DAX kommt etwas zur Ruhe – Licht am Ende des Tunnels

CMC Markets: Es hat den Anschein, als hätte die Bazooka 2.0 der Europäischen Zentralbank im Deutschen Aktienindex heute zumindest für etwas Widerstandsfähigkeit gegenüber den weiter gefallenen Kursen an der Wall Street gesorgt. Dass der Index in der Nacht außerbörslich noch unter die Marke von 8.000 Punkten gerauscht war, sollten die Anleger schnell wieder verdrängen. Zur Stabilisierung im Handelsverlauf hat aber auch die Tatsache beigetragen, dass man in New York nach dem Kursrutsch gestern heute sowohl vorbörslich als auch während des regulären Handels bislang ohne Unterbrechungen ausgekommen ist – ein kleiner Hoffnungsschimmer bezüglich einer Rückkehr zur Normalität.

Es bleibt aber dabei, die Billionen schweren Maßnahmen der Regierungen und Notenbanken können nur die negativen wirtschaftlichen Effekte lindern, Entspannung an den Börsen dürften nur Signale bringen, dass die Ausbreitung des Coronavirus in Europa aber auch den USA spürbar verlangsamt werden kann.

Die Börse könnte dann auch ein guter Indikator dafür werden, ob und wann sich die Menschen wieder Hoffnung machen können, das Schlimmste bereits überstanden zu haben.

China meldet keine Neuinfektionen mehr in Wuhan. Das macht Hoffnung, dass auch der Stillstand in Europa fruchten könnte, wenngleich erst in einigen Wochen.

Wenn die Börsen es nicht verlernt haben, die Zukunft vorwegzunehmen, könnte nun der Zeitpunkt für eine Stabilisierung gekommen sein.

 


 

Ein vorläufiger Boden, wie er jetzt am Aktienmarkt möglich wird, könnte zu einer mehrtägigen positiven Gegenbewegung führen.

Noch allerdings ist es nicht soweit. Aus technischer Sicht muss der DAX dafür den Fall auf immer tiefere Kurse vermeiden und stattdessen zumindest kurzfristig wieder einen Aufwärtstrend ausbilden. In diesem Umfeld wäre bereits auch eine Seitwärtsbewegung ein Fortschritt.

Das könnte dazu beitragen, dass die Volatilität insgesamt zurückgeht.

Und dass wäre die Voraussetzung dafür, dass viele Anleger, die derzeit noch von der Seitenlinie aus das Geschehen betrachten, wieder erwägen, erste Positionen aufzubauen.

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