DAX Marktüberblick am 13. Oktober 2023: Rheinmetall profitiert von Nahost-Konflikten

flatexDer Deutsche Aktienindex ging am Donnerstag via Xetra mit einem Kursverlust von 0,23 Prozent und 15.425,03 Punkten.

Das Handelsvolumen via Xetra betrug lediglich recht „dünne“ 2,17 Milliarden Euro.

Die Indizes in Amsterdam, London, Madrid und Zürich konnten Zugewinne erzielen, während der Madrider Ibex35 und der Pariser CAC40 zurückfielen.

Auch der EuroStoxx50 schwächelte etwas und schloss mit einem kleinen Minus von 0,06 Prozent und 4.198,23 Zählern.

An der Wall Street gingen die führenden US-Indizes Dow Jones, NASDAQ100 und S&P500 allesamt mit recht moderaten Abgaben aus dem Handel.

Am stärksten verlor der S&P500, der um 0,62 Prozent auf 4.349,61 Zähler nachgab.

 

Rheinmetall profitiert von Nahost-Konflikten

Am Donnerstag konnte sich das Wertpapier von Rheinmetall auf den ersten Platz manövrieren.

Seit dem Ausbruch des Ukrainekriegs und des 100-Milliarden-Sondervermögens für die Verteidigung galt Rheinmetall ohnehin schon als enormer Gewinner.

Die neuesten Geschehnisse in Nahost dürften die Bemühungen in Sachen Wehrertüchtigung zu Beispiel der Bundeswehr nochmals beschleunigen.

Die Gewinnschätzungen für Rheinmetall könnten sich für die nächsten beiden Geschäftsjahre gen Norden entwickeln.

Allein der kommende deutsche Verteidigungshaushalt dürfte Rheinmetall massiv Geld in die Kassen spülen.

Zusätzlich riet die US-Groß- und Investmentbank Goldman Sachs zum Kauf des Papiers und wies ein Kursziel von 320,00 Euro aus.

Die Rheinmetallaktie kletterte um 2,72 Prozent auf 268,60 Euro. Demnach könnte noch Potenzial gegeben sein.

 

 

E.ON verliert an der Börse, während der Windenergie-Ausbau in Deutschland boomt

Die rote Laterne im DAX bekam die Aktie des Energieriesen E.ON gereicht – es ging via Xetra um 1,72 Prozent auf 10,855 Euro abwärts.

E.ON-Netzvorstand König sprach im Rahmen einer Pressekonferenz von weiter ansteigenden Investitionsvolumina. E.ON könnte bis zum Jahr 2027 bis zu 26 Milliarden Euro investieren.

Stichwort Energie: Einem Bericht von dpa-AFX zufolge läuft der Ausbau der Windenergie in Deutschland besser als geplant.

Zum Ende des dritten Quartals 2023 kann eine enorm gute Bilanz gezogen werden, denn es gingen 518 neue Windräder mit einer Gesamtleistung von 2,4 Gigawatt in Betrieb.

Das ist nach drei Quartalen mehr als im Gesamtjahr 2022.

 

 

US-Berichtssaison gestartet: Delta Air Lines übertrifft Erwartungen

Die Berichtssaison in den USA nahm schon ihren Anfang. Am Donnerstag berichtete unter anderem auch die US-Fluggesellschaft Delta Air Lines.

Delta konnte in QIII/2023 ein EPS von 2,03 US-Dollar bei einem Umsatz von 14,6 Milliarden US-Dollar verbuchen und sprengte damit die Erwartungen.

Der Ausblick wurde jedoch nach unter revidiert. Man geht nunmehr von einem geringeren Gewinn für das Gesamtjahr in einer Spanne von 6,00 bis 6,25 US-Dollar je Aktie aus.

Ferner publizierten Domino´s Pizza und Fastenal, die zumindest beim Gewinn positiv überraschten.

Der zuletzt angeschlagene Dow Jones-Winzling Walgreens Boots Alliance verfehlte die Erwartungen der Analystenschar mit einem EPS von 0,67 US-Dollar gegenüber der Prognose von 0,69 US-Dollar leicht.

So richtig beginnt die Berichtssaison aber mit einer neuen Runde von aktuellen Quartalszahlen der führenden US-Großbanken.

Die großen Banken und Finanzinstitute wie BlackRock, Citigroup, J.P. Morgan und Wells Fargo legen am heutigen Freitag das neueste Zahlenwerk vor.

Auch PNC Financial, Progressive und UnitedHealth berichten.

 

 

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Die asiatisch-pazifischen Aktienmärkte wiesen am Freitag mehrheitlich Kursverluste auf.

Die US-Futures tendierten mehrheitlich zu Zugewinnen.

Die ersten DAX-Indikationen lagen am Morgen bei 15.396 Punkten.

 

 

Charttechnik

Der Deutsche Aktienindex ging am Donnerstag via Xetra mit einem Kursverlust von 0,23 Prozent und 15.425,03 Punkten aus dem Handel.

Ausgehend vom Kursverlauf vom Jahrestief des 20. März 2023 von 14.458,39 Punkten bis zum Rekordhoch des 31. Juli 2023 von 16.528,97 Punkten, wären die nächsten Ziele zur Ober- und Unterseite näher abzuleiten.

Die Widerstände kämen bei den Marken von 15.494/15.738/16.040 und 16.529 Punkten in Betracht.

Bei den Marken zur Unterseite von 15.249/15.947 und 14.458 Punkten wären die nächsten Unterstützungen zu ermitteln.

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