DAX: Aktienmärkte weiter unter Druck

XTB

  • Europäische Indizes verlieren nach schlechter Stimmung an den asiatischen Märkten weiter an Wert
  • Zurückgehende Rohstoffpreise setzen Energiesektor unter Druck
  • DAX® (DE30 in der xStation 5) testet erneut einen wichtigen Unterstützungsbereich
  • RWE-Aktie (RWE.DE) verliert nach Herabstufung der Santander Bank an Wert


Am Mittwoch hat sich die Stimmung an den Aktienmärkten weiterhin verschlechtert. Durch den Rückgang der Rohstoffpreise geraten insbesondere Aktien aus dem Energiesektor unter Druck.

Nennenswert ist außerdem, dass an der Wall Street die Aktien von GE (GE.US) an die Verluste vom Dienstag anknüpfen. Die europäischen Marktteilnehmer könnten ebenfalls auf den stärkeren Euro reagieren, was sich auf die Gewinne der Exporteure auswirken würde.


DE30 bewegt sich wieder in der Nähe einer wichtigen Unterstützungszone. Stärkere Verkaufsimpulse könnten die Chancen eines Durchbruchs erhöhen. Quelle: xStation 5


Wenn man einen Blick auf den Tageschart vom DE30 wirft, ist zu erkennen, dass die Bullen nicht in der Lage waren das 23,6% Fibonacci-Retracement zu verteidigen. Der Unterstützungsbereich von 12.945 Punkten wird nun erneut getestet.

Weitere Verkaufsimpulse könnten möglicherweise zu einem Durchbruch führen. Angesichts der Bedeutung, die dieser Unterstützungszone in den letzten Monate zugesprochen wurde, hätten weitere Abwärtsbewegungen schwere Konsequenzen.

Die nächste wichtige Unterstützung liegt knapp 400 Punkte weiter unten. Der heutige Schlusskurs könnte daher über die zukünftige Entwicklung des deutschen Leitindex entscheiden.

An den asiatischen Märkten geriet insbesondere der Nikkei (JAP225) weiter unter Druck. Der Index verlor am Mittwochmorgen 1,57%. Dies ist der sechste Tag in Folge, an dem der Markt seine Abwärtsbewegung fortsetzt – der stärkste Rückgang seit Mai 2016.

Über Nacht gab es enttäuschende Daten zum BIP-Wachstum (Q3) aus Japan. Allerdings ist hinzuzufügen, dass die Veröffentlichung allein nicht eine solch massive Abwärtsphase rechtfertigt. Andere Indizes verloren ebenfalls an Wert: der australische S&P/ASX200 (AUS200) fiel knapp 0,60% und der Hang Seng CE (CHNComp) um 1,63%.  

 

Am Dienstag waren vor allem die Bergau- und ölbezogenen Aktien die klaren Verlierer. Grund hierfür war der Preiseinbruch beim Öl nach dem schwachen IEA-Bericht. Die Behörde korrigierte ihre Nachfrageprognose und warnte davor, dass der globale Markt weiter mit einem Überangebot zu kämpfen hat.

Außerdem gibt es zunehmende Sorgen hinsichtlich der amerikanischen Steuerreform. Der Kongress wird am kommenden Donnerstag über den Gesetzentwurf abstimmen, der Senat ist allerdings noch weit von einem Kompromiss entfernt.

Einer der größten Verlierer an den europäischen Märkten ist der DAX® (DE30), der knapp 1% an Wert verlor. Der französische CAC40 (FRA40) fiel um 0,50% und der britische FTSE100 (UK100) um 0,30%.

 

Unternehmensnachrichten

Die Santander Bank stuft ihre Empfehlung für die RWE-Aktie von “Buy” auf “Hold” herab. Allerdings erhöht sie das langfristige Kursziel des deutschen Energieversorgers von 20,16 EUR auf 23,23 EUR. Dies entspricht einem Kurspotenzial von 11%.

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