Amazon – Wunschanalyse

Ayondo Markets: Kursrakete wird zur Glaubensfrage
 

Verglichen mit den europäischen Aktienmärkten bleiben die US-Börsen sehr sportlich bewertet. Natürlich gilt es hier etwas genauer hinzuschauen, vor allem bei den Technologieaktien, für die Anleger trotz der jüngsten Korrektur noch tief in die Tasche greifen müssen. Bestes Beispiel ist Amazon.

Für das laufende Jahr rechnen Analysten mit einem Ergebnis von 1,60 Dollar. Damit liegt das KGV jenseits der 300er-Marke. Selbst bei einem für das kommende Jahr unterstellten kräftigen Anstieg auf 4,90 Dollar pro Aktie wäre der Faktor immer noch überdurchschnittlich hoch. Die Amazon-Aktie ist daher gerade unter Bewertungsaspekten ein heißes Eisen und eine Glaubensfrage, ob die erhofften Gewinnsteigerungen auch wirklich erzielt werden.
 

Hingegen kann der Blick auf den Kursverlauf durchweg überzeugen
Gegenüber dem Nasdaq 100 trumpfen die Papiere bereits seit Jahresbeginn mit einer klaren Outperformance auf und bietet somit Relative Stärke. Abgesehen von einer kleinen Konsolidierung im vergangenen Jahr weist die 200-Tage-Linie seit 2009 aufwärts und untermauert somit den langfristig intakten Aufwärtstrend. Nur der aktuell recht weite Abstand zum Durchschnitt von rund 28 Prozent bremst die Avancen auf der Oberseite.

Bereits in 2010 und 2013 gönnten sich die Papiere bei einer ähnlichen Differenz eine Atempause. Solange aber die kürzlich bestätigte erste Nachfragezone um 450 Dollar nicht unterschritten wird, bleiben die Aussichten bullish. Oberhalb von 540 Dollar dürfte ein neuer Aufwärtsimpuls erfolgen, neue Barrieren müssen sich dann erst noch ausbilden. Auch hier gilt es auf den Abstand zur 200-Tage-Linie zu achten. In den vergangenen Jahren war maximal Luft bis rund 35 Prozent. Anleger sollten zudem beachten, dass die Aktie oft große Kurslücken reißt, wenn die Bilanz vorgelegt wird. Die Zahlen zum dritten Quartal werden in rund fünf Wochen erwartet.

Größere Risiken sind aus charttechnischer Sicht hingegen nicht zu erkennen. Erst wenn der Kurs unter die 200-Tage-Linie fällt sowie das Ausbruchsniveau um 390 Dollar, trüben sich die Aussichten deutlich ein.
 

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Autor: Feingold Research

 

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