AUD/NZD: Bullen übernehmen psychologische Marke
IG: Fundamental geht es der australischen Volkswirtschaft immer besser. Steigende Rohstoffpreise könnten u.a. den australischen Dollar in diesem Jahr weiter beflügeln. Denn der Abbau und Export von Rohstoffen gilt als ein sehr bedeutender Wirtschaftszweig der australischen Volkswirtschaft.
In den vergangenen Jahren konnte erkannt werden, dass der Rohstoffsektor sowohl Fluch als auch Segen für die australische Volkswirtschaft ist. Zurecht kritisieren einige Ökonomen die Abhängigkeit vom Rohstoffsektor und die damit verbundene hohe Anfälligkeit des Landes auf Veränderungen der Rohstoffmärkte.
Fundamental und charttechnisch könnte der AUD bullisch Akzente setzen
Die fundamentale Situation der Volkswirtschaft wird auch charttechnisch im Devisenkurs erkenntlich. Der australische Dollar startet positiv in die letzte Handelswoche des Monats. Das Währungspaar wird aktuell auf 1,1039 NZD taxiert (zum Kurs Rechner AUD NZD). Damit liegt der Kurs rund 0,15 Prozentpunkte höher als am Vortag.
Nachdem das Devisenpaar einen Ausbruch aus dem übergeordneten Aufwärtstrend im Dezember 2017 erfahren hatte, tendierte anschließend der Kurs in einer kurzfristigen Seitwärtsphase zwischen 1,1127 NZD und 1,0837 NZD. In dieser Seitwärtsphase konnten die Bären einen zweimaligen Test der 200-Tage-Gleitenden-Durchschnittslinie erreichen.
Die Bullen konnten jedoch Schlimmeres verhindern. In der vergangenen Handelswoche konnten die Bullen erste starke bullische Akzente setzten. Mit der Übernahme des 38,20-%-Fibonacci-Retracement bei 1,0927 NZD und der psychologischen Marke von 1,10 NZD sowie dem aktuellen Kampf um die Übernahme der 100-Tage-Gleitenden Durchschnittslinie zeigen die Bullen dass sie gewollt sind, die Rallye fortzusetzten.
100-Tage-Durchschnitt steht im Fokus
Gelingt es den Bullen auf Schlusskursbasis die 100-Tage-Gleitende-Durchschnittslinie sowie das obere Keltner-Band bei 1,1039 NZD erfolgreich zu übernehmen könnten die Bullen als nächstes Kursziel das 23,60-%-Fibonacci-Retracement bei 1,1067 NZD anvisieren.
Eine Rückeroberung dieser wichtigen Marke könnte die Bullenrallye beschleunigen. Ein gleichzeitiges Anziehen des Relativen-Stärke-Index in den überkauften Bereich könnte sogar die nächste psychologische Marke von 1,11 NZD ins Spiel bringen. Kommen die Bären hier nicht den Bullen in die Quere, könnte mit einem Ausbruch aus der dreimonatigen Seitwärtsphase bei 1,11276 NZD ein Quartalshoch erreicht werden.
Die Bären bleiben nichtsdestotrotz nicht ungefährlich. Ein konsequenter Rückfall unter die 100-Tage-Gleitende-Durchschnittslinie könnte die Bären wieder ins Spiel bringen. Die Bullenrallye könnte dann weiter in einer Seitwärtsphase hängen bleiben oder gar bei einem Fall unterhalb der mittleren Keltner-Linie bei 1,0972 NZD in Richtung der 200-Tage-Gleitende-Durchschnittslinie gelangen.

Chart erstellt mit IG Charts (AUD/NZD-Tageschart)
Autor: Timo Emden, Head of DailyFX Germany
Weitere Meldungen:
NZD/JPY Trading-Idee: Short bei 79,833
DAX: Koalitionsgespräche nehmen Fahrt auf
Dow Jones: 27.000-Punkte-Marke in Sicht
Disclaimer & Risikohinweis
72% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter.
Diese Inhalte stellen keine Finanzanalyse dar. Es handelt sich um eine Werbemitteilung, welche nicht allen gesetzlichen Vorschriften zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen genügt und keinem Handelsverbot vor der Veröffentlichung der Analysen unterliegen. Diese Information wurde von IG Europe GmbH und IG Markets Ltd (zusammen IG) bereitgestellt. IG bietet ausschließlich eine beratungsfreie Dienstleistung. Der Inhalt dieser Werbemitteilung stellt keine Anlageberatung bzw. Anlageempfehlung (und darf nicht als solche verstanden werden) und stellt keinesfalls eine Aufforderung zum Erwerb von jeglichen Finanzinstrumenten dar. Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. IG haftet nicht für Folgeschäden, welche eventuell auf einzelne Kommentare und Aussagen zurückzuführen wären und übernimmt keine Gewähr in Bezug auf Vollständigkeit und Richtigkeit des Inhaltes. Folglich trägt der Anleger vollkommen alleinverantwortlich das Risiko für einzelne Anlageentscheidungen. CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.
Themen im Artikel
Infos über IG Europe
IG ist einer der führender Anbieter für professionelle Trading-Lösungen. IG ist bereits seit 50 Jahren am Markt und bietet seinen Kunden neben CFDs zahlreiche weitere Trading-Instrumente an. Dazu zählen auch Knock-Outs (Knock-Out Optionen) und klassischen Optionen, die 24 Stunden am Tag, fünf ...
IG Europe Nachrichten
-
Goldpreis: Nach der EZB ist vor der Fed
Für Goldanleger könnte insgesamt eine zufriedenstellende Handelswoche zu Ende gehen. Neben der Veröffentlichung neuer US-Inflationsdaten sorgte auch die EZB-Sitzung für Aufsehen. Nun dürften sich Anleger...
-
Bitcoin: Anleger setzen erneut zum Sprung auf 100.000 Dollar an
Der Bitcoin hält sich weiter in Reichweite der 100.000-Dollar-Marke auf. Am Markt herrscht die berüchtigte Ruhe vor dem Sturm. Der Geduldsfaden scheint allerdings bereits strapaziert....
-
Anleger aufgepasst! Umstrittene Verlustbeschränkung wird abgeschafft
Doppelt gute Nachrichten für Anleger und Trader: Zum einen können sie ab sofort wieder Verluste aus Termingeschäften in vollem Umfang mit Gewinnen aus Kapitalanlagen verrechnen....
-
Interview mit IG Europe über über die wichtigsten Trading-Strategien und den Auswirkungen von Handelskosten auf den Tradingerfolg
Wie in allen Bereichen der Geldanlage spielt der Faktor „Kosten“ auch beim kurzfristigen Handel eine entscheidende Rolle. Aber wie groß ist der Einfluss von Kosten...
-
Auswirkungen der US-Präsidentschaftswahlen auf die Entwicklung am Aktien- und Anleihenmarkt
IG: US-Präsidentschaftswahlen sind nicht nur ein wichtiges politisches Ereignis, sondern wirken sich auch in hohem Maße auf den Aktienmarkt aus. Historisch gesehen haben sich die...










