EUR/USD – Erholung des US-Dollars stoppt, Fokus auf Fed-Zinssenkungen
Die Erholung des US-Dollars fand am Donnerstag ein jähes Ende – EUR/USD konnte sich von den jüngsten Tiefs unterhalb von 1,15 lösen.
Im Fokus ist und bleibt der Shutdown – es ist bereits jetzt der längste Shutdown der US-Geschichte – die bis dato rekordhaften 35 Tage aus der ersten Trump-Administration wurden nun schon überboten.
Auch am Tag 36 zeichneten sich noch keine wirklichen Lösungen ab.
Die Trump-Administration gerät jedoch mehr und mehr unter Druck.
Besonders der Wahlsieg der Demokraten in New York dürfte Präsident Trump zum Nachdenken angeregt haben.
Ungeachtet der politischen Ereignisse bleibt der Fokus aber klar auf die nächsten Zinssenkungen der Fed innerhalb der nächsten Monate gerichtet.
Dieser Ausblick allein dürfte den Greenback genug belasten.

Die seit Ende Oktober andauernde Abwärtskorrektur wurde gestoppt und der Kurs überschritt wieder die 1,15 Marke.
EUR/USD Charttechnik
- Ausgehend vom Mehrjahrestief des 13. Januar 2025 von 1,0177 bis zum Mehrjahreshoch des 17. September 2025 von 1,1919, wären die nächsten Widerstände bei den Marken von 1,1919, sowie bei den Projektionen zur Oberseite von 1,2330 und 1,2584 abzuleiten.
- Die Unterstützungen kämen bei der Marken von 1,1508/1,1254/1,1048 und 1,0842 in Betracht.
Zuletzt handelte EUR/USD im Bereich rund um die 1,15 US-Dollar Marke.

EUR/USD Chart
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