DAX Marktüberblick am 2. Februar 2023: Einkaufsmanagerindizes größtenteils unter Expansionsschwelle

flatex: Der Deutsche Aktienindex beendete den Mittwoch via Xetra (also noch vor der Bekanntgabe des Fed-Zinsentscheids) mit einem leichten Kursgewinn von 0,35 Prozent und 15.180,74 Punkten.

Das Handelsvolumen via Xetra betrug rund 3,28 Milliarden Euro.

Die restlichen umsatzstarken europäischen Leitindizes wiesen gemischte Ergebnisse auf.

Während man in London, Paris und Zürich den Rückwärtsgang einlegte, konnten der Amsterdamer AEX-Index, der Madrider Ibex35 und der Mailänder FTSE MIB Zugewinne erzielen.

Der EuroStoxx50 ging mit einem Kursplus von 0,19 Prozent und 4.171,44 Zählern aus dem Handel.

 

Einkaufsmanagerindizes größtenteils unter Expansionsschwelle

Am Mittwoch standen eine Reihe von Einkaufsmanagerindizes für das Verarbeitende Gewerbe für den Monat Januar zur Veröffentlichung an. Die Daten wurden zum Beispiel für Japan, China, Spanien, die Schweiz, Italien, Frankreich, Deutschland, die Eurozone, Großbritannien, Kanada und die USA jeweils ausgewiesen.

Man musste zweimal hinsehen, um es zu glauben, denn lediglich Italien und Frankreich konnten mit 50,4 bzw. 50,5 Punkten einen Wert oberhalb der Expansionsschwelle erreichen.

Deutschland erreichte 47,3 Punkte, die Eurozone 48,8 Punkte und die USA 49,9 beim S&P Global-Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe und 47,4 Punkte beim ISM-Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe.

Blickt man auf den deutschen Wert von 47,3 Punkten, so äußerte sich die erhebende und publizierende Gesellschaft S&P Global zur aktuellen Lage er deutschen Industrie.

Den Experten von S&P Global zufolge „…hält die Nachfrageflaute an, doch die Zuversicht wachse aufgrund eines nachlassenden Kostendrucks“, so der Bericht.

Positiv sei zu werten, dass sich die Inflationsrate bei den Einkaufspreisen nunmehr auf einem 27-Monatstief befände. Ähnliche Entwicklungen waren auch in Bezug auf die Industrie der Eurozone zu registrieren.

Der Abschwung in der Produktion verlangsamte sich im Januar im Vergleich zu den Vorerhebungen einmal mehr und auch der Kostendruck reduzierte sich.

Bezüglich des S&P Global Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe für den Januar gab der Experte Williamson von S&P Global zu bedenken, dass der Januar-Wert von 46,9 Punkten einer der schwächsten Werte seit der globalen Finanzkrise sei. Die Produktion sei zuletzt den dritten Monat in Folge zurückgegangen, so Williamson.

Die Fed-Zinserhöhungen hinterlassen offensichtlich mehr als nur kleine Spuren.

Nach dem Fed-Zinsentscheid ist vor dem EZB-Zinsentscheid. Heute um 14:15 Uh gibt die Europäische Zentralbank ihren Leitzins bekannt.

Um 14:45 Uhr folgt dann die Pressekonferenz mit Christine Lagarde.

 

 

Wall Street nach Zinsentscheid im Plus

An der Wall Street schlossen die führenden US-Indizes NASDAQ100 und S&P500 nach dem Fed-Zinsentscheid mit Kursgewinnen, wobei auch der Dow Jones in der Gewinnzone schloss, jedoch mit einem mickrigen Plus von 0,02 Prozent Mühe hatte, sich zu behaupten.

Der NASDAQ100 wurde unter anderem auch nachbörslich deutlich angeschoben.

 

Meta Platforms nach Quartalszahlen teils über 18 Prozent im Plus

Die Aktie von Meta Platforms konnte im Späthandel teils über 18 Prozent auf 181,76 US-Dollar zulegen. Meta wies einen Quartalsgewinn je Aktie in Höhe von 1,76 US-Dollar aus, verfehlte damit die Schätzungen – der Umsatz von 32,17 Milliarden US-Dollar lag aber oberhalb der Prognose.

Letztlich wirkte aber hauptsächlich eine Nachricht durch, nämlich die von Aktienrückkäufen. Meta beabsichtigt die Aktienrückkäufe um satt 40 Milliarden US-Dollar auszuweiten.

Das treibt natürlich.

 

 

Die asiatisch-pazifischen Aktienmärkte und auch die US-Futures gaben am Morgen noch ein recht uneinheitliches Bild ab.

Die ersten DAX-Indikationen lagen am Morgen bei 15.271 Punkten.

 

 

Charttechnik

Der Deutsche Aktienindex schloss am Mittwoch via Xetra mit einem Kursplus von 0,35 Prozent und 15.180,74 Punkten.

Ausgehend vom Kursverlauf vom Rekordhoch des 18. November 2021 von 16.290,19 Punkten bis zum Verlaufstief des 28. September 2022 von 11.862,84 Punkten, wären die nächsten übergeordneten Ziele zur Ober- und Unterseite möglicherweise zu ermitteln.

Die Widerstände wären bei den Marken von 15.245 und 16.290 Punkten abzuleiten.

Bei den Marken von 14.599/14.077 und 13.554 Punkten wären die nächsten Unterstützungsbereiche auszumachen

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