Dax – startet freundlich in den Handel

  • Ölpreise fallen immer weiter
  • DAX weiterhin nich im Abwärtstrend

 

 

XTBMarktlage:

Der DAX startete mit einem leichten Plus von 0,3 Prozent in den Handel bei 10.642 Punkten. Aktuell steht der größte deutsche Leitindex bei 10.743 Punkten, einem Plus von 1,2 Prozent. Die ganz großen Impulse werden in dieser Woche aufgrund des Weihnachtsfestes ausbleiben und die großen institutionelle Anleger machen für dieses Jahr ihre Handelsbücher zu.

 

Aus charttechnischer Sicht befindet sich DAX weiterhin in einem Abwärtstrend. Die 10.500 Punkte gilt es im Blickfeld zu halten. Sollte der DAX diese wichtige Unterstützung von 10.500 Punkten durchbrechen, handelt es sich bei den jüngsten Kursgewinnen nur um eine Bullenfalle. Weitere Unterstützungen liegen bei 10.270 und 10.197 Punken. Die 20-Tage-Linie und 200-Tage-Linie fungieren als Widerstände bei 10.832 und 11.048 Punkten.  

 

 

 

ÖL:

Der Ölpreis fällt weiter in den Keller. Wegen des weltweiten Überangebotes ist der Preis auf den niedrigsten Stand seit dem Jahr 2004 gefallen. Die Nordseesorte Brent fiel am Montag um bis zu 71 Cent auf 36,17 US-Dollar das Barrel (159Liter), für die US-Sorte waren 34,53 US-Dollar fällig. Die beiden richtungsweisenden Sorten sind seit Mitte des vergangen Jahres um mehr als zwei Drittel gefallen. 2015 wird das dritte Jahr in Folge, in dem der Ölpreis gesunken ist. Auch die Verbraucher bekommen den günstigen Ölpreis zu spüren. An den Tankstellen kostete der Dieselpreis während des Jahres meistens zwischen 1,10 und 1,20 Euro je Liter. Zur Zeit zeigt die Preistafel der Tankstellen zu bestimmten Tageszeiten nur noch 93,9 Cent je Liter an. Auch der Heizölpreis fiel zur Freude der Verbraucher auf 46 Euro für 100 Liter.

 

Ölpreis wird nicht so leicht wieder auf die Beine kommen

Der Grund, dass die Anleger immer weiter sinkende Ölpreise sehen, ist die Wirschaftsschwäche Chinas, die Uneinigkeit der Mitgliedsländer der Opec und die Förderquoten zu senken, um so dem Fracking Boom in den USA abzuwehren. In den USA wird zwar weniger in neue Fracking-Projekte investiert und die Anzahl der Bohrtürme geht zurück, aber eine Auswirkung auf die Produktion spürt man noch nicht deutlich. Die Produktion sinkt nur langsam.

 

Sollte sich die Weltwirtschaft im nächsten Jahr stärker erholen als erwartet, besteht die Möglichkeit, dass die Nachfrage an Öl steigt und die Preise leicht anziehen. Die 200-Tage-Linie im WTI kann dann durchaus als Widerstand bei 49,35 US-Dollar herangezogen werden. Sollte die Weltwirtschaft so weiterlaufen wie bisher und Förderquoten nicht gesenkt werden, kann ein weiterer Preisverfall erfolgen und ein Preis von  20 US-Dollar je Barrel durchaus realistisch werden.

 

AUTOR: Jörg Fahnenstich

 

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