DAX: Schon über 10% plus seit Jahresbeginn

Admiral Markets: Der DAX ging am Montagmorgen der vergangenen Handelswoche bei 11.507 Punkten in den vorbörslichen Handel. Er startete damit 161 Punkte unter der ersten vorbörslichen Notierung am Montagmorgen der Vorwoche aber 18 Punkte über dem Wochenschluss der Vorwoche. Der DAX formatierte gleich zu Wochenbeginn sein Wochentief und stieg von hier aus in dynamischen Impulsen bis Dienstagmorgen an die 11.620/30 Punkte. Diese Bewegung wurde am Dienstag dann aber gleich wieder ab verkauft. Der DAX rutschte wieder an die 11.500 Punkte und konnte sich erst im Rahmen des Frühhandels am Mittwoch stabilisieren. Die Erholung erfolgte dann am Mittwoch. Der DAX stieg erneut bis knapp über die 11.600 Punkte, schaffte es aber nicht, sich über dieser Marke festzusetzen.

Der DAX eröffnete am Donnerstag zwar über der 11.600 Punkte, aber auch dieses Level wurde mit Aufnahme des Xetra-Handels wieder ab verkauft. Es gelang dem Index aber, sich übergeordnet über der 11.500 Punkte-Marke zu halten und im späten Handel am Donnerstagabend wieder in Richtung der 11.600 Punkte schieben.

Dieses Level wurde am Freitag überschritten. Der DAX eröffnete am Freitagmorgen freundlich und formatierte im Nachgang das Wochenhoch bei 11.721 Punkten. Es kam zwar zu Gewinnmitnahmen; der DAX schaffte es aber, sich über der 11.600 Punkte-Marke festzusetzen und auch einen Wochenschluss über diesem Level zu formatieren.

Das Wochenhoch liegt deutlich über dem Level der Vorwoche.

 

 

 

 

Es ist das höchste Wochenhoch seit der KW 40/2018. Auch das Wochentief konnte der Index über dem Level der Vorwoche formatieren. Auch der Wochenschluss ist positiv. Die Verluste der Vorwoche konnte der DAX ausgleichen. In der Summe hat er in diesem Jahr nur 3 Wochen mit Verlust abgeschlossen. Die Range war aber wieder vergleichsweise klein. Sie lag auf dem Niveau der Vorwoche und unter dem Jahresdurchschnitt 2019. In den letzten 4 Handelswochen hat der DAX immer eine Range um die 265 Punkte gehabt. Stichtagsbezogen liegt er gut 700 Punkte unter dem Level des Vorjahres.

Wir hatten in unserem Setup auf der Oberseite damit gerechnet, dass der DAX mit dem Überschreiten der 11.679/81 Punkte weiter bis an die 11.692/94 Punkte gehen könnte. Diese Bewegung hat sich am Freitag eingestellt, das maximale Anlaufziel wurde aber deutlich überschritten, das Setup hat damit nicht gepasst.

Die Rücksetzer gingen mit dem Unterschreiten der 11.480 Punkte knapp unter unsere nächste Anlaufmarke bei 11.467/65 Punkten.

 

 

DAX Wochenausblick: Chartanalyse

 

 


 

 

DAX 2019 Statistik
Wochenhoch Wochentief Wochenschluss Wochenergebnis Wochenrange
01/2019 10.833 10.386 10.805 284 447
02/2019 10.972 10.679 10.892 87 293
03/2019 11.257 10.783 11.230 338 474
04/2019 11.322 11.006 11.255 25 316
05/2019 11.311 11.047 11.182 -73 264
06/2019 11.388 10.863 10.957 -225 525
07/2019 11.324 10.943 11.320 363 381
08/2019 11.503 11.242 11.461 141 261
09/2019 11.679 11.401 11.633 172 278
10/2019 11.668 11.404 11.489 -144 264
11/2019 11.721 11.461 11.692 203 260
Durchschnittliche Range 2019 342

DAX – Wie könnte es weitergehen:

  • DAX-WS 11.685/96……11.710/15/427/7/77……10.852….12.111
  • DAX-US: 11.651/33/07…..11.596/50/44/21/00…..11.457/32…..11.367/30

 

 


 

 

DAX Chartcheck – Betrachtung im 4h Chart:

Das Chartbild hat sich aufgehellt. Der DAX konnte sich am Freitag über die 11.600 Punkte schieben und dort auch etablieren. Damit sind die Bullen wieder klar im Vorteil. Der Index hat im Dunstkreis der 11.700 Punkte den Wochenschluss formatiert. Da dieser Bereich auch ein wichtiger Wochenschluss- Bereich ist, kommt es darauf an, ob die Bullen diesen Schlusskurs am Montag bestätigen können. Sollte dies der Fall sein, kann es übergeordnet auch in Richtung der 12.000 Punkte gehen. Auf dem Weg dorthin wären die 11.800/50 Punkte zu überwinden.

Scheitern die Bullen, wäre der Ausbruch am Freitag als ein Fehlausbruch zu interpretieren. Dann könnten Rücksetzer den DAX zurück in den Bereich der 11.550/30 bzw. übergeordnet auch bis an die 11.360 Punkte bringen.

Was in den letzten Handelswochen allerdings gefehlt hat ist die Dynamik: Der DAX hat über zwei Wochen in einer Box zwischen 11.420/620 Punkte verbracht. Die Range war in den letzten Wochen vergleichsweise klein.

Das große Jahresbild (die Performance seit rund 2,5 Monaten) kann sich im DAX sehenlassen: über 10% plus. Und das bei eigentlich getrübter Stimmung.

Fazit: Die Bullen haben es jetzt wieder in der Hand. Sie können den Index in der kommenden Handelswoche in Richtung der 12.000 Punkte bringen. Voraussetzung ist, dass der Ausbruch von Freitag am Montag bestätigt wird. Gelingt das aber nicht und formatiert der DAX zu Wochenbeginn einen Tagesschluss unter der 11.700 Punkte-Marke wären erste Zweifel angebracht. Rücksetzer könnten den DAX dann wieder in Richtung der 11.550/30 bzw. der 11.360 Punkte bringen.

 

 

 

 

DAX – Das große Bild:

Die Brexit-Abstimmungen in den letzten Handelswochen haben erwartungsgemäß die Schlagzeilen bestimmt. Die Briten haben „entschieden” (Stand heute), dass Sie aus der EU austreten wollen, keine zweite Abstimmung durchführen möchten, den Brexit-Vertrag aber ablehnen. In der kommenden Woche soll erneut abgestimmt werden, dann über eine Verlängerung des Austritts über den 29.03.2019 hinaus. Es ist allerdings alles andere als gesagt, dass die Europäer diesem Ansinnen nachkommen werden.

Zum einen gibt es rechtliche Bedenken hinsichtlich der Europawahl, zum anderen ist gar nicht klar, was die Briten wollen und was in der zusätzlichen Zeit verhandelt werden kann. Die Europäer haben bereits gesagt, dass sie das Vertragswerk nicht neu aufschnüren. Damit müssen sich die Briten bewegen und sagen was sie wollen. Können sie das nicht, so ist davon auszugehen, dass es bei dem Termin 29.03.2019 bleibt – mit allen Konsequenzen.

Die europäischen Unternehmen wollen endlich Planungssicherheit.

Am Mittwoch tagt die FED erneut und gibt den Informationen zur US Geldpolitik. Nachdem sie im vergangenen Jahr die Zinsen vergleichsweise zügig angezogen hat, hat sie beim letzten Treffen als bei verschiedenen anderen Gelegenheiten zu Ausdruck gebracht, dass die Geldpolitik flexibel sein wird. Damit ist gemeint, dass es auch Zinsanpassungen nach unten geben kann. Die US Währungshüter haben in den letzten Wochen immer wieder auf Konjunkturrisiken hingewiesen. Wir gehen davon aus, dass es am Mittwoch Zinsveränderung gibt.

Vielmehr wird darauf zu achten sein, wie die Zentralbank die mittelfristigen Perspektiven einschätzt.

 

 

 


 

 

Die Einschätzung für die neue DAX-Handelswoche:

Long Setups: Die Bullen könnten zunächst versuchen, den DAX über der 11.680 Punkte-Marke zu etablieren. Wenn dies gelingt, könnte der DAX versuchen die 11.703/05, die 11.713/15 und dann die 11.721/23 Punkte erreichen. Vorstellbar ist, dass der Index etwas brauchen könnte, sich über die 11.705/21 Punkte zu schieben. Eventuell läuft er sich in diesem Bereich zunächst auch müde. Kann er sich über die 11.721/23 Punkte schieben, so könnte er dann die 11.736/38, die 11.753/55, die 11.769/71, die 11.782/84 und dann die 11.795/97 Punkte erreichen.

Kann sich der DAX bis an die 11.795/97 Punkte schieben, so könnten sich speziell hier Rücksetzer einstellen, bzw. die Aufwärtsbewegung könnte auch beendet sein.

Wird das Level mit Dynamik und mit Momentum erreicht, so könnte sich die Aufwärtsbewegung auch fortsetzen und der DAX könnte unsere nächsten Anlaufmarken bei 11.809/11, bei 11.819/21, bei 11.833/35 und dann bei 11.838/40 bzw. bei 11.855/57 Punkte anlaufen.

Short Setups: Kann sich der DAX nicht über der 11.680 Punkte-Marke halten, so könnten Rücksetzer zunächst die 11.667/65 und dann die 11.648/46 Punkte erreichen. Bereits bei 11.648/46 Punkten bestehen Chancen auf Stabilisierung und Erholung. Gelingen diese aber nicht, so könnten sich weitere Rücksetzer einstellen, die an die 11.636/34, an die 11.624/22, an die 11.609/07 und dann an die 11.589/86 bzw. an die 11.570/68 Punkte gehen könnten. Auch im Bereich der 11.589/68 Punkte hat der Index Chancen auf Stabilisierung und Erholung.

Schlagen diese fehl oder wird das Level mit Dynamik und mit Momentum angelaufen, so könnte der DAX dann unsere nächsten Anlaufmarken bei 11.554/52, bei 11.538/36, bei 11.526/24, bei 11.515/13 und dann bei 11.500/498 Punkte anlaufen.

Unter der 11.500/498 Punkte Marke wären unsere weiteren Anlaufziele bei 11.480/78, bei 11.463/61, bei 11.448/46, bei 11.438/36 und dann bei 11.424/22 bzw. bei 11.405/03 Punkten zu finden.

 

 


 

 

Die wichtigen Marken auf Basis unseres DAX Setup:

  • Box-Bereich: 13.790 bis 6.669
  • Tagesschlusskurs-Marken sind: 11.779 und 11.408
  • Intraday-Marken: 11.727 und 11.548
  • Die Range wäre: 16.722 bis 1.778

Übergeordnete erwartete Tendenz in der KW 12 / 2019: seitwärts / aufwärts

Disclaimer

Diese Publikation liefert Markteinschätzungen, unabhängig davon, mit welchem Instrument ggf. getradet wird. Admiral Markets ist Forex & CFD Broker, sollten Sie den Basiswert als CFD traden, beachten Sie bitte: Forex & CFDs sind Hebelprodukte und nicht für jeden geeignet! Der Hebel multipliziert Ihre Gewinne, aber auch die Verluste. CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 76 % der Retail Kunden verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren. Die Basisinformationsblätter („KID”) zu den Handelsinstrumenten finden Sie hier (https://admiralmarkets.de/start-trading/kontoeroeffnung-leicht-gemacht/antraege-dokumente), den ausführlichen Hinweis zu Marktkommentaren hier und den ausführlichen Warnhinweis zu Handelsrisiken über folgenden Link: DISCLAIMER: https://admiralmarkets.de/risikohinweis Die Autoren können ganz oder teilweise in den besprochenen Werten investiert sein. Diese Inhalte stellen keine Finanzanalyse dar: Es handelt sich um eine Werbemitteilung, welche nicht allen gesetzlichen Vorschriften zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen genügt und keinem Handelsverbot vor der Veröffentlichung der Analysen unterliegen.

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