Börse Stuttgart setzt im Januar 9,7 Milliarden Euro um

Börse Stuttgart: Im Januar 2014 hat die Börse Stuttgart nach Orderbuchstatistik 9,7 Milliarden Euro umgesetzt. Damit war der Januar der Monat mit dem höchsten Handelsvolumen seit August 2011. Im Vergleich zum Vormonat legte der Umsatz aufgrund von ausgeprägten Marktbewegungen um rund 41 Prozent zu. Auch im Vergleich zum Vorjahresmonat stieg das Handelsvolumen im Januar um knapp 12 Prozent.

Die größten Zuwächse wurden im Handel mit verbrieften Derivaten verzeichnet – der Umsatz stieg gegenüber dem Vormonat um fast 50 Prozent auf rund 4,5 Milliarden Euro. Der Umsatz bei Anlageprodukten wuchs dabei um rund 35 Prozent auf über 2,4 Milliarden Euro. Besonders gefragt waren Discount-Zertifikate, bei denen sich das Handelsvolumen im Vergleich zum Dezember auf über 1 Milliarde Euro verdoppelte. Der Umsatz im Handel mit Hebelprodukten stieg gegenüber dem Vormonat um mehr als 71 Prozent auf rund 2,1 Milliarden Euro.

Im Aktienhandel gab es im Januar einen neuen Umsatzrekord: Das Handelsvolumen lag mit rund 1,8 Milliarden Euro mehr als 41 Prozent über dem Wert im Dezember und 37 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Dabei entfielen über 1,3 Milliarden Euro auf Inlandsaktien, Auslandsaktien steuerten über 465 Millionen Euro zum Gesamtumsatz bei.

Der Anleihenhandel verzeichnete im Januar einen Umsatz von über 2,4 Milliarden Euro. Damit stieg das Handelsvolumen gegenüber Dezember um rund 28 Prozent. Der größte Teil des Umsatzes entfiel mit rund 1,5 Milliarden Euro auf Corporate Bonds.

Der Fondshandel trug im Januar 996 Millionen Euro zum Gesamtumsatz bei, über 40 Prozent mehr als im Dezember. Der Löwenanteil von rund 854 Millionen Euro wurde im Handel mit Exchange Traded Products (ETPs) erzielt. Mit Investmentfondsanteilen wurden rund 142 Millionen Euro umgesetzt.

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