Bitcoin, Ripple, Litecoin, Ethereum: Kurse hoppeln weiter abwärts

IG: Auch ein Blick auf das abgeschlossene Quartal verheißt nichts Gutes für den Kryptoassetmarkt. Betrachtet man die Kursverluste der größten vier Kryptoassets, für die gesamten drei Monatszeitraum, so fällt auf das alle vier Token erhebliche Verluste verzeichnen mussten. Der bankennahe Token Ripple musste sogar weit mehr einstecken als die anderen drei Kryptoassets. Das starke Bärenquartal könnte nun zu seinem Hohepunkt gekommen sein. Hierfür fehlen jedoch aktuell charttechnische Hinweise.

Das erste Quartal 2018 ist zu Ende und nun?


Quelle: DailyFX Research

Die BTC-Familie – Ein Quartalsvergleich

Der digitale Leitwolf Bitcoin hat nicht nur andere kryptografische Token mit nach unten gezogen, sondern auch eigene Familienangehörige haben kräftig darunter zu leiden. Im Quartalsvergleich wird in der folgenden Darstellung deutlich, dass die aus der Hard-Fork entstandenen Bitcoin-Angehörigen Bitcoin Cash (BCH) und Bitcoin Gold (BTG) weit mehr einbüßen mussten als ihr Familienoberhaupt. Dies zeigt dass der Bitcoin weiterhin als das Zugpferd des Kryptoassetmarkt angesehen werden kann. Hustet der Bitcoin, haben andere Kryptoassets die Grippe.

„Hustet der Bitcoin, haben BCH und BTG die Grippe“


Quelle: DailyFX Research

Bitcoin – Chartanalyse: Bitcoin-Future Verfallstag könnte den Stein ins Rollen gebracht haben

Der am vergangenen Donnerstag verfallene Bitcoin-Future der CME für den Monat März könnte den weiteren Abwärtsdruck befeuert haben. Seit dem Verfall des kleineren Bitcoin-Futures der CBOE am 14.März 2018 kam es zu keinen größeren Abverkauf als am Verfallstag des großen CME-Futures.

Der digitale Leitwolf verlor rund 14 Prozentpunkte am vergangenen Donnerstag und löste weitere Abverkäufe aus. Seit der Einführung des Bitcoin-Futures sind immer wieder kurz vor dem Verfall der Terminkontrakte Kursrückgänge zu verzeichnen. Dies könnte drauf hindeuten, dass der BTC-Future einen wesentlichen Einfluss auf das Underlying hat.

Horizontale Unterstützung bei 7.200 US-Dollar wurde durchbrochen

Mit dem Verfall des CME-Terminkontraktes für den Monat März verstärkte sich der Verkaufsdruck. Dieser erreichte bereits im Handel am Donnerstag den mittelfristigen Unterstützungsbereich bei 7.200 US-Dollar. Mit Beginn der Osterfeiertage am Freitag setzte sich die Abwärtsfahrt bei geringem Handelsvolumen fort. Die Bullen konnten nun drei Handelstage hintereinander auf Schlusskursbasis nicht die 7.200-US-Dollar-Marke zurückgewinnen.

Die Bären könnten nun ermutigt sein des Verlaufstiefs vom 6.Februar 2018 bei 5.931 US-Dollar anzugreifen. Gelingt den Bullen eine rasche Gegenbewegung, so könnte das aktuelle Kursniveau zu einem Trendumkehrpunkt avancieren. Aktuell wird der digitale Leitwolf vom Brokerhaus IG Markets auf 6958 US-Dollar taxiert. Damit liegt der Kurs rund 1,28 Prozentpunkte höher als am Vortag aber 25 Prozent tiefer als vor einer Woche.

RSI auf dem Weg gen überverkaufte Zone

Bei Betrachtung des Relativen-Stärke-Index fällt auf, dass der Oszillator derzeit mit dem überverkauften Bereich liebäugelt. Der RSI ist seit dem Verlaufstief vom 06.02.2018 nicht mehr in diesem Bereich gewesen. Der Indikator konnte sich relativ schnell aus diesem Bereich befreien und zu einer Gegenoffensive blasen. Sollte den Bären nun die Luft ausgehen und das Handelsvolumen wieder ansteigen, so könnte tatsächlich zumindest kurzfristig der Kurs wieder von den Bullen beflügelt werden.

Bitcoin (BTC) auf Tagesbasis


Quelle: IG Handelsplattform

Weitere Analysen zu Bitcoin & Co:
Bitcoin fällt weiter
Ethereum: Bullen verlieren wichtige Kursmarken
Ethereum: Kampf um 600-US-Dollar-Marke dauert an

Disclaimer

Diese Inhalte stellen keine Finanzanalyse dar. Es handelt sich um eine Werbemitteilung, welche nicht allen gesetzlichen Vorschriften zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen genügt und keinem Handelsverbot vor der Veröffentlichung der Analysen unterliegen. Diese Information wurde von IG Europe GmbH und IG Markets Ltd (zusammen IG) bereitgestellt. IG bietet ausschließlich eine beratungsfreie Dienstleistung. Der Inhalt dieser Werbemitteilung stellt keine Anlageberatung bzw. Anlageempfehlung (und darf nicht als solche verstanden werden) und stellt keinesfalls eine Aufforderung zum Erwerb von jeglichen Finanzinstrumenten dar. Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. IG haftet nicht für Folgeschäden, welche eventuell auf einzelne Kommentare und Aussagen zurückzuführen wären und übernimmt keine Gewähr in Bezug auf Vollständigkeit und Richtigkeit des Inhaltes. Folglich trägt der Anleger vollkommen alleinverantwortlich das Risiko für einzelne Anlageentscheidungen. CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 76% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Weitere News Beiträge Weitere News Beiträge