DAX: Sorgenkind China drückt die Kurse

  • Ryanair auf Tiefpreis-Angriff
  • Chinas Industrie zunehmend auf Talfahrt

 

XTBDer eine Bericht drückt die Kurse, der Nächste lässt auf Erholung hoffen:

Nachdem durch den chinesischen Einkaufmanagerindex bekanntgegeben wurde, dass die Industrie Chinas am tiefsten Stand seit 3 Jahren angelangt ist, wurden die asiatischen Indizes extrem gedrückt. Aber nicht nur für China, sondern auch für uns sind das schlechte Nachrichten. Denn schlechte Industriedaten, deuten auf eine schwache Konjunktur und ein sinkendes Exportgeschäft hin, was sich somit auch auf die deutschen Indizes wie den Dax auswirkt.

 

Im Vergleich zur letzten Woche hat der deutsche Leitindex fast 100 Punkte eingebüßt und steht aktuell bei knapp 9740 Punkten. Wenn wir uns die Zahlen des vergangenen Monats anschauen, hat der Dax ein Minus von neun Prozent verzeichnen müssen.

 

 

Dennoch gibt es Hoffnung für eine kleine Kurserholung. Denn diese Woche Freitag wird der US-Arbeitsmarktbericht veröffentlicht, welcher sehr bedeutend ist für die weitere Entwicklung der Notenbank Fed. Immerhin konnten die Zahlen an der Wallstreet ein leichtes Plus verzeichnen. Dadurch hat der Dow Jones Index mit einem Plus von 2,47 Prozent bei 16.466 Punkten geschlossen und auch der Wechselkurs für EUR/USD  hat ein Plus von 0,24 Prozent zu verzeichnen und weist einen Zählerstand von 1,0856 auf. Somit können ein schwacher Euro und die nach wie vor sinkenden Ölpreise auf eine ankurbelnde Konjunktur in Europa hoffen lassen.

 

Große Konkurrenz für Easyjet und Co. – Ryan Air setzt auf einen Tiefpreis Höhenflug:

Die Billig-Airline Ryanair hat sich für dieses Jahr große Ziele gesetzt. Nachdem die Ölpreise weiterhin auf Talfahrt sind, kommt das der Airline besonders zugute. Die Ölsorte WTI ist im Vergleich zur letzten Woche um knapp 2 USD gesunken und steht aktuell bei ca. 32,90 USD. Dank so niedriger Kerosinpreise, konnte der Gewinn des Unternehmens im letzten Quartal fast verdoppelt werden. Um diesem Standard beizubehalten will Ryanair nun noch günstigere Flugtickets anbieten, um noch mehr Fluggäste an Land zu ziehen.

 

Die Aktie des Unternehmens hat im vergangenen Jahr um 39 Prozent zugelegt. Nun ist zudem in Planung nicht nur Regionalflughäfen, welche sich oftmals weit außerhalb der Großstädte befinden, sondern auch „Primary Airports“ wie Hamburg und Berlin anzufliegen. Dieser Gedanke wird sich sicherlich auch an dem Wert der Aktie wiederfinden. Daher sollten Sie die Ryain Air Aktie, aber auch die der Konkurrenten im Auge behalten. Denn mehr Geschäft und Gewinn für Ryanair, kann große Verluste für die Konkurrenz darstellen.

 

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