USD/JPY Analyse: Dollar verliert wegen Handelsstreit merklich

direktbroker-FX.deBislang fällt die Abwärtsbewegung beim Währungspaar US-Dollar (USD) zum japanischen Yen (JPY) seit einem Verlaufshoch von 114,5495 JPY grob dreiwellig aus. Seit der zweiten Jahreshälfte tendiert das Paar zwischenzeitlich gen Norden und markierte bei 109,3160 ein vorläufiges Hoch im jetzt auf der Probe stehenden Aufwärtstrend.

Im gestrigen Handel verlor das Pärchen jedoch wieder dynamisch an Wert und kämpft jetzt um seine untere Trendkanalbegrenzung.

Doch der Langfristtrend ist schon längst gebrochen worden, woraus sich nun eine bärische Flagge ergibt und in der Charttechnik schließlich zur Unterseite aufgelöst werden dürfte.

Das daraus resultierende Abwärtspotenzial kann nach Auflösung der bärischen Flagge für ein Short-Investment durchaus herangezogen werden.

 

Short-Chance:
Sobald die bärische Flagge mit einem Kursrutsch unter das Niveau von 107,20 JPY mindestens per Tagesschlusskurs aufgelöst wird, sind weitere Verluste in Richtung glatt 106,0000 JPY einzuplanen. Darunter ist mit einem Rücklauf des Paares bis zur Zielzone um 104,6630 JPY zu rechnen.

 

 

Eine Verlustbegrenzung sollte aber nicht fehlen, ist jedoch auch nicht tiefer als das Niveau von 108,8295 JPY anzusiedeln. Das Chancen-Risiko-Verhältnis (CRV) hierbei beträgt 1,6 zu 1, der Trade dürfte dabei nur wenige Wochen in Anspruch nehmen.

Gelingt es hingegen den 200-Wochen-Durchschnitt bei 109,8186 JPY nachhaltig zu überwinden, dürften die aktuellen Jahreshochs um 112,1365 JPY kurzfristig in den Fokus der Marktteilnehmer rücken.

Für größere Kaufsignale müsste hingegen ein Sprung über dieses Niveau her, damit sich das Paar weiter in Richtung 114,5500 JPY aufwärts bewegen kann.

 

Wochenchart:

USD/JPY; Wöchentlich, Örtliche Zeit (GMT+1); Kurs des Währungspaares zum Zeitpunkt der Erstellung der Analyse 106,9340 JPY; 10:35 Uhr
USD/JPY; Wöchentlich, Örtliche Zeit (GMT+1); Kurs des Währungspaares zum Zeitpunkt der Erstellung der Analyse 106,9340 JPY; 10:35 Uhr

 

 

Disclaimer

Die hierin enthaltenen Informationen, Analysen, Marktkommentare, Handelssignale und Transaktionen sind keine Beratung im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes und stellen kein Angebot und keine Aufforderung zum Kauf, Halten oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar. Sie berücksichtigen nicht die spezielle Situation des Empfängers im Hinblick auf dessen Anlageziele und Risikoneigung. Ferner stellen sie keine Finanzanalyse im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes dar und genügen auch nicht den gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen. Die direktbroker.de AG übernimmt keinerlei Gewährleistung für die Richtigkeit, Aktualität und Vollständigkeit der hierin enthaltenen Informationen. Jede Information oder in die Zukunft gerichtete Aussage kann ohne weitere Benachrichtigung geändert oder aktualisiert werden. Insbesondere übernimmt direktbroker.de AG keine Gewährleistung für die zukünftige Wertentwicklung von Finanzinstrumenten oder für etwaige Verluste aus Finanzanlagen, die gegebenenfalls auf Empfehlungen, Prognosen oder anderen Informationen eines Mitarbeiters von direktbroker.de AG oder Dritten basieren. Jede Meinungsäußerung stellt ausschließlich die persönliche Auffassung des Autors dar, die sich gegebenenfalls von der direktbroker.de AG unterscheidet. CFDs sind komplexe Instrumente und haben ein hohes Risiko, durch Hebelwirkung schnell Geld zu verlieren. 79% der Einzelhandelskonten verlieren beim Handel mit CFDs mit diesem Anbieter Geld. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren. Bitte lesen Sie die Leverates Risiko-Haftungserklärung.

Folgt jetzt die Goldpreis-Rallye 2.0?

Seit Anfang September musste der Goldpreis kontinuierlich marginale neue Tiefs hinnehmen. Im November stabilisierte sich das gelbe Metall oberhalb des ehemaligen Ausbruchsniveaus bei 1.450 Dollar j…

Der DAX zieht moderat an – Broker warten auf die EZB

Die Fed hat gesprochen, nun ist die EZB dran. Und die Briten gehen zur Wahl. Vor der großen Zollentscheidung am Sonntag greifen die Anleger moderat zu. Gibt es bis dahin einen Phase-1-Deal oder wer…

Aktie im Fokus: Deutsche Bank – Analysten setzen Kursziele zwischen 5 und 8 Euro

Die Aktie des DAX-Konzerns Deutsche Bank notierte am 16. August 2019 auf einem langfristigen Verlaufstief von 5,77 Euro. Bis zum 12. September 2019 stieg das Wertpapier dann bis auf ein letztes Hoc…

Aktie im Fokus: TUI – Wo lohnt wieder ein Einstieg?

Der weltgrößte Reisekonzern Tui hat unter dem Flugverbot des Mittelstreckenjets Boeing 737 MAX zu leiden. Der Nettogewinn von 727 Mio. Euro sackte auf 416,2 Mio. Euro ab, was einem Abschlag von kna…

EUR/USD auf dem Vormarsch!

Nun ist es amtlich. Die Federal Reserve lässt nach drei Zinssenkungen in Folge den Zinssatz unverändert. Nach der Bekanntgabe sank der EUR leicht konnte sich aber ganz schnell wieder stabilisieren …

Wirtschaftskalender: Einige Zinsentscheide und Wahlen in Großbritannien

0930 Uhr | SNB-Zinsentscheid Die Schweizerische Nationalbank ließ die Zinsen im September unverändert, senkte ihre gesamten Inflationsprognosen und erhöhte den Multiplikator für die Mindestreserven…

EURUSD Analyse: Übergeordnetes Anlaufziel 1,1150

EUR/USD Analyse mit Set-ups und Wochenausblick – für aktive Forex-TraderWochenanalyse (Betrachtungszeitraum 11.12.2019 – 17.12.2019)Rückblick (04.12.2019 – 10.12.2019)Der EURUSD bewegte sich zu Beg…

ifo Präsident Fuest: Finanztransaktionssteuer ist ein Schritt in die falsche Richtung

Der ifo-Präsident Clemens Fuest hat die geplante Finanztransaktionssteuer kritisiert. „Diese Steuer ist ein Beispiel für eine Politik, die vorgibt, Probleme zu lösen, sie aber tatsächlich eher vers…

Treiben die Bullen GBPCHF auf Jahreshochs?

GBPCHF hat das Potential die Marke von 1,30 zu brechen und das Jahreshoch zu testen.Während im CHFJPY weitere Zuwächse nicht sicher sind, sind die Bullen im italienischen Aktienindex IBEX 30 sehr a…