DAX Analyse: Warten auf neue Jahreshochs

Admiral MarketsDer DAX ging am Montagmorgen der vergangenen Handelswoche bei 13.174 Punkten in den vorbörslichen Handel. Er startete damit 138 Punkte über der ersten vorbörslichen Notierung am Montag der Vorwoche, aber 88 Punkte unter dem Wochenschluss am Freitagabend der Vorwoche. Gleich am Montag ging es in Richtung der 13.150 Punkte-Marke, die knapp unterschritten wurde. Der DAX konnte sich aber bis zum Handelsschluss am Montagabend wieder in Richtung der 13.200 Punkte schieben und auch über diesem Level aus dem Tageshandel gehen. Am Dienstag setzte sich die Aufwärtsbewegung fort: Die Bullen schafften es am Abend ein neues Jahreshoch zu formatieren. Es gelang ihnen aber nicht, den DAX über der 13.300 Punkte-Marke zu etablieren. Am Mittwoch setzte sich zunächst Schwäche durch.

Der DAX lief das Tief vom Montag an und unterschritt dieses um einige Punkte. Die Bullen sorgten aber dafür, dass dieser Rücksetzer zeitnah zurückgekauft wurde. Sie scheiterten aber, den DAX in Richtung der 13.250 Punkte zu schieben. Am Donnerstag ging es erneut unter die 13.200 Punkte, wobei erst am Freitag wieder Notierungen über der 13.200 Punkte abgebildet wurden. Der Index ging auch über diesem Level aus dem Tageshandel.

Das Wochenhoch liegt knapp über dem Level der Vorwoche. Das Wochentief ebenso, aber deutlich über der 13.100 Punkte-Marke. Der DAX hat es somit nicht geschafft, sich wesentlich weiter zu schieben. Das kommt auch in der Range von 173 Punkte zum Ausdruck, die nicht die kleinste im Jahr 2019 war. In diesem Jahr wurden acht Handelswoche mit einer Range unter 200 Punkten formatiert.

Nach fünf Gewinnwochen wurde in dieser Woche ein kleiner Wochenverlust ausgewiesen, der vierte innerhalb der letzten 11 Handelswochen.

Stichtagsbezogen liegt der Index gut 1.900 Punkte über dem Level des Vorjahres.

 


 

Wir hatten in unserem Setup auf der Oberseite erwartet, dass der DAX mit dem Überschreiten der 13.303/05 Punkte weiter bis an die 13.309/11 Punkte laufen könnte.

Diese Bewegung hat sich eingestellt, das Anlaufziel wurde perfekt getroffen, das Setup hat damit sehr gut gegriffen.

Die Rücksetzer gingen mit dem Unterschreiten der 13.151/49 Punkte ebenfalls exakt an unsere nächste Anlaufmarke bei 13.138/36 Punkte.

Damit hat das Setup sehr gut gepasst.

 

 

DAX Wochenausblick - aktuelle Analyse 18.11.2019

Aktuelle Analyse, Wochenausblick und Setups für den deutschen Leitindex DAX – Chartanalyse für aktive Trader

 


 

DAX 2019 Statistik
Wochenhoch Wochentief Wochenschluss Wochenergebnis Wochenrange
36/2019 12.206 11.866 12.173 218 340
37/2019 12.496 12.178 12.454 281 318
38/2019 12.491 12.301 12.404 -50 190
39/2019 12.441 12.140 12.329 -75 301
40/2019 12.496 11.821 12.064 -265 675
41/2019 12.555 11.916 12.467 403 639
42/2019 12.815 12.387 12.655 188 428
43/2019 12.915 12.644 12.889 234 271
44/2019 12.992 12.793 12.979 90 199
45/2019 13.303 13.015 13.262 283 288
46/2019 13.309 13.136 13.239 -23 173
Durchschnittliche Range 2019 293

 

DAX – Wie könnte es weitergehen:

  • DAX-WS 13.248/69/94…..13.318/43/68/88…..13.406/78….13.544….13.635
  • DAX-US: 13.173/51/33/03…..13.060/22….12.987/15

 

Die wichtigsten Marken auf Basis unseres DAX Setups:

  • Intraday-Day-Marke 13.339 und 13.140
  • Tagesschlussmarken 13.427 und 13.039
  • Break1 Bull (WochenSchluss) (12.674)
  • Break2 Bull (MonatsSchluss) (13.135)
  • Boxbereich 13.790 bis 6.669
  • Zyklische Bewegungen 2020 – 2033
  • Range 16.722 bis 1.778

 

DAX Chartcheck – Betrachtung im 4h Chart:

Nachdem der DAX in der Vorwoche, nach Tagen der Seitwärtsbewegung einen Stock höher gestiegen ist, hat sich in dieser Handelswoche wieder Langeweile bereitgemacht. Der Index ist erneut auf der Stelle getreten. Es ging übergeordnet in einer engen Box seitwärts. Nach wie vor ist es so, dass die Bullen noch nicht wollen und die Bären (noch) nicht können. Aktuell bewegt sich der DAX noch über der SMA20 (aktuell bei 13.227 Punkte) und über der SMA50 (aktuell bei 13.210 Punkten). In der Vergangenheit hat es häufig vergleichbare Muster gegeben, die fast immer nach oben aufgelöst wurden.

Sollte sich dies auch jetzt einstellen, sollte der DAX am besten gleich zu Wochenbeginn in Richtung der 13.300 Punkte laufen und sich über diesem Level festsetzen.

Dann hätten die Bullen die Chance die letzten 300 Punkte zum Allzeithoch zu nehmen. Voraussetzung für dieses Szenario ist, dass der DAX über der SMA20/50 bleibt.

 


 

Rutscht der DAX aber unter die SMA20/50, insbesondere auf Tagesschlussbasis würde sich das Chartbild eintrüben.

Dann wären die Bären wieder im Spiel. Sollte der Tagesschluss am Folgetag bestätigt werden, könnten sich weitere Rücksetzer einstellen, die übergeordnet bis in den Bereich der SMA200 (aktuell bei 12.725 Punkten) gehen könnten.

 

Fazit: Der DAX könnte in der kommenden Handelswoche neue Jahreshochs formatieren. Voraussetzung ist, dass er über der SMA20/50 verbleibt.

Sollte es unter diese Linie gehen, insbesondere auf Tagesschlussbasis, könnten sich weitere Rücksetzer einstellen.

  • Einschätzung kurzfristiges Chartbild: bullisch
  • Einschätzung übergeordnetes Chartbild: bullisch

 

DAX – Das große Bild:

Deutschland ist knapp an der technischen Rezession vorbeigeschrammt. Das BIP im 3. Quartal lag bei +0,1%, das Wachstum im Gesamtjahr lag bei +0,5%. Das ist ein minimales Wachstum, was nicht zu Jubelstürmen führt. In den USA liegt das Wachstum bei über 2%, in China bei gut 6%. Deutschland als einer der größten Volkswirtschaften der Welt (und der größten in Europa) wächst damit nur unterproportional. Der Dax hingegen ist trotz allem fast am Allzeithoch, was eigentlich ein Missmatch ist, weil dies nicht im Einklang mit der wirtschaftlichen Entwicklung steht. Die Aktienmärkte werden primär vom billigen Geld angetrieben. Bedingt durch fehlende andere Anlagemöglichkeiten wird in Aktien investiert. Es ist davon auszugehen, dass sich diese Rahmenbedingungen in den nächsten 24 Monaten kaum ändern werden, somit das Umfeld für die Aktienmärkte übergeordnet weiter positiv sein wird.

In Großbritannien wird in gut vier Wochen gewählt. Ob die Tories eine Mehrheit bekommen ist nach wie vor nicht ausgemacht, sie liegen zwar vor Labour, ob das jedoch für eine Mehrheit reicht, ist alles andere als ausgemacht. Denn da gibt es noch die Brexit-Partei von Herrn Farage… Worst Case ist, dass der Streit in Großbritannien weitergeht und der Brexit zu never ending story wird. Fakt ist aber, dass die Briten einen EU Kommissar benennen müss(t)en, da sie noch Mitglied in der EU sind. Für die Brexit Gegner ein wahrer Horror.

 

Die Einschätzung für die neue DAX-Handelswoche:

 

Long Setups: Die Bullen könnten zunächst versuchen, den DAX über der 13.230 Punkte-Marke zu etablieren. Sollten sich die Bullen durchsetzen können, so könnte der DAX versuchen, unsere nächsten Anlaufziele bei 13.241/43, bei 13.250/52, bei 13.265/67, bei 13.274/76, bei 13.288/90 und dann bei 13.303/05 Punkten zu erreichen. Kommt es hier zu keinen Rücksetzern, könnte sich die Aufwärtsbewegung weiter fortsetzen. Unsere Anlaufmarken über der 13.303/05 Punkte wären die 13.309/11, die 13.321/23, die 13.330/32, die 13.347/49, die 13.359/61 und dann die 13.369/71 Punkte.

Über der 13.369/71 Punkte-Marke wären unsere nächsten Anlaufziele bei 13.378/80, bei 13.391/93, bei 13.402/04, bei 13.412/14 und dann bei 13.422/24 Punkten zu finden. Unsere Anlaufziele über der 13.422/24 Punkte-Marke wären die 13.433/35, die 13.444/46, die 13.455/57, die 13.463/65 und dann die 13.474/76 Punkte.

Bei ausgeprägter Stärke wäre auch ein Erreichen unserer Anlaufziele bei 13.485/87, bei 13.495/97, bei 13.504/06, bei 13.513/15, bei 13.524/26 und dann bei 13.535/37 Punkten denkbar.

 


 

 

Short Setups: Kann sich der DAX nicht über der 13.230 Punkte-Marke halten, so könnten Rücksetzer zunächst unsere Anlaufmarken bei 13.226/25 und dann bei 13.211/09 erreichen. Setzt der DAX bis an die 13.225/09 Punkte zurück, so hätte er in diesem Bereich gute Chancen auf Stabilisierung und Erholung.

Gelingen diese nicht, bzw. wird das Level mit Dynamik und mit Momentum angelaufen, so könnten sich weitere Rücksetzer einstellen, die unsere nächsten Anlaufziele bei 13.202/200, bei 13.187/85, bei 13.173/71, bei 13.165/63, bei 13.151/49, bei 13.138/36, bei 13.125/23 und dann bei 13.110/08 Punkten erreichen könnten.

Geht es unter die 13.110/08 Punkte wären unsere nächsten Anlaufziel bei 13.005/03, bei 13.092/90, bei 13.078/76 und dann bei 13.072/70 Punkten zu finden.

Kommt es hier zu keinen Stabilisierungen und Erholungen, so könnten sich weitere Abgaben einstellen, die unsere Anlaufziele bei 13.055/53, bei 13.047/45, bei 13.033/31, bei 13.028/26, bei 13.019/17 und dann bei 13.007/05 bzw. bei 12.990/88 Punkte erreichen könnten.

  • Übergeordnete erwartete Tendenz in der KW 47 / 2019: seitwärts / aufwärts

 

 

Disclaimer

Diese Publikation liefert Markteinschätzungen, unabhängig davon, mit welchem Instrument ggf. getradet wird. Admiral Markets ist Forex & CFD Broker, sollten Sie den Basiswert als CFD traden, beachten Sie bitte: Forex & CFDs sind Hebelprodukte und nicht für jeden geeignet! Der Hebel multipliziert Ihre Gewinne, aber auch die Verluste. CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 79 % der Retail Kunden verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren. Die Basisinformationsblätter („KID”) zu den Handelsinstrumenten finden Sie hier (https://admiralmarkets.de/start-trading/kontoeroeffnung-leicht-gemacht/antraege-dokumente), den ausführlichen Hinweis zu Marktkommentaren hier und den ausführlichen Warnhinweis zu Handelsrisiken über folgenden Link: DISCLAIMER: https://admiralmarkets.de/risikohinweis Die Autoren können ganz oder teilweise in den besprochenen Werten investiert sein. Diese Inhalte stellen keine Finanzanalyse dar: Es handelt sich um eine Werbemitteilung, welche nicht allen gesetzlichen Vorschriften zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen genügt und keinem Handelsverbot vor der Veröffentlichung der Analysen unterliegen.

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