Brent Rohöl: OPEC+ mit Uneinigkeit

ActivTrades: Die OPEC+ signalisierten in den letzten Handelstagen Uneinigkeit. Ein neues Meeting wurde bis dato nicht angesetzt – damit hat man sich erst einmal auf unbestimmte Zeit vertagt. Aufgrund dieser Sachlage gab es auch erst einmal keinerlei Änderungen an den gegenwärtigen Regelungen zu künftigen Förderquoten und zuvor verabredeten Förderkürzungen.

OPEC-Offizielle, wie beispielsweise der irakische Ölminister, deuteten aber darauf hin, eine baldige Einigung anpeilen zu wollen. Was man insgesamt vermeiden will, ist ein Preiskrieg. Zumindest der irakische Ölminister sprach sich für die Verlängerung der gegenwärtigen Regelungen mit schrittweisen Rücknahmen der Produktionskürzungen bis zum Ende des Jahres 2022 aus.

Die OPEC+ hatten sich in 2020 ursprünglich geeinigt, die tägliche Förderung von Rohöl von Mai 2020 bis April 2022 um rund 10 Millionne Fass pro Tag zu kürzen.

Die Position der Vereinigten Arabischen Emirate gilt bis dato als ein Hindernis. Die VAE wollen zwar die Pläne der OPEC+ mittragen, die ein schrittweises Erhöhen der täglichen Produktion von 400.000 Fass von August bis Dezember 2021 umfassen, aber wollen nicht an den restlichen Produktionskürzungen bis zum Ende des Jahres 2022 festhalten.

Eine Einigung gilt aktuell zwar als schwierig, doch keinesfalls als unmöglich. In irgendeiner Form werden sich die OPEC+-Länder möglicherweise durchlavieren und dies dürfte dann für den Rohölpreis erst einmal belastend werden.

Diese Einschätzung zu etwaig fallenden Preisen teilte Dan Brouillette (ehemaliger US-Energieminister) nicht. Er ging in einem aktuellen Interview mit CNBC davon aus, dass der Ölpreis sogar leicht die Marke von 100 US-Dollar oder gar darüber erreichen könne.

Im Falle von weiterer Uneinigkeit könnte aber auch das OPEC+-Bündnis zerfallen und jedes Förderland wieder seine eigenen Förderquoten festlegen. Dies könnte dann zu einem Kollaps des Rohölpreises führen, so Brouillette.

 

 

Brent Rohöl – der Blick in den Chart

Die hier vorliegende Analyse erfolgt am CFD auf den an der Terminbörse ICE (Intercontinental Exchange) gehandelten Brent Crude Oil Spot (aufgrund der längerfristigen Kurshistorie) im Wochenchartbild.

Ausgehend vom letzten für die Analyse hier relevanten Zwischenhoch des 30. September 2018 bei 81,99 US-Dollar bis zum Zwischentief des 19. April 2020 bei 19,35 US-Dollar, wären die übergeordneten Ziele für die Bullen und Bären näher zu definieren.

Die webbasierte Handelsplattform „ActivTrader“ wirft hierbei die Fibonacci-Retracements und Fibonacci-Projektionen aus, die zur Ermittlung der Ziele zur Ober- und Unterseite herangezogen werden können.

Die Widerstände wären bei den Marken von 81,99 US-Dollar (100.00%), 96,79 US-Dollar (123.60%) und 106,04 US-Dollar (138.20%) auszumachen.

Die Unterstützungen kämen bei 67,20 US-Dollar (76.40%), 58,14 US-Dollar (61.80%) und 50,55 US-Dollar (50.00%) in Frage.

Die 100er-EMA schwebt zum Zeitpunkt dieser Analyse knapp unterhalb des 61.80%igen Fibonacci-Retracements von 67,20 US-Dollar (insgesamt würde dies vom derzeitigen Kursniveau einem Abschlag von rund 10 US-Dollar je Fass bedeuten). Die EMA200 liegt bei rund 53,70 US-Dollar. Der Relative-Strength-Index (RSI) indiziert aktuell eine deutlich technisch überkaufte Lage.

 

Brent Wochenchart; Quelle: ActivTrader

Brent Wochenchart; Quelle: ActivTrader

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