DAX tritt auf der Stelle Geld- und Geopolitik bremsen Kauflaune
FXCM: DAX tritt auf der Stelle – Geld- und Geopolitik bremsen Kauflaune
?Die Luft ist raus am deutschen Aktienmarkt. So richten sich die Blicke wieder einmal in die USA, wo die Börsen den Takt angeben – Eigenleben am Frankfurter Parkett auch heute Fehlanzeige. An Vormittag noch wurden die schwachen Vorgaben aus Übersee in fallenden Kursen auch im DAX umgesetzt. Als sich nach der Mittagspause abzeichnete, dass die Wall Street nicht weiter einknicken würde, kämpfte sich auch der kleine Bruder DAX wieder zurück an die Marke von 9.700 Punkten heran.? Allerdings fehlt auch Dow Jones & Co. die Kraft, den Aufwärtstrend der vergangenen Wochen wieder aufzunehmen.
An der Wall Street macht sich mehr und mehr die Sorge breit, erste Zinserhöhungen könnten doch früher als erwartet kommen. Werden diese Rufe auf der Sitzung der US-Notenbank in der kommenden Woche lauter, droht nicht nur an der Wall Street, sondern an den Aktienmärkten weltweit ein Rückschlag. Es sei noch einmal daran erinnert, wie die Finanzmärkte, auch und gerade in den Schwellenländern reagierten, als erste Andeutungen in diese Richtung zu vernehmen waren. Auch wenn viele davon ausgehen, der Markt hätte sich auf diese Wende in der Geldpolitik schon eingestellt, in den Kursen ist ein solcher Schritt noch lange nicht eingepreist. Stärkere Verwerfungen können nur dann ausgeschlossen werden, wenn sich die Weltwirtschaft bis dahin in einem stabilen Aufwärtstrend befindet. Das aber darf zum jetzigen Zeitpunkt ganz klar bezweifelt werden.
Zudem schwelen die geopolitischen Krisenherde weiter. Die Waffenruhe in der Ukraine hält zwar offiziell, mehr aber auch nicht. Das Säbelrasseln zwischen dem Westen und Russland geht unvermindert weiter und kann bei erneuter Eskalation im Kampfgebiet auch wieder zu einem Problem an den Börsen werden, die sich momentan noch relativ unbeeindruckt zeigen. Auch die weitere Entwicklung im Kampf gegen die IS-Terroristen lässt keine Kauflaune für Aktien aufkommen. Das aktuelle Gesamtbild spricht keinesfalls für eine Fortsetzung der Rally der vergangenen Wochen. Vielmehr sind kleine aber auch größere Störfeuer aus Geld- und Geopolitik weiterhin jederzeit in der Lage, die Börsen ins Wanken zu bringen.
Von Jens Klatt
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