DAX: stabiler Start zum Wochenausklang

flatex: Nach zwei vorangegangenen Gewinntagen verbuchte der DAX am Donnerstag marginale Verluste. Mit positiven Vorzeichen aus Asien, wo freundliche US-Vorgaben, ein schwächerer Yen sowie die anhaltende Hoffnung auf zusätzliche chinesische Konjunkturstimuli stützten, startete der heimische Leitindex zunächst fester in den Tag.

 

Am Morgen sind die Vorzeichen für den Handelstag gemischt. An den Märkten in Fernost setzt sich der freundliche Trend der vergangenen Tage, der von einem schwächeren Yen und der Hoffnung auf zusätzliche chinesische Konjunkturstimuli gestützt wird, weiter fort. Die Futures auf die US-Indizes bewegen sich kaum. Auf dem Parkett wird der DAX zur Eröffnung zunächst freundlich erwartet.

 

  • Aus charttechnischer Perspektive warten die nächsten Zwischenziele auf der Oberseite oberhalb von 9.800 Punkten weiterhin bei 9.880, 9.940 sowie übergeordnet bei 10.000 Punkten.
  • Unterhalb von 9.700 Punkten drohen weitere Tiefs bis auf 9.660 bzw. bis auf 9.600 Punkte.

 

Kaum bullishe Signale

Frische Arbeitsmarktdaten aus Frankreich, wo die Arbeitslosenquote im abgelaufenen Quartal leicht gesunken war, konnten allerdings kaum positive Akzente setzen. Mit durchwachsenen Konjunkturdaten aus der Eurozone kippte der DAX alsbald in die Verlustzone. Zwar konnten die jüngsten Sentimentbarometer für den Dienstleistungssektor zuweilen durchaus überzeugen, allerdings kühlte sich die Aktivität auf dem Sektor im Februar unter dem Strich den zweiten Monat in Folge ab.

 

Sorgen bereitet weiterhin insbesondere Frankreich. In der zweitgrößten Volkswirtschaft der Eurozone droht die Rezession, nachdem das Sentimentbarometer für den Dienstleistungssektor unter die Wachstumsschwelle zurückgefallen war und das Sentimentbarometer für den Industriesektor nur noch knapp oberhalb der Wachstumsschwelle notiert. Besser als erwartet ausgefallene Umsatzzahlen der Einzelhändler aus dem Euroraum konnten im Anschluss zwar stützen, allerdings hielt sich das Engagement der Bullen auch angesichts eines deutlich fester tendierenden Euros weiter in Grenzen.

 

US-Wirtschaft verliert merklich an Schwung
Die Schwächesignale aus dem Dienstleistungssektor sollten im weiteren Verlauf des Handelstages mit einem deutlich eingetrübten Sentimentbarometer aus Großbritannien sowie zwei zurückgefallenen Sentimentbarometern aus den USA weiter anhalten. Im letztgenannten Fall fiel ein Sentimentbarometer gar unter die Wachstumsschwelle zurück, was deutliche Zweifel an einer möglichen weiteren Zinsanhebung der US-Notenbank aufkommen ließ.

 

Aktualisierte Daten zur Produktivität der US-Unternehmen unterstrichen überdies, dass die US-Wirtschaft zum Jahresende spürbar an Schwung verloren hatte, obwohl die Daten nicht so schwach ausgefallen waren wie befürchtet. Robuste Zahlen vom Arbeitsmarkt und deutlich gestiegene Orderzahlen für die US-Industrie untermauerten zugleich dennoch, dass der übergeordnete konjunkturelle Trend vorerst weiterhin aufwärts läuft. Von anziehenden Ölpreisen und einem festeren Energiesektor gestützt, beschlossen die US-Indizes den Handelstag nahe ihrer Vortagesniveaus.

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