DAX-Kursindex gibt Hoffnung nach dem Crash

Ayondo Markets:

Acht Monate sind seit Jahresbeginn vergangen, und die Bilanz fällt nach den jüngsten Turbulenzen recht enttäuschend aus. Ende des ersten Quartals lag der DAX Kursindex noch 25 Prozent vorne, inzwischen wurden die Gewinne komplett ausradiert. „Zurück auf null“ lautet die Ausgangsbasis für die restlichen vier Monate. Doch es gibt Hoffnung für den Index, der im Schatten des Performanceindex liegt, jedoch nicht minder interessant daherkommt. Dazu ist mit ihm die Vergleichbarkeit zum S&P500 aufgrund der nicht eingerechneten Dividenden besser gegeben.

 

Aufwärtstrend bestätigt

Technisch gesehen dürfte schon bald eine wichtige Vorentscheidung fallen: Zu Wochenbeginn behauptete der Kursindex nur denkbar knapp aber doch immerhin die Unterseite des seit vier Jahren bestehenden Trendkanals bei rund 4850 Punkten.

 

Sollte die Marke per Tagesschluss in den kommenden Wochen fallen, liegt eine schwache Haltemarke bei 4580 Zählern, zuverlässiger ist aber erst das Vorjahrestief bei 4300 Punkten. Die Wahrscheinlichkeit dafür sollte nicht über-, aber auch nicht unterschätzt werden, denn ausgehend vom Jahreshoch büßte der DAX-Kursindex bereits um gut 20 Prozent ein und befindet sich somit im Bärenmarkt.

 

Auf der Oberseite stehen die Optimisten vor einigen Herausforderungen. Zwischen 5170 bis 5350 Punkten erstreckt sich ein sehr breites Widerstandsband, das bereits beim Top 2007 in den Mittelpunkt rückte. Erst darüber würden sich die Aussichten wieder aufhellen, bullisch ist der Index nördlich von 6000 Zählern.

 

DAX wurde durch Crash günstiger

Aus Sicht der Bewertung ist der heimische Markt mit der Korrektur aber wieder deutlich interessanter geworden. Bei der letzten Erholung Mitte August wurde für den DAX ein 2015er-KGV von gut 14 aufgerufen, inzwischen liegt der Faktor bei ungefähr 12,5. Allerdings sollten Anleger hier vorsichtig sein, denn bei einer sich stärker abzeichnenden Schwäche der Weltwirtschaft dürften die Gewinnprognosen schnell nach unten angepasst werden.

 

Autor: Feingold Research

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