DAX Marktüberblick am 29. November 2022: Airbus hängt bei Auslieferungen hinterher

flatex: Der Deutsche Aktienindex startete mit einem Kursverlust von 1,09 Prozent in die neue Börsenwoche und schloss via Xetra mit einem Punktestand von 14.383,36.

Das Handelsvolumen via Xetra betrug rund 2,76 Milliarden Euro.

Der Blick auf Europas umsatzstärkste, führende Indizes zeigte zum Wochenstart durchweg in Amsterdam, London, Madrid, Mailand, Paris und Zürich Abgaben.

Auch der EuroStoxx50 verlor um 0,68 Prozent auf 3.935,51 Zähler.

An der Wall Street gingen die führenden US-Indizes Dow Jones, NASDAQ100 und S&P500 allesamt mit Verlusten aus dem Handel.

Darunter verlor zum Beispiel der Dow Jones beinahe 500 Indexpunkte, ein Minus von 1,45 Prozent und ein Schlusskurs von 33.849,46 Zähler.

Am Montag gab es lediglich fünf DAX-Aktien, die sich in der Gewinnzone halten konnten – dies waren Bayer, Deutsche Börse, Fresenius SE, Henkel Vz. und Qiagen.

Die beiden Wertpapiere mit der schlechtesten Performanc waren Airbus und ganz besonders Brenntag.

 

Airbus hängt bei Auslieferungen hinterher

Airbus ging mit einem Abschlag von 5,67 Prozent bei 107,40 Euro via Xetra aus dem Handel, Brenntag verloren 9,65 Prozent und schlossen mit 61,82 Euro.

Der Airbus-Konzern sieht sich Schwierigkeiten in Bezug auf das 2022er-Ziel für die Auslieferungen ausgesetzt.

Airbus gab zuvor die Prognose aus, 700 kommerzielle Flugzeuge in 2022 ausliefern zu wollen, doch diese Zahl dürfte wohl nicht mehr zu schaffen sein.

Einem Aircraft-Analyst von Cirium zufolge, hat Airbus bis dato 536 Einheiten ausgeliefert, für den November könnten 39 bis 41 Einheiten ausgeliefert worden sein. Den monatlichen Statusbericht für den November wird es am 08. Dezember geben.

Einem Bericht von „Business News“ nach leidet Airbus zudem an einem Mangel an Komponenten.

Dies könnte auch aufgrund von neuerlichen Corona-Restriktionen und Lockdowns in China der Fall sein.

 

 

Brenntag plant milliardenschwere Übernahme

Ohnehin schlugen die Massenproteste gegen die Corona-Restriktionen in China auf die Stimmung zum Wochenbeginn.

Betrachtet man sich den Abschlag der Brenntag-Aktie, hat der hohe Kursverlust jedoch andere Gründe. Brenntag will tief in die Portokasse greifen und plant einen Zukauf.

Schon am Freitag nach dem US-Börsenschluss bestätigte Brenntag vorläufige Gespräche mit dem US-Unternehmen „Univar Solutions Incorporated“ hinsichtlich einer möglichen Übernahme, wie es in einer Konzernmitteilung von Brenntag hieß.

Da es sich um eine milliardenschwere Übernahme handeln könnte, dürfte es für die Aktionäre möglicherweise je nach Konstrukt des Geschäfts auch teuer werden. Die Brenntag-Aktionäre gingen offenbar erst einmal in Deckung.

Gerade mit milliardenschweren Übernahmen von US-Konzernen hat sich schon so mancher DAX-Konzern die Finger verbrannt. Brenntag gilt im Chemikalienhandel als Marktführer, gefolgt vom Übernahmekandidat Univar Solutions.

Die Brenntag SE weist gegenwärtig an der Börse im Vergleich zu Univar Solutions beinahe eine doppelt so hohe Marktkapitalisierung auf.

 

 

Die asiatisch-pazifischen Aktienmärkte gaben sich kurz vor dem jeweiligen Handelsschluss noch uneinheitlich.

Die US-Futures konnten seit der asiatischen Handelszeit mehrheitlich zulegen.

Die ersten DAX-Indikationen lagen am Morgen bei 14.430 Punkten.

 

 

Charttechnik

Der Deutsche Aktienindex ging am Montag via Xetra mit einem Kursverlust von 1,09 Prozent bei 14.383,36 Punkten aus dem Handel.

Ausgehend vom Kursverlauf vom Zwischentief des 28. September 2022 von 11.862,84 Punkten bis zum jüngsten Zwischenhoch des 25. November 2022 von 14.571,66 Punkten, wären die nächsten Ziele zur Ober- und Unterseite näher abzuleiten.

Die Widerstände wären bei der Marke von 14.572 Punkten, sowie bei den Projektionen zur Oberseite von 14.967/15.211/15.606 und 16.246 Punkten zu ermitteln.

Bei den Marken von 13.932/13.537/13.217 und 12.898 Punkten lägen die nächsten Unterstützungsbereiche bereit.

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