Eine irrationale Rally im Dollar und eine Erholung des Pfunds

ActivTrades:

Es war eine Woche, die starke Nerven verlangte, mit einer Berg- und Talfahrt im Aktienmarkt, in Währungen als auch Gold. Nach dem anfänglichen Schock über die Meldung zum Wahlsieg von Donald Trump, haben die Investoren sich schnell wieder gefasst und die Eröffnungs-Verluste bei Aktien innerhalb weniger Stunden wieder ausgeglichen. Ein umgekehrtes Bild zeigte sich am Währungsmarkt, wo der Dollar in den ersten Stunden nach dem Wahlergebnis stark unter Druck geriet und bis auf 1,13 Dollar gegen den Euro fiel.
 

Das Bild drehte sich jedoch innerhalb kurzer Zeit mit einem wieder erstarkenden USD der seine kompletten Verluste wieder wettmachen und am Ende bei 1,0855 USD schließen konnte. Diese Rally ist schwer von einem rationalen Standpunkt her zu erklären, denn Trumps Pläne scheinen einen schwachen Dollar zu begünstigen als einen „Super-Dollar“, wenn diese nicht einhergehen mit einer höheren Inflationserwartung und zukünftig steigender Zinsen.

Daher verbleiben auch viele Zweifel an der Nachhaltigkeit dieser Dollar-Erholung, die, wenngleich indirekt, auch zu den wichtigen Bewegungen der letzten Sessions in Gold geführt hat. Das gelbe Metall hat nach den Meldungen zur US-Wahl an Boden gewonnen und ist bis auf 1.337 USD pro Unze gestiegen (siehe Goldpreis Rechner ), nur um anschließend wieder zurückzufallen und die Woche über 100 US-Dollar tiefer bei 1.227 USD zu beenden.
 

Unter den Gewinnern der letzten Woche befindet sich auch das Pfund. Die britische Währung konnte gegen den USD bis auf 1,26, den höchsten Stand seit einem Monat, zulegen, während der EUR/GBP-Kurs  von 0,90 auf 0,861 fiel. Einerseits beflügelten das Pfund der lang erwartete Anruf Trumps bei der britischen Premierministerin Theresa May, aber (vor allem) auch die Spekulationen, dass der Beschluss des britischen High Courts einen „harten Brexit“ unwahrscheinlicher macht.

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