DAX Marktüberblick am 20. Dezember 2022: ifo-Geschäftsklimaindex – Stimmung merklich aufgehellt

flatex: Der Deutsche Aktienindex startete mit einem leichten Kursaufschlag in die Weihnachtshandelswoche.

Zum Xetra-Handelssende notierte der DAX mit einem Kursplus von 0,36 Prozent und 13.942,87 Punkten.

Das Handelsvolumen via Xetra betrug rund 2,48 Milliarden Euro.

In Amsterdam, London, Madrid, Paris und Zürich konnten die Indizes Zugewinne erzielen, während der FTSE MIB in Mailand minimal um 0,02 Prozent nachgab.

Der EuroStoxx50 gewann 0,19 Prozent auf 3.811,24 Punkte hinzu.

An der Wall Street schlossen die führenden US-Indizes Dow Jones, NASDAQ100 und S&P500 allesamt mit Kursverlusten, wobei der NASDAQ100 mit einem Minus von 1,42 Prozent am stärksten zurückfiel und mit 11.084,59 Punkten aus dem Handel ging.

 

Volkswagen mit geringeren Absatzzahlen

Zu den großen Verlierern gehörten am Montag die Vorzugsaktien der Volkswagen AG, die um 10,66 Prozent auf 121,98 Euro absackten. Dieser Abschlag war allerdings auf den „ex-Sonderdividende“-Abschlag zurückzuführen.

Im Rahmen einer außerordentlichen Hauptversammlung der Volkswagen AG stimmte man für eine Sonderdividende in Höhe von 19,06 Euro. Die Erlöse aus dem Börsengang der Porsche AG werden demnach an die Aktionäre der Volkswagen AG ausgeschüttet.

Am Montag wurden zudem die Auslieferungen für den November 2022 publiziert. Die Volkswagen Gruppe konnte im November 2022 672.300 Fahrzeuge absetzen. Das war im Vergleich zum November 2021 ein Plus von 9,1 Prozent.

In den ersten 11 Monaten in 2022 beliefen sich die Auflieferungen auf 7.420.500 Einheiten, 9,2 Prozent weniger als mit 8.168.700 in den ersten 11 Monaten in 2021.

Zuwächse in den ersten 11 Monaten des Jahres 2022 gab es lediglich bei Lamborghini und Bentley, sowie bei Porsche und dem LKW-Hersteller Navistar (hier allerdings ein beeindruckendes Plus von 196,7 Prozent zum Vergleichszeitraum 2021).

Ein kurzer Blick auf ein Unternehmen aus der zweiten deutschen Börsenliga, dem MDAX. Gaspreisdeckel, Gaspreisbremse, staatliche Hilfe – wie auch immer – K+S braucht den Abwehrschirm gegen die Energiekrise nicht.

Das Kasseler Unternehmen hat sich den Angaben des CEOs Lohr zufolge bereits zu 90 Prozent des gesamten Erdgasbedarf für 2023 gesichert und das zu einem Spottpreis von durchschnittlich 5 Cent pro Kilowattstunde.

 

 

ifo-Geschäftsklimaindex: Stimmung merklich aufgehellt

Blicken wir kurz noch auf den ifo-Geschäftsklimaindex, der zum Wochenbeginn um 10:00 Uhr zur Veröffentlichung anstand. Im Monat Dezember konnte das ifo-Institut den Geschäftsklimaindex mit 88,6 Punkten ausweisen, nach 86,4 Punkten im November.

Seit dem Tief vom September mit 84,3 Punkten hat sich die Stimmung den Angaben des ifo-Instituts „merklich aufgehellt“. Auch die Lage verbesserte sich von zuvor 93,2 auf 94,4 Punkte.

Ebenso war die Entwicklung bei den Erwartungen erfreulich, denn diese stiegen von 80,2 auf 83,2 Punkte an.

 

 

Die asiatisch-pazifischen Aktienmärkte verloren am Dienstag durchweg an Boden.

Der japanische Nikkei225 wies ein hohen Verlust von weit über 2 Prozent auf.

Die US-Futures wiesen rund um den Wechsel von der asiatischen zur europäischen Handelszeit durchweg Kursverluste auf.

Die ersten DAX-Indikationen lagen am Morgen bei 13.740 Punkten.

 

 

Charttechnik

Der Deutsche Aktienindex ging am Montag via Xetra mit einem Kursgewinn von 0,36 Prozent bei 13.942,87 Punkten aus dem Handel.

Ausgehend vom Kursverlauf vom letzten Zwischenhoch des 13. Dezember 2022 von 14.675,84 Punkten bis zum jüngsten Zwischentief des 16. Dezember 2022 von 13.815,24 Punkten, wären die nächsten Ziele zur Ober- und Unterseite näher abzuleiten.

Die Widerstände wären bei den Marken von 14.018/14.144/14.246/14.347/14.473 und 14.676 Punkten zu ermitteln.

Bei der Marke von 13.815 Punkten, sowie bei den Projektionen zur Unterseite von 13.690/13.612/13.486 und 13.283 Punkten wären die nächsten Unterstützungsbereiche auszumachen.

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