Börse Stuttgart: Rund 7,6 Milliarden Euro Monatsumsatz im Oktober

Im Oktober 2013 setzte die Börse Stuttgart nach Orderbuchstatistik rund 7,6 Milliarden Euro um. Damit stieg der Umsatz um rund 9 Prozent im Vergleich zum Vormonat.

Der Hauptteil des Umsatzes entfiel auf verbriefte Derivate mit einem Handelsvolumen von rund 3,4 Milliarden Euro. Dies entspricht einem Plus von über 15 Prozent im Vergleich zum Vormonat. Dabei wurde der Löwenanteil von knapp 2,2 Milliarden Euro im Handel mit Anlageprodukten erzielt – eine Steigerung von über 20 Prozent gegenüber September. Hebelprodukte trugen über 1,2 Milliarden Euro zum Gesamtumsatz bei.

Im Anleihenhandel wurden im Oktober rund 2 Milliarden Euro umgesetzt. Damit lag das Handelsvolumen nahezu auf dem Niveau des Vormonats. Ein Umsatzanstieg von über 10 Prozent im Vergleich zum Vormonat war bei Corporate Bonds zu verzeichnen, die im Oktober rund 803 Millionen Euro zum Handelsvolumen beitrugen.

Der Orderbuchumsatz im Aktienhandel belief sich im Oktober auf rund 1,4 Milliarden Euro. Damit stieg das Handelsvolumen im Vergleich zum Vormonat um über 11 Prozent und gegenüber dem Vorjahresmonat sogar um rund 54 Prozent. Deutsche Aktien steuerten über 1 Milliarde Euro und ausländische Werte rund 377 Millionen Euro zum Gesamtumsatz bei.

Im Fondshandel setzte die Börse Stuttgart im abgelaufenen Monat rund 755 Millionen Euro um – ein Zuwachs von rund 6 Prozent im Vergleich zum Vormonat. Mit Investmentfondsanteilen wurden rund 88 Millionen Euro umgesetzt, mit Exchange Traded Products (ETPs) rund 667 Millionen Euro.

Hinweise zur Monatsstatistik:
Die Monatsstatistik der Börse Stuttgart wird auf Basis des Orderbuchumsatzes ausgewiesen. Damit werden alle Umsätze der gehandelten Wertpapiere für jeden Handelstag nachvollziehbar und überprüfbar dokumentiert. Die Erfassung der Wertpapiergeschäfte nach Orderbuch wird von allen intermediär gestützten deutschen Börsenplätzen angewendet und dient als Vergleichsbasis der Handelsumsätze. Für die Anlageklasse der verbrieften Derivate ermittelt die Börse Stuttgart zudem die Handelsumsätze nach ausgeführtem Kundenordervolumen und übermittelt diese an den Deutschen Derivate Verband (DDV). Damit ist die Vergleichbarkeit unterschiedlicher Handelsplätze auch bei verbrieften Derivaten gewährleistet.

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