comdirect Brokerage Index: Anhaltende Unsicherheit bewegt Handelsaktivitäten der Privatanleger

comdirect: Die anhaltende Unsicherheit an der Börse spiegelt sich auch im comdirect Brokerage Index wider: Der Index stieg im November von 95,6 auf 105,3 Punkte an. Ein Wert über 100 zeigt, dass Anleger in diesem Monat mehr gekauft als verkauft haben. Die Anlageklasse der Aktien stieg von 109,9 auf 123,9 Punkte an und liegt damit klar im Kaufbereich.

Renten sanken stark auf 56,6 Punkte. Damit befanden sich sowohl Renten als auch Fonds nach wie vor auf sehr niedrigen Werten und werden von den Privatanlegern überwiegend verkauft. „Die comdirect Kunden bauen Anlageklassen mit langem Horizont sukzessive ab und bevorzugen Wertpapiere mit kurzen Laufzeiten wie Aktien und Derivate“, sagt Andreas Lipkow, Marktexperte bei comdirect.

Die Anleger handeln weiterhin viel über alle Anlageklassen hinweg.

  • Wirecard, Amazon und Apple auf den Plätzen eins bis drei sowohl bei den Top-Käufen als auch den Top-Verkäufen
  • Renten und Fonds werden verkauft, Aktien und Derivate gekauft
  • Indexstand November: 105,3 Punkte

 

 

Berichtsaison im November hat starke Auswirkungen auf Handelsaktivitäten

Eine Besonderheit zeigte sich mit Blick auf die meistgekauften sowie verkauften Aktientitel im November: Wirecard, Amazon und Apple standen sowohl auf den Plätzen eins bis drei der Top-Käufe als auch der Top-Verkäufe. „Alle drei Aktientitel haben im November Zahlen veröffentlicht, die nicht die Erwartungen der Anleger erfüllten. Das hat zu volatilen Kursen und zu interessanten Einstiegsmöglichkeiten für kurzfristige Anleger geführt“, erklärt Lipkow.

BASF folgte auf dem vierten Platz der meistgekauften Aktien. „Hier sehen wir erste zaghafte antizyklische Käufe, nachdem BASF zuvor starke Kursverluste hinnehmen musste. Auch auf Grund der hohen Dividendenrendite stand BASF auf der Kaufliste“, sagt Lipkow. Auf Platz fünf der Top-Käufe stand Daimler.

Die Deutsche Telekom befand sich im November auf Platz vier der meistverkauften Aktien. „Die Telekom-Aktie hat sich im Verhältnis zum Gesamtmarkt gut entwickelt. Das haben die comdirect Kunden genutzt, um Gewinne zu realisieren“, erläutert Lipkow und fügt hinzu: „Eine ähnliche Entwicklung sieht man beim Pharmakonzern Evotec auf Platz fünf der Top-Verkäufe.“

 

 

Der comdirect Brokerage Index im Detail

November 2018

Oktober 2018

Index gesamt

105,3

95,6

Aktien

123,9

109,9

Fonds (ohne Sparpläne)

55,2

52,5

Zertifikate

113,4

100,9

Optionsscheine

102,0

99,5

Renten

56,6

75,1

 

 

Hintergrund comdirect Brokerage Index

Der comdirect Brokerage Index erscheint monatlich. Die Daten zur Berechnung des Index sind repräsentativ für das Verhalten der Privatanleger in Deutschland. Ein Indexstand über 100 Punkten zeigt an, dass im betrachteten Monat im Vergleich zum Referenzzeitraum Wertpapiere eher gekauft wurden. Ein Stand unter 100 Punkten zeigt im Vergleich zum Referenzzeitraum an, dass Wertpapiere eher verkauft wurden. Für die Berechnung des Indexwertes werden die Wertpapierkäufe den -verkäufen der rund 1,3 Millionen Depotkunden der comdirect bank AG gegenübergestellt und mit dem Durchschnitt des vorangegangenen Jahres verglichen. Beim Gesamtindex werden die Wertpapierklassen Aktien, Fonds, Zertifikate, Renten und Optionsscheine entsprechend ihres Anteils an den Gesamtorderzahlen berücksichtigt. Ein Indexwert für jede einzelne Anlageform wird jeweils gesondert berechnet. Weitere Informationen zum comdirect Brokerage Index und zur Methodik finden Sie in einem Factsheet, das wir Ihnen gerne zusenden.

 


Disclaimer

CFDs (Contracts for Difference) sind komplexe Finanzinstrumente und bergen aufgrund der Hebelwirkung ein hohes Risiko für Ihr eingesetztes Kapital. 78% der Privatanleger verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Stellen Sie daher sicher, daß Sie die Funktionsweise von CFDs verstehen und sich das Risiko eines Verlustes leisten können.

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