Bei diesen Aktien greifen Fondsmanager zu

TriveAbgerechnet wird bekanntlich zum Schluss. Lässt man die vergangenen Wochen Revue passieren, so ist festzustellen, dass die europäischen Aktienmärkte eine Renaissance erleben.

Der EuroStoxx50 muss sich mit einem Plus von 14% seit Ende Oktober nicht vor dem S&P 500 verstecken – und das ganz ohne Tech-Giganten.

Zu den besseren Aktienindizes zählte zuletzt auch der DAX, der mit 17.000 Punkten sogar ein Allzeithoch markierte.

Dies gilt allerdings nur für den Performance-Index, der im Fokus der Medien steht. Dem international vergleichbaren DAX-Kursindex fehlen noch rund drei Prozent.

Seit Jahresbeginn leuchtet ein Plus von 20% auf, das wäre das beste Jahresergebnis seit 2019, als der DAX um 25% zulegte.

Der Löwenanteil davon entfällt natürlich auf die Rally seit Ende Oktober. Rund 15% Kursplus in 34 Handelstagen sind selbst für eine Aktie ambitioniert.

Aber auch beim DAX sind solche Phasen nicht so selten, wie oft geschrieben wird.

Zuletzt gab es einen solchen Sprung im November 2022, davor im Dezember 2020.

 

Gutes viertes Quartal

Diese auffällige Häufung im vierten Quartal mag Zufall sein, kann aber auch auf einem einfachen Phänomen beruhen: Gewinner ziehen frisches Kapital an, Verlierer werden gemieden.

Gerade zum Jahresende, wenn Fondsmanager ihren Kunden Rechenschaft ablegen müssen, will jeder die stärksten Aktien im Depot haben.

Mit SAP auf Platz vier seit Jahresbeginn steht ausgerechnet die Aktie mit der höchsten Indexgewichtung auf der Gewinnerliste.

Nicht minder wichtig für den DAX war die 40-prozentige Kursrallye der Siemens-Aktie.

SAP und Siemens gehören zudem zu den wenigen Werten, die wie der DAX ihre Allzeithochs in diesem Jahr weiter ausbauen konnten.

Nur neun der 40 Blue Chips sind in neue Kursdimensionen vorgestoßen, während bei Lieblingen wie Mercedes-Benz das Rekordhoch aus dem Jahr 1998 stammt und die Aktie immer noch einen satten Abschlag von 40% aufweist.

 

Quelle: ProRealTime.com

Quelle: ProRealTime.com

 

Auch die Markttechnik mahnt zumindest zur Vorsicht. Ende November konnten mit Ausnahme von Bayer alle DAX-Werte ihren Monatsdurchschnitt halten.

Seitdem ist der Markt zwar von 16.000 auf 17.000 gestiegen, aber die Quote ist auf 80% gesunken.

Das bedeutet: Immer weniger DAX-Werte halten ihren Monatsdurchschnitt, der Index selbst ist aber gestiegen und profitiert damit vor allem von den Schwergewichten.

 

Fazit

Es scheint fast so, als ob die sonst starke zweite Dezemberhälfte vorgezogen wurde und nun eine kurzfristige Abkühlung bevorsteht.

 

DAX – Interaktiver Chart

 

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