden Aufträge nur durch eine…

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Rating beschreibt die Einschätzung eines Unternehmens nach vorgegebenen Gesichtspunkten, im Finanzbereich meist über die Zahlungsfähigkeit des Unternehmens. Dabei steht die Größe AAA (triple-A) für die höchste Bonität, während die Buchstaben C und D eine sehr niedrige Zahlungssicherheit ausdrücken. AAA-Unternehmen werden daher in der Kreditvergabe meist bevorzugt, insbesondere im Hinblick auf die Zinssätze, da das Verlustrisiko…

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Eine Ratingagentur analysiert Börsenunternehmen und Wertpapieremittenten nach bestimmten Kriterien, um ein Rating (Vertrauens- oder Bewertungszahl) zu ermitteln. Dabei sollen Qualitätsmerkmale zur Bonität und zur wirtschaftlichen Fähigkeit anderen Börsenteilnehmern bei der Beurteilung der Zuverlässigkeit an die Hand gegeben werden. Einen Namen im internationalen Maßstab haben sich die Ratingagentur Standard & Poors, Moodys und Fitch gemacht.

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Im Finanzbereich wird der Begriff Ratio oft für das Verhältnis zweier Werte verwendet. Häufig verwendete Begriffe sind z. B. das Put/Call-Ratio, welches das Verhältnis von gehandelten Puts und Calls eines Basiswerts angibt. Als weiteres Beispiel sei das Sharpe-Ratio genannt, eine oft gebrauchte Kennzahl zum Vergleich von Rendite und Risiko verschiedener Anlageformen. Das Hedge-Ratio bezeichnet dagegen…

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Der Kurszusatz ratB enthält zwei Informationen: rat steht für rationiert (oder repartiert) und bedeutet, dass über dem Kurs limitierte Kaufaufträge und unter dem Kurs limitierte Verkaufsaufträge nur teilweise, also nicht in der gewünschten Stückzahl ausgeführt werden. B steht für Brief und bedeutet, dass nur Angebote bestehen, aber keine Umsätze stattfinden (die Angebote überwiegen die Nachfrage…

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Das Kürzel ratG ist ein Kurszusatz, mit dem ein Makler die Notierung einer Aktie versehen kann. Es steht für den Begriff “rationiert Geld”. Der Hintergrund ist ein starker Überhang an Kaufaufträgen für das Wertpapier oder ein Mangel an Verkaufsangeboten. Schließt der Börsenmakler aus diesem Ungleichgewicht am Markt, dass sich die anstehenden Aufträge nur durch eine…

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Eine Repartierung (Kürzung) von Aufträgen ist beispielsweise nötig, wenn eine Neuemission so stark überzeichnet ist, dass nicht alle Zeichnungsaufträge in vollem Umfang zugeteilt werden können. Die Aufträge müssen in diesem Fall repartiert (gekürzt) werden, mit der Folge, dass einige oder auch alle Zeichner nicht die volle Stückzahl, sondern nur einen Teil der gewünschten Aktien erhalten.…

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Wird eine Order von einem Börsenmakler geprüft und dabei der Devisenkurs neu festgelegt, so nennt man dies Re-Quote. Der Trader kann daraufhin den Re-Quote annehmen und seine Order zum neuen Devisenkurs ausführen. Lehnt er den Re-Quote ab, so wird die Order nicht ausgeführt.

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Ein Real Estate Investment Trust (REIT) ist eine Investmentgesellschaft, die sich auf die Geldanlage in Immobilien spezialisiert hat. Das Kapital der Anleger eines REITs ist zu mindestens 75% in Häusern und Grundstücken investiert, die dem Trust gehören oder von ihm verwaltet werden. Den Gewinn, der durch die Investitionen in Immobilien erwirtschaftet wird, schütten Real Estate…

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Die Realisierung von Kursgewinnen wird auch als Gewinnmitnahme bezeichnet. Voraussetzung dafür ist, dass der aktuelle Kurs gegenüber dem Einstandskurs gestiegen ist. Vom rechtlichen Standpunkt aus gesehen unterliegen Kursgewinne der Abgeltungssteuer und müssen mit mindestens 25% (zugüglich Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer) besteuert werden.  

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Als Realtime-Kurs bezeichnet man einen Kurs, der sofort nach seiner Entstehung in Echtzeit übertragen und allen Marktteilnehmern angezeigt wird. Früher ein Privileg für die Händler direkt an der Börse und in den Handelsräumen der Banken, sind heute Realtime-Kurse auch für Privatanleger eine Selbstverständlichkeit. Dank Internet und schneller Verbindungen ist eine sofortige Übertragung jeder Kursänderung technisch…

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Der Realzins gibt den inflationsbereinigten Zinsertrag einer Anlage wieder. Hierbei wird von den erhaltenen Nominalzinsen die Inflationsrate abgezogen. Ist die Inflationsrate höher als die Verzinsung der Anlage, ist der Realzins negativ, das heißt, dass der Anleger trotz der Zinszahlung inflationsbereinigt einen Verlust aus seiner Anlage erzielt.

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Der Rechenschaftsbericht wird bei der Hauptversammlung eines Unternehmens vorgelegt und enthält wesentliche Informationen über das abgelaufene Geschäftsjahr. Details zu den darin zu machenden Angaben sind gesetzlich geregelt. Desweiteren gibt es diesen Begriff im Bereich der Investmentfonds. Dort informiert der Rechenschaftsbericht die Fondsanleger regelmäßig über die Entwicklung des Fonds und der darin enthaltenen Wertpapiere. Fondsgesellschaften sind…

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Ein Tagesgeldkonto ist ein Anlagekonto ohne Überweisungsfunktionen eines Girokontos. Das Konto, von dem der Sparer Geld auf ein Tagesgeldkonto transferiert und auch wieder zurück überweisen kann, bezeichnet man als Referenzkonto. Scon bei der Eröffnung des Tagesgeldkontos muss man das Referenzkonto angeben. Die Sicherheitsmerkmale überwiegen: Unbefugte können so keine Beträge auf fremde Konten buchen, sondern nur…

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Definition / Erklärung Referenzzinssatz: Der Referenzzinssatz ist der Zinssatz, an dem sich wiederum andere Zinssätze orientieren. Meist ist es ein kurz- bis mittelfristiger Zinssatz. Er wird auch als sog. repräsentativer Zinssatz bezeichnet, da er einen für den Kapitalmarkt sehr wichtigen Zinssatz repräsentiert. Gängige Referenzzinssätze sind beispielsweise der Libor oder der Euribor.

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Die Refinanzierung ist die Gegenfinanzierung eines Geschäfts. Meist wird damit das übliche Vorgehen von Banken bezeichnet, sich das für Kredite und Darlehen ausgegebene Geld einerseits über die Bareinlagen von Kunden zu refinanzieren, andererseits aber auch von der jeweiligen Zentralbank zu leihen. Da eine Refinanzierung stets mit Kosten verbunden ist, müssen die Erträge aus dem Erstgeschäft…

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Refinanzierungsgeschäfte sind ein sehr wichtiges Instrument der Zentralbanken zur Steuerung der Geldmenge. Die Zentralbank stellt den Geschäftsbanken Kapital (sog. Zentralbankgeld) für einen bestimmten Zeitraum und einen bestimmten Zinssatz zur Verfügung. Die Geschäftsbanken wiederum geben dieses Geld in Form von Darlehen und Krediten an ihre Kunden weiter. Die Zinsen der Zentralbank an die Banken beeinflussen damit…

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Im Regulierten Markt sind die Zulassungsvoraussetzungen, Rechte und Pflichten der Marktteilnehmer international, gesetzlich geregelt. Er hat in Deutschland den früheren sog. Amtlichen Handel und den sog. Geregelten Markt abgelöst. Bekannte Börsensegmente, die dem Regulierten Markt entsprechen, sind in Deutschland der General Standard und der Prime Standard, während der Entry Standard weiterhin einem sog. börsenregulierten Offenen…

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Wird eine Aktie durch den Begriff “rein Brief” charakterisiert, bedeutet das: Für das betreffende Wertpapier gibt es aktuell nur Kaufaufträge, aber keine Verkaufsangebote. Das Gegenstück dazu ist der Ausdruck “rein Geld”. In diesem Fall existieren für eine Aktie ausschließlich Verkaufsorders, doch es gibt keine Nachfrage.

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Wird eine Aktie durch den Begriff “rein Geld” charakterisiert, bedeutet das: Für das betreffende Wertpapier gibt es aktuell nur Verkaufsangebote, aber keine Kaufaufträge. Das Gegenstück dazu ist der Ausdruck „rein Brief“, wenn ausschließlich Kaufaufträge existieren, aber keine entsprechenden Verkaufsangebote.

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Das Nettovermögen (Reinvermögen) ist der Gesamtwert der Vermögenswerte eines Unternehmens abzüglich aller Schulden und Verbindlichkeiten. Besonders häufig verfügen beispielsweise alteingesessene Unternehmen, insbesondere Handelsunternehmen über Grundstücke, deren Wert die Schulden des Unternehmens durch den Wertzuwachs aus der Vergangenheit bei Weitem überschreitet.

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Ein Real Estate Investment Trust (REIT) ist eine Investmentgesellschaft, die sich auf die Geldanlage in Immobilien spezialisiert hat. Das Kapital der Anleger eines REITs ist zu mindestens 75% in Häusern und Grundstücken investiert, die dem Trust gehören oder von ihm verwaltet werden. Den Gewinn, der durch die Investitionen in Immobilien erwirtschaftet wird, schütten Real Estate…

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Der Relative-Momentum-Index (RMI) ist ein Indikator der technischen Aktienanalyse, der als sog. Trendfolge-Indikator gilt. Er wurde ausgehend vom RSI-Indikator weiterentwickelt und setzt Kursanstiege und Rückgänge relativ zu einem Schlusskurs vor X Tagen miteinander in Beziehung. Das Resultat oszilliert in einer Bandbreite von 0 bis 100. RMI-Werte über 70 bis 80 zeigen einen Aufwärtstrend an, bei…

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Die Rendite ist der tatsächlich erzielte Ertrag einer Kapitalanlage. Zur korrekten Berechnung der Rendite müssen auch die anteiligen Kosten wie Agio und Gebühren berücksichtigt werden. Bei Aktien gibt es eine Dividendenrendite, die den Ertrag aus der Dividende ins Verhältnis zum Anlagekapital setzt. Bei festverzinslichen Wertpapieren errechnet sich die Rendite dagegen aus den Zinszahlungen und dem…

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Rentabilität definiert den Erfolg einer Kapitalanlage im Verhältnis zu dem dafür aufgewendeten Kapital. Die Rentabilität ist umso höher, je größer der erzielte Gewinn bzw. je geringer das eingesetzte und gebundene Kapital ist. Dabei kann sich die Rentabilität nicht nur auf eine Geldanlage, sondern auch auf den Erfolg eines Unternehmens bzw. einer Investition in Maschinen oder…

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Die Rentabilitätsgrenze ist der Punkt bzw. Moment, von dem an alle mit einem Investment verbundenen Kosten und Aufwendungen gedeckt sind. Beispielsweise muss nach dem Kauf einer Aktie der Kurs einen bestimmten Wert überschreiten, um zumindest alle Spesen und Gebühren für Kauf und späteren Verkauf zu kompensieren. Ist diese Grenze erreicht, macht der Investor mit jedem…

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Rentenfonds sind Investmentfonds, die überwiegend in festverzinsliche Wertpapiere investieren. Dazu gehören z.B. Anleihen und Obligationen. Der Fonds erwirbt damit ein Recht auf eine feste Verzinsung der Papiere, die der Herausgeber, z.B. bei einer Staatsanleihe der jeweilige Staat, verpflichtet ist zu zahlen.

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Sichert man sich beim Abschluss einer Versicherung zur Altersvorsorge – etwa einer Lebensversicherung – eine Rentengarantie, so garantiert das Versicherungsunternehmen die Zahlung einer Rente für einen bestimmten Zeitraum. Diese Frist beträgt meist fünf oder zehn Jahre. Das gilt auch dann, wenn der Versicherte vor Ablauf des vereinbarten Zeitrahmens stirbt. In diesem Fall geht der Rentenanspruch…

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Der Rentenindex ist ein Index der die Entwicklung aller festverzinslichen Wertpapiere widerspiegelt. Er wird aus einer repräsentativen Auswahl des jeweiligen Marktes gebildet. Ein Anstieg des Rentenindex bedeutet einen Zinsrückgang und ein Rückgang des Index wiederum eine Zinsanstieg. In Deutschland wird der Rentenindex REX genannt.

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Der Rentenmarkt ist ein Teil des Kapitalmarktes, an dem festverzinsliche Wertpapiere (Renten) gehandelt werden. Er wird auch Anleihen- oder Obligationsmarkt genannt. Die allgemeine Entwicklung des Rentenmarktes wird durch Rentenindices abgebildet.  

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Das Rentenniveau ist das das Verhältnis zwischen durchschnittlichem Renteneinkommen und durchschnittlichem Arbeitseinkommen. Genauer wird die Rente eines Versicherten, der 45 Jahre lang durchschnittliche Beiträge in die Rentenversicherung einbezahlt hat, mit dem Durchschnittseinkommen in Deutschland verglichen. Derzeit wird bis zum Jahre 2018 von einer Senkung des Rentenniveaus auf bis zu 42% ausgegangen (Bundeszentrale für politische Bildung).

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Bei Obligationen handelt es sich um Anleihen oder Schuldverschreibungen, die eine gewisse Zeit lang einen festen Zins zahlen (festverzinsliches Wertpapier, auch Rentenpapier genannt). Die Rückzahlung des zur Verfügung gestellten Kapitals wird zu einem langfristigen, aber festen Zeitpunkt vereinbart. Es handelt sich also um Gläubigerpapiere. Obligationen werden von der öffentlichen Hand (Bund, Länder, Kommunen), aber auch…

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Festverzinsliche Wertpapiere sind Schuldverschreibungen (auch Anleihen, Pfandbriefe oder Obligationen), die dem Gläubiger das Recht auf Rückzahlung bei festem Zinssatz verbriefen. Zum Zeitpunkt der Emission ist der Zinssatz bereits fest vereinbart. Die Zinsauszahlung geschieht kontinuierlich wie bei einer Rentenzahlung, weshalb diese Anleihen auch Rentenwerte genannt werden. Emittenten von festverzinslichen Wertpapieren sind die öffentliche Hand (Kommunalobligationen), Kreditinstitute…

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Rentenwerte sind Wertpapiere, die mit einem festen Prozentsatz verzinst werden (z. B. Bundesschatzbriefe und Pfandbriefe), so dass die Rendite dieser Papiere über ihre gesamte Laufzeit hinweg eindeutig kalkulierbar ist. Den Gegensatz zu den Rentenwerten bilden Dividendenpapiere, bei denen die Rendite, die sie abwerfen werden, nicht von vornherein absehbar ist. Beispiele für Dividendenpapiere sind Aktien und…

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Eine Repartierung (Kürzung) von Aufträgen ist beispielsweise nötig, wenn eine Neuemission so stark überzeichnet ist, dass nicht alle Zeichnungsaufträge in vollem Umfang zugeteilt werden können. Die Aufträge müssen in diesem Fall repartiert (gekürzt) werden, mit der Folge, dass einige oder auch alle Zeichner nicht die volle Stückzahl, sondern nur einen Teil der gewünschten Aktien erhalten.…

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Der Referenzzinssatz ist der Zinssatz, an dem sich wiederum andere Zinssätze orientieren. Meist ist es ein kurz- bis mittelfristiger Zinssatz. Er wird auch als sog. repräsentativer Zinssatz bezeichnet, da er einen für den Kapitalmarkt sehr wichtigen Zinssatz repräsentiert. Gängige Referenzzinssätze sind beispielsweise der Libor oder der Euribor.

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Ein verbleibender Zeitraum bis zur Rückzahlung von Anleihen oder bis zum Verfall von Optionsrechten wird “Restlaufzeit” genannt. Optionsscheine verfallen z.B. nach Ablauf der Restlaufzeit wertlos, wenn sich kein Differenzbetrag erechnet. Die Restlaufzeit ist besonders wichtig bei der Berechnung der “Griechen” (z.B. für Alpha, Beta, Gamma, Delta, Rho und Theta) und von Wichtigkeit zur Bestimmung der…

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Der Begriff Retail umfasst alle Bankgeschäfte, die unmittelbar mit dem Endverbraucher abgeschlossen werden. Vom Lohnkonto über private Kreditkarten bis hin zu privaten Krediten und Versicherungen. Dem Retail-Geschäft ist aufgrund anderer Kostenstrukturen als im Wholesale-Geschäft eine höhere kalkulatorische Marge zugrundegelegt als in anderen Fachbereichen des Bankgewerbes.

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Ein Retracement misst den Prozentsatz, den ein Wert nach einem Hoch zum folgenden Tief einbrechen kann. Die Retracement-Level werden anhand der letzten bedeutsamsten Tief- und Hochpunkte- errechnet und dienen zur Bestimmung von Widerständen bzw. Unterstützungen. Am häufigsten werden hierzu die von Fibonacci entwickelten Retracement-Level 38.2, 50 und 61.8 Prozent verwendet. In vielen Handelsstrategien dienen diese…

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Die Eigenkapitalrendite (auch engl. als Return of Equity, RoE, bezeichnet) ist eine Kennziffer für die Ertragslage eines Unternehmens. Sie gibt Aufschluss über die Verzinsung des Eigenkapitals, ist also ein Maß für die Rentabilität des Unternehmens. Die Eigenkapitalrendite ergibt sich rechnerisch als das prozentuale Verhältnis des Jahresüberschusses (Gewinn) zum Eigenkapital: Eigenkapitalrendite = (Gewinn / Eigenkapital) x…

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Der Return on Investment (ROI) ist eine Finanzkennzahl, die Aufschluss über das Verhältnis von Investition und Gewinn gibt. Die Kosten einer Investition werden in Beziehung zu der Höhe des erwarteten Gewinns gesetzt. Der ROI gibt den prozentualen Anteil des Gewinns an einer Investition an und damit den Wert, der aus einer Investition zurückfließen wird. Die…

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Bei einem Reverse Convertible Bond handelt es sich um eine Aktienanleihe. Der Emittent besitzt das Recht, anstatt der Rückzahlung der Anleihe zum Nominalbetrag eine zuvor festgelegte Anzahl an Aktien zu liefern. Für den Anleger sind diese Finanzprodukte vor allen Dingen durch den über dem Marktniveau liegenden Zinssatz interessant. Trotz der garantierten Zinszahlung ist es jedoch…

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Reverse Convertibles ist die englische Bezeichnung für Aktien Anleihen. Das sind Anleihen, die für eine feste Laufzeit abgeschlossen werden und von denen die meisten mit einem hohen Zinssatz ausgestattet sind. Dabei kann das Geldinstitut, das die Schuldverschreibung ausgestellt hat, dem Anleger am Ende der Laufzeit einen Teil seines investierten Kapitals in Form von Aktien zurückzahlen.…

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Bei einem Reverse Split von Aktien handelt es sich, im Gegensatz zu einem Aktiensplit, um eine Aktienzusammenlegung, bei der mehrere Aktien eines Unternehmens zu einer neuen Aktie zusammengefasst werden. Durch diese Maßnahme erhöht sich der Börsenkurs einer Aktie, nicht jedoch der Gesamtwert der Aktiengesellschaft.   Diese Maßnahme wird hauptsächlich bei sog. Penny-Stocks durchgeführt, nicht zuletzt…

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Als Rezession bezeichnet man eine Konjunkturphase, in der die Wirtschaft stagnierende bzw. negative Wachstumsraten aufweist. Die übliche Definition besagt, dass wenn nach zwei aufeinanderfolgenden Quartalen (im Vergleich zum Vorjahr) stagnierende bzw. rückläufige Wachstumsraten (d.h. ein sinkendes Bruttoinlandsprodukt) vorliegen, von einer Rezession zu sprechen ist. Bei einer Verschärfung oder einem längerem Anhalten der Rezession spricht man…

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Das Rho gehört zur Gruppe der “Griechen”. Es zeigt an, um wie viel sich der Kurs des Optionsscheins ändert, wenn sich die Zinssätze am Markt ändern. Fazit: Wie stark steigt der OS-Kurs, wenn der risikolose Zinssatz um 100 Basispunkte steigt? Grundsätzlich kann man sagen, dass höhere Zinsen einen Call teurer machen, wogegen niedrige ihn verbilligen.…

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Die mit der so genannten Riester-Rente staatlich geförderte private Altersvorsorge soll möglichst gewinnbringend in Investmentfonds angelegt werden, die bestimmten Anforderungen an die Sicherheit der Anlage etc. erfüllen. Diese Fonds nennt man Riester-Fonds.

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Die so genannte Riester-Rente ist eine Förderung des Staates zum Abschluss privater Altersvorsorge insbesondere für Gering- und Durchschnittsverdiener. Um in den Genuss der staatlichen Förderung zu kommen, muss die Altersanlage mindestens folgende Bedingungen erfüllen: Garantie des Einzahlungsbetrags als Mindestauszahlung, freie Übertragbarkeit des Vertrages auf andere Anbieter. Das in die Riester-Rente investierte Guthaben ist pfändungssicher und…

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Erklärung Ripple: Ripple (Abkürzung: XRP) ist nach Bitcoin und Ethereum die drittgrößte Kryptowährung. Im Grunde handelt es sich um ein währungsneutrales Tauschnetzwerk sowohl für Kryptowährungen wie Bitcoin als auch für Papierwährungen wie Euro oder Dollar. Das Ripple-Netzwerk behauptet von sich, die einzige Blockchain im Bankensektor mit vordefinierten Standards und Regeln für den internationalen Zahlungsverkehr zu…

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Professionelle Risikoerkennung und das ordnungsgemäße eingehen von Handelsstrategien sind auch für jeden privaten Trader von enormer Wichtigkeit. Mit einer richtigen Strategie kalkulieren und kontrollieren Trader ihr Risiko. Je größer nämlich der Verlust einer Anlage ist, desto mehr Gewinn muss der Anleger in seiner persönlichen Kontobilanz mit der nächsten Position wieder realisieren. Aus diesem Grund operiert…

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Ein Anleger, der sinkende Aktenkurse erwartet, kann das Verlustrisiko mit sogenannten Put-Optionsscheinen verringern. Mit dem Kauf dieser Optionsscheine hat er die Möglichkeit, seine Aktien nach oder innerhalb der im Optionsschein festgelegten Zeit zum aktuellen Kurs zu verkaufen. Da der Preis für den Optionsschein jedoch geringer ist als der prognostizierte Kursabfall, so umgeht der Anleger den…

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Bei Risikokapital, auch Venture Capital oder Wagniskapital genannt, handelt es sich um eine private Finanzierung insbesondere von Unternehmensneugründungen oder risikoreichen Ausbauvorhaben. Es stellt Eigenkapital oder eigenkapitalähnliches Kapital dar. Meist erwirbt der Kapitalgeber große Anteile am Unternehmen, um die Entwicklung neuer Technologien oder deren Vermarktung zu finanzieren. Ziel ist dabei das kurzfristige Engagement, die Anteile sollen…

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Die Aufgabe des Risikomanagements ist es, potentielle Risiken systematisch zu erfassen, zu bewerten und Maßnahmen zur Risikovermeidung zu identifizieren und ggf. zu ergreifen. Das Risikomanagement findet u.a. Anwendung zur Bestimmung von Unternehmensrisiken, Kreditrisiken, Finanzanlagerisiken, etc.

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Viele Kredite oder Investitionen sind mit einem hohen unternehmerischen Risiko behaftet. Wird Kapital von außen beschafft, um das Unternehmen zu finanzieren, so muss der Unternehmer eine höhere Rendite anbieten als bei sicheren Investitionen, um Geldmittel zu erhalten. Die Differenz zwischen erwarteter Rendite bei wagnisreichen Investitionen und Rendite bei sicheren Anlageformen nennt man Risikoprämie. Die Risikoprämie…

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Der Begriff Risikostreuung (Diversifikation) bezeichnet eine Anlagestrategie, die darauf ausgelegt ist, möglichst viele verschiedene Anlageformen zu bedienen. Ziel ist es durch die Vielzahl der Anleihen den Verlust bei Kursrückgängen einzelner Objekte zu begrenzen. Gleichzeitig sinkt bei Wahl dieser Anlagestrategie in der Regel auch die zu erwartende Rendite.

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Der Begriff Risikovorsorge bezeichnet die Rückstellung liquider Mittel, um erwartete oder potentielle Zahlungsausfälle auszugleichen.

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Definition Robo Investing: Beim Robo Investing berät (“Advisor”) ein Computer (“Robot”) den Anleger größtenteils im Rahmen automatisierter Prozesse. Das bedeutet, dass von emotionalen Anlageentscheidungen, die selten zum gewünschten Erfolg führen, Abstand genommen wird. Stattdessen wird auf einen Algorithmus gesetzt, der ständig das Marktgeschehen im Blick behält und binnen Millisekunden auf aktuelle Ereignisse reagieren kann. Daraus…

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Bei einem Rohstoff-Zertifikat partizipiert der Anleger in irgendeiner Form des angebotenen Partizipationsrate auf einen Basket oder einen oder mehrere Einzelwerte (Rohstoffe), wie z:B. auf Gold. Dabei kann er auf steigende Notierungen oder fallende setzen oder auf die Entwicklung eines gesamten Sektor setzen (Rohstoff-Index).

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Investments in Rohstoffe sind in den letzten Jahren immer mehr in den Fokus der Privatanleger gerückt. Auch wenn Rohstoffinvestments keine Dividenden abwerfen, so bieten sie zumindest eine gute Möglichkeit zur Portfolio-Diversifikation. Mittlerweile gibt es durch Zertifikate, Fonds, ETCs und CFDs viele Möglichkeiten für eine Investment in einzelne Rohstoffe oder gar ganze Rohstoffkörbe. Investieren in Rohstoffe

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Subform des Discount-Zertifikat. Bei einem Rolling Discount Zertifikat handelt sich um ein Produkt, bei dem der Emittent immer wieder in kurzfristig laufende Discount-Zertifikate investiert. Dadurch kann der Anleger Steuervorteile nutzen und Gebühren sparen. Statt bei dem Fälligkeitstag das Discountzertifikat zurückzuzahlen, werden in bestimmten Abständen die Investmentsumme in neue Discounter gerollt (Daher der Name des Rolling…

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Subform des Discount-Zertifikats. Es handelt sich um ein Produkt, bei dem der Zertifikate Emittent immer wieder in kurzfristig laufende Discount-Zertifikate investiert. Dadurch kann der Anleger steuervorteile nutzen.  

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Erklärung Rounding Top: Von einem Rounding Top spricht man bei einem langsamen Übergang von einem Aufwärtstrend in einen Abwärtstrend. Es handelt sich folglich um eine gemächliche Umkehrformation, die an den heutigen (oft hektischen) Märkten nur sehr selten zu finden ist. Signifikant für das Rounding Top ist eine relativ runde Kursbewegung. Analog zum Rounding Top gibt es das…

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Der Begriff Rückkaufswert wird meist in Zusammenhang mit (Kapital-)Lebensversicherungen verwendet. Er bezeichnet hierbei den Wert, den das Versicherungsunternehmen bereit bzw. verpflichtet ist zu zahlen, wenn der Versicherungsnehmer vorzeitig vom Vertrag zurücktritt. In Deutschland ist er in §176 der Versicherungsvertragsgesetzes geregelt.

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Der Begriff Rücklagen bezeichnet liquide Mittel, die für eine spätere Verwendung zurückgestellt werden. Ziel ist es, Aufwendungen, die zukünftig entstehen bzw. entstehen könnten, im Vorhinein in die Unternehmensplanung einfließen zu lassen. Man unterscheidet allgemein zwischen Kapital- und Gewinnrücklagen.

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Eine Rücknahmegebühr verlangen einige Anbieter von Fonds von Anlegern, die ihre Fondsanteile wieder verkaufen. Sie ist damit das Gegenstück zum Ausgabeaufschlag, der bei einem Kauf von Fondsanteilen fälligen Gebühr. Meist ist die Rücknahmegebühr umso niedriger, je länger man die Anteile eines Fonds vor dem Verkauf gehalten hat.

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Als Rücknahmepreis bezeichnet man den Preis, den ein Anleger bei einem Verkauf von Fondsanteilen erzielt. Er wird börsentäglich auf der Basis des Nettoinventarwertes errechnet und veröffentlicht. Dabei ist zu beachten, dass einige Gesellschaften Rücknahmegebühren erheben.

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In Deutschland ist per Gesetz sichergestellt, dass die Anleger, die in Fonds investiert haben, ihre Fondsanteile jederzeit wieder an den Herausgeber des Fonds zurückgeben dürfen. Der Fondsbetreiber unterliegt der so genannten Rücknahmeverpflichtung. Der Wert der Fondsanteile verringert sich durch die Rücknahme nicht, allerdings ist evtl. eine Rücknahmegebühr zu entrichten.

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Der Begriff Rückstellungen bezeichnet liquide Mittel, die für die zukünftige Verwendung auf der Passivseite bilanziert werden. Sie dienen dazu, Aufwendungen die erst in Zukunft entstehen aber in ihrer Art und ihrem Umfang abschätzbar sind, schon im Vorfeld in die Unternehmensbilanz mit einfließen zu lassen. Ein Beispiel sind Rückstellungen für Steuern und Pensionen.

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Der Begriff Rumpfgeschäftsjahr bezeichnet eine Geschäftsperiode, die die Dauer eines Kalenderjahres unterschreitet. Rumpfgeschäftsjahre können z.B. bei Neugründung einer Gesellschaft entstehen.

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Runaway Gap ist ein Begriff aus der Chartanalyse von Aktienkursen. Mit ihm bezeichnet man eine Folge von mehreren Kurssprüngen bei der Aktiennotierung in Richtung des mittel- oder langfristigen Trends (Aufwärts- oder Abwärtstrend). Kurssprünge oder Gaps sind Lücken im Chart, die zum Beispiel dadurch entstehen, dass der Tiefpunkt des Aktienkursverlaufs an einem Tag höher liegt als…

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Ein Runner Zertifikat war der Produktname des Zertifikate Emittenten BNP Paribas für ein Bandbreiten- bzw. Sprintzertifikat.  

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Der Begriff Rürup-Rente bezeichnet ein von dem Ökonomen Bert Rürup entwickeltes Modell der Altersvorsorge. Es wird seit 2005 staatlich subventioniert. Wesentlicher Unterschied zur vom Leistungsumfang identischen Gesetzlichen Rentenversicherung ist die Finanzierung mittels Kapitaldeckung, anstelle einer Umlagefinanzierung.

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