DAX Marktüberblick am 26. September 2023: BDI-Präsident warnt vor Gefahr für deutsche Industrie und Arbeitsplätze

flatexDer Deutsche Aktienindex beendete den Montag via Xetra mit einem Kursverlust von 0,98 Prozent und 15.405,49 Punkten und damit auf einem neuen mehrmonatigen Verlaufstief (das Tagestief lag gar bei 15.329,40 Punkten).

Das Handelsvolumen via Xetra betrug 2,78 Milliarden Euro.

Die rote Laterne bekam die Aktie von Zalando gereicht, die via Xetra um 3,61 Prozent auf 22,19 Prozent abrutschte und von Konsumsorgen belastet gewesen sein dürfte.

Der EuroStoxx50 verlor 0,95 Prozent auf 4.167,37 Zähler.

Auch die restlichen umsatzstarken europäischen Leitindizes in Amsterdam, London, Madrid, Mailand, Paris und Zürich fielen zum Wochenbeginn durchweg zurück.

An der Wall Street schlossen die führenden US-Indizes Dow Jones, NASDAQ100 und S&P500 allesamt mit Kursgewinnen.

Der NASDAQ100 legte mit 0,46 Prozent am kräftigsten zu und beendete den Handelstag mit 14.768,90 Punkten.

 

Gefahr einer Konsumflaute belastet Reise- und Luftfahrtaktien

Die Gefahr einer Konsumflaute drückte auch die Aktien im Sektor „Reise/Tourismus“, wie beispielsweise TUI – die Titel schmolzen um 6,02 Prozent via Xetra auf 5,21 Euro dahin.

Das Wertpapier der Lufthansa legte ebenso eine Bruchlandung hin und verlor via Xetra 5,84 Prozent auf 7,66 Euro.

Ungeachtet der gegenwärtigen Kurseskapade bescheinigt Lufthansa-CEO Spohr dem eigenen Unternehmen einen gesunden Status und sprach von „Uns geht´s prima“.

 

 

ifo-Index zeigt erneut geringe Zuversicht

Am Vormittag wurde am Montag der ifo-Geschäftsklimaindex des „Leibniz-Institutes für Wirtschaftsforschung an der Universität München e.V.“ veröffentlicht.

Den Angaben des ifo-Institutes bleibt die Stimmung in der deutschen Wirtschaft schlecht. Der ifo-Geschäftsklimaindex im September nahm zwar nur von 85,8 Punkten im August auf 85,7 Punkte im September ab, doch gaben sich die Unternehmen erneut weniger zuversichtlich, wie es der Präsident des ifo-Institutes Clemens Fuest.

Wie immer untergliedert sich das ifo-Geschäftsklima in das Klima selbst, die Lage und die Erwartungen. Mit den 85,7 Punkten im September 2023 ist man nahezu auf dem gleichen Niveau wie im September 2022 mit 85,3 Punkten.

Die Lage wurde im September mit 88,7 Punkten ausgewiesen, die Erwartungen mit 82,9 Punkten. In Bezug auf die Lage ist dies der schlechteste Wert seit über 12 Monaten.

 

BDI-Präsident warnt vor Gefahr für deutsche Industrie und Arbeitsplätze

Auch von Seiten des BDI gab es zum Wochenbeginn mahnende Worte. BDI-Präsident Siegfried Russwurm sprach einer Meldung vom Stock3-Newsticker zufolge, eine eindringliche Warnung – offensichtlich und unmissverständlich an die deutsche Regierung – aus.

„Die Wertschöpfung, Betriebe, Arbeitsplätze weiter Teile der energieintensiven Industrie seine konkret in Gefahr, die industrielle Produktion breche weg oder werde ins Ausland verlagert“, so Russwurm.

Einmal mehr wird demnach klar, dass hier extremer Handelsbedarf besteht.

 

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Die asiatisch-pazifischen Aktienmärkte wiesen am Morgen ein schwaches Bild auf und fielen mehrheitlich zurück – der Kospi und Hang Seng Index darunter am stärksten.

Auch die US-Futures fielen allesamt zurück.

Die ersten DAX-Indikationen lagen am Morgen in eine Spanne von 15.382,50 bis 15.378,50 Punkten.

 

 

Charttechnik

Der Deutsche Aktienindex ging am Montag via Xetra mit einem Kursverlust von 0,98 Prozent und 15.405,49 Punkten aus dem Handel.

Ausgehend vom Kursverlauf vom Verlaufstief des 28. September 2022 von 11.862,84 Punkten bis zum jüngsten Rekordhoch des 31. Juli 2023 von 16.528,97 Punkten, wären die nächsten übergeordneten Ziele zur Ober- und Unterseite möglicherweise näher ableiten zu können.

Die Widerstände kämen bei den Marken von 15.428 und 16.529 Punkten in Betracht.

Bei den Marken von 14.747/14.196 und 13.645 Punkten wären nach wie vor die nächsten Unterstützungen zu ermitteln.

 

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